Ausstellungen 2013
08. Juni–01. September 2013
Der Algorithmus des Manfred Mohr. 1963−jetzt
Eine Ausstellung im ZKM | Medienmuseum
Eröffnung: Fr, 07. Juni 2013, 19 Uhr, ZKM_Foyer
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Zahlreiche Künstler wendeten sich in den 1960er-Jahren ab von der klassischen Malerei mit dem Pinsel auf Leinwand. Sicherlich gehört Manfred Mohr zu den radikalsten dieser Jahre: Er war einer der ersten Maler, der im 20. Jahrhundert damit begann, Computertechnik zur Verwirklichung der eigenen künstlerischen Vision einzusetzen. Mohr erkannte, dass die Präzision und Rationalität der elektronischen Maschine ungeahnte Möglichkeiten für formale Experimente von nicht dagewesener Komplexität bereithält. Bereits im Jahre 1971 zeigte das Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris seine in einer Einzelausstellung seine Bilder, die ausschließlich mit dem Digitalcomputer erzeugt und vollautomatisch gezeichnet wurden.
Anlässlich seines 75. Geburtstags widmet das ZKM Manfred Mohr eine Retrospektive, die neben Werken erstmals auch zahlreiche Dokumente aus seinem Privatarchiv präsentiert. Die Werke demonstrieren eindrucksvoll den Gebrauch des Computers als künstlerisches Medium.
Kuratorin: Margit Rosen
- Änderungen vorbehalten -
Abbildung: Manfred Mohr »P-055«, 1970
Computergenerierte Plotterzeichnung, Tusche auf Papier
Privatbesitz
© Manfred Mohr
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