: ZKM :: Werke :: trance machine
 
 

  

Anja Wiese :: trance machine [1997]

*_trance machine besteht aus einem rechteckigen Feld aus 32 rechtsherum rotierenden Kreisen, die Tonbandspulen ähneln. Jede Spule beinhaltet das Fragment eines Satzes. Klickt der Benutzer eine Spule, wird ein Satzfragment hörbar und verebbt langsam. Satzfragmente ordnen sich - nachdem sie aufgerufen wurden - mit anderen Satzfragmenten nach Art eines Memory-Spieles zu. Jeweils vier Satzfragmente ergeben einen "Sinnsatz".

Die Oberfläche aus grauen, rotierenden Spulen auf schwarzem Grund erfährt im Verlauf des Spiels nur geringe optische Veränderungen: Spulen wechseln ihre Drehrichtung, verschwinden und tauchen wieder auf oder tauschen ihre Plätze. Entsteht ein ganzer Satz, wird dies durch Verbindung von Spulen sichtbar. Das Oberflächen-Bild ist einerseits durch seine Zeichenhaftigkeit ein Orientierungsfeld im Spielprozess, andererseits ist es durch seine permanente Gleichförmigkeit und die ständige Drehung aller Einzelelemente ein optisches Trancefeld der Nicht-Information. ][
Abteilung:
· Institut für Bildmedien
publiziert in:
· artintact 4
· Hardware Software Artware
Credits:
· Konzept und Realisation: Anja Wiese
· Ausführung: Mathias Antlfinger (Programmierung); Neringa Naujokaité, Ziska Johansen (Sprecher)
Gattung:
· Interaktive Arbeit auf CD-Rom
Hardware:
· Apple Macintosh Power PC
verwendete Software:
· Macromedia Director, Apple QuickTime

© 2014 ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe :: Impressum/Web Site Credits