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Gerhard Eckel :: Stele [1998]

*_Die kinetische Klangskulptur Stele vereint plastische und klangliche Elemente in einem hybriden Objekt. Das für die Skulptur verwendete Klangmaterial wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bratschisten und Komponisten Vincent Royer entwickelt. Um die Lebendigkeit der Klänge zu erhalten, entstanden alle Aufnahmen in improvisatorischen Situationen.
Das zentrale Problem der Komposition bestand darin, die in den aufgenommen Klängen angelegten Spannungen, Kräfte, Reibungen, Bewegungen, Resonanzen und Schwebungen so in den Raum zu projizieren, daß sich ihr innerer Reichtum unseren Ohren möglichst nuanciert offenbart.
Als Kompositionswerkzeug dienten dabei die besonderen akustischen Eigenschaften der Stele in Verbindung mit einem für die Skulptur konzipierten
Computerprogramm, mit dem die zeitliche Anordnung und Mischung sowie Transposition und Filterung des Klangmaterials festgelegt und aleatorisch variiert bzw. seriell permutiert werden können. Dieses Programm basiert auf einem Raumklangsystem, das im Rahmen des Projekts "CyberStage" der GMD für die Projektion von auditiven Komponenten in Virtuellen Environments entwickelt wurde ][
Abteilung:
· Institut für Musik und Akustik
Gattung:
· Kinetische Klangskulptur, Klanginstallation
Hardware:
· 8 Lautsprecher, Computer

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