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Ausstellungen 2014

Ab 16. Juli 2014
AppArtAward 2014
Highlights

Eine Ausstellung im ZKM | Medienmuseum


Information in English
Ausschreibung 2014
www.app-art-award.org

Kreative Entwicklungen jenseits wirtschaftlicher Strukturen fördern und das bisher Undenkbare denkbar machen − das ist das Ziel des AppArtAwards, der am 11. Juli 2014 vom ZKM | Karlsruhe und seinen Partnern bereits zum dritten Mal vergeben wurde.

Die Gewinner-Apps sowie eine Auswahl der besten Einreichungen zum AppArtAward 2014 werden im ZKM präsentiert und können dort von den BesucherInnen getestet werden.

Die GewinnerInnen

  • Künstlerischer Innovationspreis: Last Clock
    (2011, Applikation für iOS)
    von Jussi Ängeslevä, Ross Cooper, Danqing Shi
    Mit Last Clock ist es möglich, ein persönliches Medienkunstwerk zu schaffen, das die tatsächliche Zeit, die menschliche Zeit und eine Art ferner, „entrückter“ Zeit veranschaulicht. Wie eine analoge Uhr hat auch Last Clock drei Zeiger: einen für die Sekunden, einen für die Minuten und einen für die Stunden. Wenn sich die Zeiger bewegen, wird sukzessive ein Live-Video über das Zifferblatt gelegt, dessen Einzelbilder sich Zeiteinheit für Zeiteinheit zu einem Panorama zusammenfügen. Durch die unterschiedlichen Bildwiederholraten der drei Zeiger spiegeln die drei Zeitkreise die Rhythmen des Raums in unterschiedlichen zeitlichen Auflösungen wider.
    www.lastclock.newmediology.org
  • Sonderpreis Crowd Art: ASACT
    (2013, Web-App)
    von Daniel Becker, Michael König, David Murmann, Alexander Rechberg
    Mithilfe der App LASACT entsteht eine interaktive audiovisuelle Lichtskulptur. Ein RGB-Laser, der beispielsweise auf eine Gebäudefassade projiziert wird, lässt sich mittels der Web-App steuern. Mehrerer Nutzer können zeitgleich Sound und Projektion beeinflussen – ein gemeinschaftliches Kunstwerk wird geschaffen.
    www.btf.de
  • Sonderpreis Art+Science: Sablo
    (2014, Applikation für iOS)
    von Ernst Uys
    Diese Applikation basiert auf dem Modell des Abelschen Sandhaufens (oder auch Bak-Tang-Wiesenfeld-Modell) aus der theoretischen Physik. Hier wird ein sogenannter zellulärer Automat dazu eingesetzt, die Bewegung der einzelnen Körner in einem Sandhaufen auf einem gleichmäßigen Raster zu modellieren. Bekanntermaßen weist dieses Phänomen eine „selbstorganisierte Kritikalität“ auf: In diesem Fall zeigt ein dynamisches System algebraische Langzeitkorrelationen. Durch diesen Mechanismus veranschaulicht Sablo, wie Komplexität in der Natur entsteht. www.disportium.com
  • Sonderpreis Sound Art: Geometric Music
    (2014, Applikation für iOS)
    von Gaël Bertrand, Gaëtan Libertiaux
    Diese App bietet eine intuitive Methode, um Musik aus von Menschen aufgezeichneten Klängen zu erschaffen. Die aufgenommenen Klänge werden als geometrische Formen visualisiert. Nutzer können die Klänge bearbeiten, indem sie verschiedene Formen mischen und aufeinander abstimmen, wobei sie deren Größe und Position innerhalb des Raums verändern. Die Anwendung ermöglichtes Nutzern auf diese Weise, dynamische Klangkollagen zu erzeugen.
    www.superbe.be

Projektleitung: Julia Jochem
Technische Leitung: Volker Sommerfeld



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