: ZKM :: Artikel :: Lehrerfortbildungen 05 + 06 + 07 | 2013
 
 

  

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ZKMP3-Führungen

Lehrerfortbildungen

in Kooperation mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe Information:
Regierungspräsidium Karlsruhe (RPK),
Schule und Bildung (0721) 926-4389
Koordination: STD Viola Gutruf
Anmeldung aller Kurse hier.

Information und Anmeldung
Mo–Fr 9–13 Uhr, Di 14–16 Uhr
Tel (0721) 8100-1330, Fax -1339
workshops@zkm.de
Bitte melden Sie den Workshop bis spätestens 7 Tage vor dem Termin an.

Cyanotypie
18.-19.06.13 Di-Mi, 10-17 Uhr
Kursnr. 85913891
In dieser Fortbildung wenden wir uns den Ursprüngen der Fotografie zu und befassen uns mit dem Fotogramm. Die Fotogrammtechnik bildet nicht, wie im Foto üblich das reale Objekt ab, sondern dessen Schatten. Das erfordert von uns eine intensive Beschäftigung mit dem Licht, mit dem Sehen im Allgemeinen. Wir greifen hierbei nicht auf die altbekannte Labortechnik der Schwarzweißfotografie zurück, sondern bedienen uns der Cyanotypie. Die Cyanotypie erlaubt uns die Belichtung des Bildträgers im Sonnenlicht und eine Entwicklung in Leitungswasser. Ein abgedunkelter Raum ist nicht notwendig. Die Technik lässt sich im Klassenzimmer umsetzen und ist somit auch für Schulen anwendbar, die ihre Fotolabore abgeschafft haben.
Achim Däschner, Dipl. Medienkünstler, Spielpädagoge

Filmprojekte im Unterricht
04.-05.07.13 Do-Fr, 10-17 Uhr
Kursnr. 85913896
Wie lässt sich das Medium Film im Unterricht sinnvoll einsetzen? Wie können Projekte fächerübergreifend angelegt werden? Welche technischen Voraussetzungen braucht man dazu? Welche Software ist sinnvoll und kann von den Schülern bedient werden? Wie schreibt man ein Drehbuch und setzt dieses filmisch um? Was ist ein Storyboard und wozu braucht man es? Was muss man bei der Licht- und Tontechnik beachten? Alle diese Fragen werden in der Fortbildung beantwortet. Die Teilnehmenden bekommen einen Einblick in bereits umgesetzte Projekte und werden selbst ein kleines Projekt filmisch umsetzen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Einsteiger sind willkommen.
Gabriele Engelhardt, Dipl. Medienkünstlerin

Volumen im Raum - Betonskulpturen für den Außenbereich
01.-02.07.13 Do-Fr, 10-17 Uhr
Kursnr. 85913897
Wer Skulpturen für den Schulhof- oder Garten herstellen möchte, braucht die richtigen Materialien um die Werke wetter- und witterungsbeständig zu machen. Den Aufbau eines stabilen Kerns, das Mischungsverhältnis des Mörtels, die richtigen Zusatzstoffe und Möglichkeiten fürs Oberflächenfinish werden an diesen zwei Tagen im Atelier ausprobiert. Nach einer kurzen Phase der Ideenfindung geht es direkt an den Aufbau des Gerüstes aus Draht und Metall. Es folgt die Verkleidung des Kerns mit einer dünnen Mörtelschicht. Der Beton lässt sich wunderbar leicht formen und »schnitzen«.
Die Technik eignet sich für Schüler ab 12 Jahren.
Kassandra Becker, Dipl. Künstlerin

Photoshop für Fortgeschrittene
09.07.13 Di, 10-17 Uhr
Kursnr. 85913898
Die Fortbildung richtet sich an Lehrer_innen, die bereits über Grundkenntnisse in Photoshop verfügen. Davon ausgehend werden wir vertiefte Anwendungen und Spezialfunktionen näher beleuchten, die auch im Unterricht eingesetzt werden können. Darüber hinaus wird das Colormanagement ein Thema sein und das Kalibrieren von Ausgabegeräten wie Drucker und Scanner besprochen.
Grundkenntnisse in Photoshop sind Voraussetzung.
Gabriele Engelhardt, Dipl. Medienkünstlerin

