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Ken Feingold :: JCJ-Junkman [1995]

*_JCJ-Junkman, versteht sich als metaphorischen Kommentar auf die "verkabelte Welt". Kaum ist das Programm gestartet, taucht schon JCJ (eigentlich Jimmy Charlie Jimmy, die Attrappe einer Bauchrednerpuppe, die Feingold in einer gleichnamigen Arbeit bereits 1992 verwendete) auf dem Monitor auf: ein mechanisches Relikt mit einem starren Auge und sich ablösender Haut, schwebend vor einem schwarzen Hintergrund, umgeben von einem Sammelsurium kurz aufleuchtender und wieder verschwindender Bilder, durch Anklicken werden Tonsequenzen aktiviert.
JCJ-Junkman fordert uns auf, unsere Beziehung zur online-Welt ebenso wie zum Computer im allgemeinen zu überprüfen. Die fehlende Bedienungsanleitung, der fehlende Anfang und das ebenso fehlende Ende fordert zum Ausprobieren auf und führt sehr schnell zu der Frage, ob es sich bei der Arbeit um eine elektronische Enzyklopädie oder doch eher um ein Computerspiel handelt. ][
Abteilung:
· Institut für Bildmedien
publiziert in:
· artintact 3
· Hardware Software Artware
Credits:
· Konzept und Realisiation: Ken Feingold
Gattung:
· Interaktive Arbeit auf CD-Rom
Hardware:
· Apple Macintosh Power PC
verwendete Software:
· Macromedia Director, Apple QuickTime

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