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Simon Penny :: Fugitive [1995-97]

*_Fugitive beschreibt einen Interaktionsraum von zehn Metern. Auf der einfachsten Stufe des interaktiven Feedbacks bewegt sich ein Videobild an der Außenwand entlang, abhängig von der Position des Besuchers. Bei der projizierten Bilderwelt handelt es sich im wesentlichen um eine impressionistische Landschaft, die mit einer Videokamera aufgenommen und zu verschiedenen Sets angeordnet wurde; ineinanderfliessende "frame-by-frame" Bewegungssequenzen, die zwischen Abstraktionen und klaren Bild-"Vignetten" schwanken. Die Reihenfolge, in der der Besucher diese Sets aufsucht, wird vom Verhalten seines Körpers in der Zeit bestimmt. Die Videobilder erwecken selten den Eindruck einer Bewegung in Echtzeit, da die Bewegung des Benutzers die Bildwechselfrequenz steuert.
Fugitive ist eine Art Meta-Bildproduktion, an der Programm und Besucher gemeinsam beteiligt sind. Je bewusster dem Besucher die Parameter der Interaktion sind, desto eindeutiger kann er den eigenen Körper als Werkzeug des Editierens einsetzen. ][
Abteilung:
· Institut für Bildmedien
publiziert in:
· Hardware Software Artware
in Kooperation mit:
· Institut für Prozessrechnertechnik und Robotik, Universität Karlsruhe
Credits:
· Konzept und Realisation: Simon Penny
· Ausführung: André Bernhard und Jamieson Schulte (Programmierung)
Gattung:
· Interaktives Environment
Hardware:
· Silicon Graphics O2
· 486er PC mit Framegrabberkarte Imagenation CX 100
· Videoprojektor, runder Projektionsraum
· 18 Infrarot-Lichtquelle, 18 Dimmer
· Überwachungskamera
· verspiegelte Halbkugel
· motogesteuertes Kontrollsystem
verwendete Software:
· MAE2 (Mood Analysis Engine 2)
· VSE (Video Selector Engine)

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