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ZKM | Museum für Neue Kunst

Sammlung Siegfried Weishaupt

Die Sammlung von Siegfried Weishaupt hat ihr Fundament in der geometrischen, konkreten oder auch konstruktiven Kunst. Fasziniert von der Rationalität des formalen Bildaufbaus bei Künstlern wie Josef Albers und Max Bill, die in den 1950er-Jahren an der Hochschule für Gestaltung in Ulm tätig waren, begann Weishaupt zunächst Werke der abstrakten Kunst zu sammeln.

Zahlreiche Klassiker der internationalen Farbfeldmalerei der 1960er-Jahre sind ebenso in der Sammlung Weishaupt vertreten: Künstlerische Positionen, wie sie etwa Ad Reinhardt, Mark Rothko, Frank Stella, Morris Louis oder Kenneth Noland repräsentieren, flankieren dabei den großen Komplex der Op-Art und ZERO-Kunst, mit Arbeiten von François Morellet, Piero Manzoni, Lucio Fontana, Enrico Castellani, Otto Piene, Heinz Mack und Günther Uecker.

Mit einem Werk von Robert Rauschenberg wurde ein weiterer Zweig in der Sammlung Weishaupt begründet: die figurativ-expressive Kunst, die mit zahlreichen hochkarätigen Werken von US-amerikanischen Künstlern der Pop-Art, wie etwa Keith Haring, Andy Warhol und Tom Wesselmann, in der Sammlung repräsentiert ist; ergänzt werden diese Positionen durch Werke von Robert Longo und Jean-Michel Basquiat.

Seit 2007 sind in wechselnden thematischen oder monografischen Ausstellungen Teile der Sammlung Siegfried Weishaupt in der eigens errichteten Kunsthalle Weishaupt in Ulm zu sehen.

· www.kunsthallenweishaupt.de

weitere Links:
· Von ZERO bis 2002 - Zeitgenössische Kunst aus den Sammlungen
  Siegfried Weishaupt, Froehlich, FER und Grässlin neu präsentiert
  28.09.2002 - 06.01.2003
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· FASTER! BIGGER! BETTER!
  Signetwerke der Sammlungen
  24.09.2006 - 07.01.2007
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Abbildung:
Kunsthalle Weishaupt, Ulm, Außenansicht

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