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ZKM_Ausschreibung

Wettbewerb zur Neugestaltung des ZKM_Foyer und der Gastronomie

Das Foyer des ZKM ist ein lebendiger Ort für alle BesucherInnen des ZKM | Karlsruhe, der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) und der Städtischen Galerie. Es bildet die zentrale »Plaza« in einem internationalen Museums-, Veranstaltungs- und Hochschulkomplex mit Ausmaßen vergleichbar dem Centre Pompidou in Paris oder der Tate Modern in London. Seit Eröffnung des ZKM im Jahr 1997 haben sich die Besucherzahlen und die Erwartungen an einen Kulturbetrieb dynamisch entwickelt. Nach fast 15 Jahren Dauerbetrieb sollte nun überlegt werden, wie man auf diese neuen Anforderungen gestalterisch reagieren kann. 

Mit dem Wettbewerb zur Neugestaltung des ZKM_Foyers und der Gastronomie, initiiert im Jahr 2011 vom ZKM | Karlsruhe und der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) (Fachbereiche Produktdesign, Prof. Albus, und Szenografie, Prof. Kühn) wurden Studierende und AbsolventInnen der HfG angesprochen. In ihren Entwürfen für eine Neugestaltung des ZKM_Foyer und der Gastronomie sollten sich die kreativen, experimentellen Potentiale von ZKM und HfG widerspiegeln und die Frage verfolgt werden, wie die BesucherInnen in einem internationalen Kulturzentrum, das für die zukünftigen Tendenzen in Kunst und Gesellschaft steht, angemessen empfangen werden können.

Eine Jury aus Vertretern des ZKM, der HfG und der Fördergesellschaft lobte unter den Einreichungen vier Preise aus. Zur Jury gehörte der Vorstand des ZKM | Karlsruhe, Prof. Peter Weibel, die Geschäftsführerin des ZKM, Christiane Riedel, der erste Vorsitzende der Fördergesellschaft, Dr. Henning Rickmann, die stellvertretende Vorsitzende der Fördergesellschaft, Dr. Marlene Angermeyer-Deubner, Prorektor der HfG und Prof. für Produktdesign, Prof. Volker Albus, sowie Wolfgang Knapp, Eventmanager im ZKM.

Am 17. Juli 2012 (im Rahmen der Ausstellungseröffnung »Sommerloch« Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG)) wurden die Preise für den Wettbewerb zur Neugestaltung des ZKM_Foyers und der Gastronomie von der Gesellschaft zur Förderung der Kunst und Medientechnologie e. V. vergeben.

Die Preise sind dotiert mit:
1. Preis: 5.000 €
2. Preis: 3.000 €
3. Preis: geteilt auf zwei Gewinnergruppen zu je 1.000 €

Die PreisträgerInnen

1. Preis: Projektgruppe AGORA (Bitz/Gantert/Hoth) (den Entwurf finden Sie hier)

Jurybegründung:
»Das antike Modell der »Agora« − des zentralen Fest-, Versammlungs- und Marktplatzes − als Schlüsselgedanke heranzuziehen, um dem Foyer einen Charakter zu verleihen, der sowohl Offenheit als auch Intimität verbindet, verdient schlussendlich die Höchstwertung der Jury. Der architektonische Ansatz »Sitzen im urbanen Raum« hat die Jury gestalterisch überzeugt. Positiv bewertet wurde die vorgeschlagene architektonische Fassung, die dem Foyer ein geschlosseneres Erscheinungsbild verleiht und den Gästen der Gastronomie mehr Rückzugsmöglichkeiten bietet, aber gleichzeitig auch Bereiche mehr öffnet wie bisher, wie z.B. den Shop.«


2. Preis: Projektgruppe LILLY&LORENZ (Herrenknecht/Schnörringer) (den Entwurf finden Sie hier)

Jurybegründung:
»Der Entwurf umfasst viele Aspekte und Details des Foyers und vor allem die Gastronomie betreffend: von der Thekenumgestaltung und von neuem Mobiliar bis hin zum Geschirr-Design und dem Angebot der Speisekarte. Der Entwurf besticht durch seinen pragmatischen Ansatz hinsichtlich der technischen, logistischen und finanziellen Gegebenheiten. Positiv bewertet wurde das Hinzuziehen eines Gastronomieberaters sowie eines Designers ebenso wie das Präsentieren konkreter Vorschläge für den gestalterischen Umbau, Möbel bis hin zum Lichtkonzept.«


3. Preis zu gleichen Teilen jeweils an zwei Projektgruppen:
MEDIENKANTINE, ›Hoffmann&Brugger‹ (den Entwurf finden Sie hier)

Jurybegründung MEDIENKANTINE ›Hoffmann&Brugger‹:
»Der Entwurf nähert sich der Wettbewerbsthematik mit Witz und Originalität und liefert interessante Ideen zu einer Gastronomie mit medialen Elementen und einem elektronischen Service-Konzept.«


sowie an die Projektgruppe ›Gompf&Kehrer‹, (den Entwurf finden Sie hier)

Jurybegründung ›Gompf&Kehrer‹:
»Ausschlaggebend für die Nominierung sind das interessante Lichtkonzept und die gestalterischen Ideen des Entwurfs. Darin enthalten ist insbesondere die Umgestaltung der Theke. Rafinesse liegt in einem Modul dieser Theke, das beweglich ist und so für die zahlreichen Veranstaltungen im ZKM flexibel verwendet werden kann.«

 


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