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Ausstellungen 2014

16. März−22. Juni 2014
High Performance. Die JULIA STOSCHEK COLLECTION
zu Gast im ZKM. Zeitbasierte Medienkunst seit 1996

Eine Ausstellung im ZKM | Medienmuseum
Eröffnung: Sa, 15.03.2014, 18 Uhr

Information in English
Finissage der Ausstellung

Mit rund 50 Hauptwerken zeitbasierter Medienkunst präsentiert sich die renommierte, in Düsseldorf beheimatete JULIA STOSCHEK COLLECTION im ZKM. Mit großformatigen Videoarbeiten und Filmen sowie mehrkanaligen Rauminstallationen belegt diese Ausstellung, dass die vor fünfzig Jahren aufgekommene Videokunst als künstlerisches Medium nichts von ihrer Kraft eingebüßt hat.

Im gesamten Erdgeschoss des ZKM | Medienmuseum, auf 3.500m2, ermöglicht die Ausstellung einen tiefen Einblick in die jüngere Entwicklungsgeschichte der JULIA STOSCHEK COLLECTION seit 1996. Darüber hinaus dokumentiert eine umfassende Zusammenstellung die wichtigsten Performances, die im Düsseldorfer Sammlungsgebäude stattgefunden haben.

In der Ausstellung werden insbesondere jüngste Entwicklungen der Videokunst zu den Themenbereichen „Body and Soul“, „Public Space“ und „Environment“ sowie „Virtual Reality“ gezeigt, unter anderem mit Werken von Doug Aitken, Francis Alÿs, Ed Atkins, Trisha Baga, John Bock, Monica Bonvicini, Robert Boyd, Matthew Buckingham, Paul Chan, Keren Cytter, Simon Denny, Cyprien Gaillard, Christian Jankowski, Jesper Just, Mike Kelley, Klara Lidén, Helen Marten, Tony Oursler, Mika Rottenberg, Mathilde ter Heijne, Ryan Trecartin, Clemens von Wedemeyer, Andro Wekua, Aaron Young, Tobias Zielony.

KuratorInnen: Bernhard Serexhe und Julia Stoschek

Finissage
So, 22. Juni 2014, 16.30 Uhr ZKM_Medienmuseum
Stop, Repair, Prepare: Variations on ‘Ode to Joy,’ No. 3
zur Finissage der Ausstellung wird der Pianist Luca Ieracitano erneut die Performance „Stop, Repair, Prepare: Variations on ‘Ode to Joy,’ No. 3“ von Allora & Calzadilla im ZKM aufführen.

Allora & Calzadilla (*1974/*1971) arbeiten seit 1995 an der Entwicklung eines vielschichtigen künstlerischen Vokabulars. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigen sie sich mit Geschichte und dem weltpolitischen Zeitgeschehen, deren komplexe Dynamiken sie aufdecken und destabilisieren.
Für das Werk „Stop, Repair, Prepare: Variations on ’Ode to Joy’, No.3“ (2008) haben Allora & Calzadilla ein Loch in die Mitte eines Bechstein-Flügels aus dem frühen 20. Jahrhundert geschnitten, wodurch eine Verbindung aus Skulptur und Performance entsteht. In dieser Leerstelle steht der Interpret und spielt den vierten Satz von Beethovens Neunter Symphonie, auch bekannt als „Ode an die Freude“ und besetzt mit mannigfaltigen ideologischen Konnotationen. Der Interpret muss von oben greifend seine Hände so umpositionieren, dass er die Tasten sowohl horizontal als auch vertikal gespiegelt anschlagen kann. Gleichzeitig bewegt er das gesamte Instrument mit seinem Körper durch den Raum.


- Änderungen vorbehalten -

Foto: Francis Alÿs: Rehearsal II, 1999-2001, Courtesy of Julia Stoschek Collection

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