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Walter-Fink-Preis des ZKM
für Tanz, elektroakustische Musik und Medien


Kompositorische Innovation entstand oft aus der Verbindung von Klanggeste und körperlicher Bewegung. Tanz und zeitgenössische Musik sind spätestens seit Igor Strawinskys »Sacre« oder John Cages Arbeiten für die »Merce Cunningham Dance Compagnie« prominente Beispiele dafür. Wie aber kann das Verhältnis von Tanz und zeitgenössischer Musik angesichts interaktiver Medien im 21. Jahrhundert neu definiert werden?

Der Musikmäzen Walter Fink sucht mit dem von ihm für das ZKM | Institut für Musik und Akustik gestifteten »Walter-Fink-Preis des ZKM für Tanz, elektroakustische Musik und Medien« darauf Antworten zu finden. Elektronische und elektroakustische Musik, Neue Medien und Tanz/Körper sollen dabei eine Symbiose eingehen und kreatürliche Bewegung mit avancierter Klangverarbeitungs- und Aufführungstechnik in Übereinstimmung bringen. Der Körper soll innerhalb dieser Anordnung dasjenige schöpferische Element sein, das durch seine Choreografie das Kunstwerk im Moment der Aufführung immer wieder neu erschafft und steuert. Der Preis mit einer Preissumme von 10 000 Euro wird 2010 zum zweiten Mal international ausgelobt.


Für weitere Informationen siehe http://www.fink-preis.de

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