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Chris Dodge :: The Winds that Wash the Seas [1994-95]

*_Es befinden sich zwei Interface im Installationsraums, ueber die die Spieler die visuelle Information beeinflussen kann, die auf die rückwärtige Wand projiziert wird. Der Besucher ist aufgefordert, verhalten oder kräftig gegen einen Videomonitor zu blasen. Die Richtung und Stärke der Atemstösse werden aufgezeichnet und auf einen Computeralgorithmus übertragen. Simultan hierzu kann ein zweiter Besucher über eine grosse weisse Badewanne mit dem visuellen Environment interagieren. Sobald seine Hand das Wasser in der Wanne aufwühlt, registriert der Computeralgorithmus den Grad der Turbulenz. Da beide Interfaces mit den Bildbearbeitungsprogrammen verbunden sind, kann über diese die Art und Stärke der Bildtransformation beeinflusst werden.

Chris Dodge verbindet in dieser Installation die technischen und künstlerischen Metaphern zu einer einheitlichen Aussage. Zu diesem Zweck hat Dodge eine Software entwickelt, die zu subtiler Bildmanipulation und -schichtung imstande ist. Seine neuen 'weichen' Schnittstellen messen Interaktionsgrade wie die Kraft des Atems oder der Hand. ][
Abteilung:
· Institut für Bildmedien
publiziert in:
· MultiMediale 4
· Hardware Software Artware
in Kooperation mit:
· Fachhochschule Karlsruhe
Credits:
· Konzept und Realisation: Chris Dodge
· Koproduktion: Fachhochschule Karlsruhe
Gattung:
· Interaktive Installation
Hardware:
· 2 Silicon Graphics Indigo2 mit Galileo-Board
· 486 PC mit Matrox Video Capture Card
· Ethernet-Verbindung
· Computermonitor
· Videokammera
· Verstärker, 2 Lautsprecher
· 'Luftstrom'-Interface, von Joachim Hund und Michael Oberle entwickelt
· Badewanne
verwendete Software:
· eigens entwickelte Applikationssoftware

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