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Blast Theory :: Desert Rain [1999]


*_Desert Rain schickt seine Besucher auf eine Mission in eine virtuelle Welt ... auf einem Trittbrett allein in einer Kabine erforscht jedes der sechs Teammitglieder Motels, Wüsten und unterirdische Bunker, kommuniziert mit den anderen in der virtuellen Welt, einer Welt, die auf einen Vorhang aus herabströmendem Wasser projiziert wird. Die Besucher haben genau 30 Minuten Zeit, ihr Ziel zu finden, die Mission zu erfüllen und in den letzten Raum zu gelangen, in dem sich vielleicht herausstellt, dass jeder vollkommen andere Vorstellungen von dem hat, was tatsächlich dort draussen passiert ist.

Desert Rain ist ein Spiel, eine Installation, eine Performance. In einer Welt, in der Bilder aus dem Golfkrieg an Kriegsbilder made-in-Hollywood erinnern, in der man Norman Schwarzkopf kaum von Arnold Schwarzenegger unterscheiden kann, sucht Desert Rain nach der feinen Trennlinie zwischen dem Realen und dem Fiktionalen. ][
Abteilung:
· Institut für Bildmedien
Forschung:
· eRENA (Esprit Projekt 25379)
im Rahmen des Symposions:
· Mixed Reality Boundaries - Reale und Virtuelle Grenzverschiebungen
im Rahmen des Workshops:
· Virtual Rain
in Kooperation mit:
· Blast Theory
· University of Nottingham Computer Research Group
· ZKM | Institut für Bildmedien
· Technischen Universität Stockholm
· Now ninety9, Nottingham
Credits:
· Konzept und Realisation: Blast Theory

·
· Kooperation: Blast Theory, University of Nottingham Computer Research Group und ZKM | Institut für Bildmedien
· Danksagung: Contemporary Archives, DA2 (Bristol), University of Nottingham & KTH (Stockholm), The Arts Council of England, Kaleidoscope Fund der Europäischen Komission, Now ninety9, eRENA (Esprit Projekt 25379).
Dauer:
· ca. 30 min
Gattung:
· VR-Environment für Performance
Hardware:
· Vorzimmer mit:
· 6 Stühlen
· 6 Plastikbehälter
· 6 Regenjacken

·6 wasserdichte Kabinen jeweils in einem Wasserbecken
· 6 Kopfhörer
· 7 Fussmaten mit Sensoren (Interfaces)
· 6 Holzstege
· 6 schwarz-weiss Videokameras
· 6 Projektoren auf Stahlträgern
· 10 m Holzkoridor
· 3000 kg Sand
· Hotelzimmer mit Phototapete
· DVD Spieler
· DVD Interface: inc reader
· 12 Magnetkarten
· Magnetkarte Lesegerät
· 6 Sprühnebelvorhänge
· 3 Wasserpumpen
· 8 x 400Mhz Pentium II PCs
· 7 Monitore
· 6 Videosplitter
· 6 x video splitters & 6 x VGA Cables
· Audiomixer
verwendete Software:
· AC3D and MASSIVE2
Urauffuehrung:
· "Now ninety9", Nottingham, 18.10.1999

Abbildung:
Blast Theory: »Desert Rain« [1999] / Installationsansicht ZKM | Karlsruhe, 1999
Foto: Franz Wamhof / © Blast Theory

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