Performance Teil 1: Performance und Raum
16.-17.07.13 Di-Mi, 10-17 Uhr
Kursnr. 85913884
Die aus den 1960er-Jahren kommende Kunstform der »Performance Art« sprengt die übliche Trennung von Darstellender und Bildender Kunst. Sie vereint Künstler aus den unterschiedlichsten Gattungen wie z. B. Samuel Beckett (Theater), Erwin Wurm (Bildende Kunst), Yvonne Rainer (Tanz), John Cage (Musik). In dieser Kunstform findet man Happenings, Live Events, Fluxus-Konzerte, Straßenaktionen und Demonstrationen als öffentliches künstlerisches Ereignis.
Ausgehend vom Raum werden die Grundelemente der Performance-Kunst: Zeit, Körper und leibliche Ko-Präsenz von Darsteller und Zuschauer in praktischen Übungen erfahrbar. Neben diesem praktischen Schwerpunkt erhält man auch einen geschichtlichen Überblick mit Ihren wichtigsten Vertretern.
Georg Burger, Dipl. Bühnenbildner
Anna Donderer, Theaterwissenschaftlerin

Performance Teil 2: Achtsamkeit und Präsenz
18.-20.07.13 Do-Sa, 10-17 Uhr
Kursnr. 85913885
Präsenz, Körperwahrnehmung, Selbstbewusstsein – sind nur einige Schlüsselqualifikationen die für performatives Arbeiten benötigt und durch die diese gestärkt werden. Die aus den 1960er-Jahren kommende Kunstform der »Performance Art« sprengt die übliche Trennung von Darstellender und Bildender Kunst. Sie vereint Künstler aus den unterschiedlichsten Gattungen wie z. B. Samuel Beckett (Theater), Erwin Wurm (Bildenden Kunst), Yvonne Rainer (Tanz), John Cage (Musik).
Ausgehend vom Raum werden die Grundelemente der Performancekunst: Zeit, Körper und leibliche Kopräsenz von Darsteller und Zuschauer untersucht. Zusammen werden wir uns durch verschiedene Übungen der Raum- & Körperwahrnehmung annähern und uns mit Fragen der eigenen Präsenz, unter anderem auch im Schulalltag, auseinander setzten.
Georg Burger, Dipl. Bühnenbildner
Anna Donderer, Theaterwissenschaftlerin

Lehrerfortbildungen

in Kooperation mit der Landesakademie Schloss Rotenfels
Tel (07225) 9799-25.

Komm, wir töten einen Deterministen!
10.-12.07.13 Mi-Fr, 10-17 Uhr
Lehrgang 908293
»Die besten Momente eines Künstlers sind die, in denen er sich selbst überrascht« Dies geschieht manchmal rein zufällig und ist in gewissem Maße Teil des alltäglichen Schaffens im Atelier. Wir werden uns in dieser Fortbildung mit Techniken beschäftigen, die das Unerwartete bewusst provozieren und wir werden diskutieren, wie sie sich in den schulischen Alltag übertragen lassen. Dort sind sie besonders wertvoll und können im Kunstunterricht eine Verschnaufpause von einem System schaffen in dem oftmals am Anfang schon fest steht was am Ende das Ergebnis sein soll. Gerade im Bereich der neuen Medien ist die Arbeit in der Regel von klaren Zielvorstellungen geprägt und der Computer ist ein Werkzeug um zum vorher festgelegten Produkt zu gelangen. Die kreative Arbeit spielt sich hierbei im Kopf ab, weniger im Handeln. Überraschungen bleiben aus. Der Schwerpunkt der Fortbildung wird daher auf Techniken liegen, die es uns ermöglichen, auch am Computer zu unerwarteten Ergebnissen zu kommen. Wir werden mit Texten, Bildern und Klängen experimentieren und sie zu multimedialen Kunstwerken zusammenfügen. Die Computer spielen Flüsterpost, übersetzen Bilder in Klänge und lesen absurde Texte vor. Der erste Tag der Fortbildung wird ganz den analogen Experimenten in den Werkstätten und in der Umgebung von Schloss Rotenfels gewidmet. Wir werden einige Wahrnehmungsübungen betreiben, um abseits der Funktionen von Gegenständen ihre verschiedenen Eigenschaften freizulegen. Mit diesen Erfahrungen im Gepäck werden wir die weiteren zwei Tage in der Medienwerkstatt des ZKM arbeiten.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Achim Däschner, freischaffender Künstler, Dipl. Medienkünstler, Spielpädagoge

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