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Sabine Schäfer :: Cycle of Sound (1997)

Das kompositorische Konzept dieses Werkes geht von dem Prinzip des "Ewig-Wiederkehrenden" aus, repräsentiert durch einen Kreislauf von sechs realen Klangbildern aus Natur und zivilisatorischer Umwelt. Einige dieser akustischen Bilder bestehen aus Klängen, die sonst nur in gemischter Form zusammen mit anderen Umweltgeräuschen wahrnehmbar sind. Hier erklingen sie "rein", sind isoliert von ihrem gewohnten Kontext und erhalten - wie in einem Gefäß eingefasst – einen eigenen Raum, als seien sie ausgestellt. Die scheinbare Unbelassenheit der konkreten Klänge und Geräusche lässt eine Art Hyper-Realismus entstehen, der jedem dieser Bilder zu Eigen ist. Es entsteht eine Abfolge meditativer Reflexionsflächen, die sich öffnen für freie Assoziationsfelder der Zuhörer.

Dauer:
No. 1: 4´07´´ / No. 2: 6´29´´ / No. 3: 3´33´´
No. 4: 4´02´´ / No. 5: 3´40´´ / No. 6: 3´52´´

Gattung:
elektroakustische Raumklangkomposition Version 1: Stereophon als radiophone Produktion Version 2: 11-kanalig / eingerichtet für das RaumklangObjekt „Hörbild“

Hardware:
Die Raumklang-Verteilung der 11-kanaligen Komposition ist mit dem Raumklang-Steuerungssystem „Topoph24“ produziert, das am ZKM | Institut für Musik und Akustik, in Kooperation mit der Universität Karlsruhe (TH), entwickelt und gebaut wurde (Systemdesign: Sukandar Kartadinata).

Uraufführung:
5. Acustica International / MusikTriennale Köln 1997

Abteilung:
- Institut für Musik und Akustik

Biographie Sabine Schäfer

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