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robotlab :: instrument [2005]

Der Industrieroboter erzeugt mit seinen Bewegungen herstellungsbedingt Geräusche, die in den Motoren, Gelenken und Getrieben entstehen. Diese Klänge der sechs motorischen Achsen stehen in direkter Abhängigkeit von der jeweiligen Drehgeschwindigkeit. Während sie im Normalfall ein Nebenprodukt einer programmierten Bewegungsfolge des Roboters sind, stehen die Töne in dieser Installation im Mittelpunkt. Die Achsen wurden in einem speziellen Verfahren gestimmt und können nun softwareseitig direkt mit der Erzeugung eines Tones und damit einer Bewegung angesteuert werden. Nunmehr kann der Roboter eine Reihe von markanten Musikstücken interpretieren, wobei er zum Erzeugen der Töne all seine Achsen in Bewegung setzt - die ausladenden Bewegungen der Maschine unterliegen also rein den Gesetzmäßigkeiten der Klanggenerierung. In der Ausstellung kann der Besucher über ein Interface Musikstücke auswählen, die der Roboter dann vorträgt.

Gattung
Interaktive Roboter-Sound-Installation

Credits
· Konzept und Realisierung: robotlab [Matthias Gommel, Martina Haitz, Jan Zappe]
·Produktion: robotlab mit Unterstützung des ZKM | Institut für Bildmedien

Hardware
1 KUKA KR15/2 Robotersystem
Interface
optional Kontaktmikrofone und Verstärkung

Software
spezielles Bewegungsprogramm [KRL]
spezielle Konvertierungssoftware zur Stimmung des Roboters [Visual Basic]

Dauer
16 Songs, deren Dauer zwischen variiert zwischen 0:15 Min. und 0:45 Min variiert

Abteilung
· Institut für Bildmedien

Präsentationen [Auswahl]

2006

»OFF-TIME!«, ROBOTHINK Robot Museum Nagoya [J], 12.10.2006-04.02.2007 -Einzelausstellung robotlab im Rahmen der Eröffnung des Museums

2005

»Robodock Festival« Amsterdam [NL], 21.-24.11.2005

»Robotix 2005«, PASS - Parc d'Aventures Scientifiques, Frameries [B], 12.03.-17.04.2005

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Abbildung: robotlab: »instrument« [2005]
Installationsansicht / © robotlab

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