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Sabine Schäfer :: LOST (1992)

Der RaumklangKörper LOST ist vor allem durch einen 10-gliedrigen Lautsprecher-Winkel (Ebene A) geprägt. Diese auf dem Boden verlängerte, ca. 8m hohe Säule stellt die wichtigste Installationskomponente dar. Über diese Bahn stürzen Klangmassen zur Erde und ziehen sich in bestimmten Phasen auch wieder hinauf. Beim Betreten des Raumes ist der Besucher zeitweilig von einem Klangband umgeben, das sich über einen Lautsprecher-Halbkreis (Ebene B) bewegt und die fallenden Klang-Gesten kontrapunktiert. Ebene C überträgt die Klangfarbgrundierungen und bildet das Klang-Tableau für die dreidimensional bewegten Klänge der Ebenen A und B.

Dauer:
4´27´´ (im Loop)

Gattung:
Klangkunst – 16-kanalige Raumklangkomposition für einen lichtinszenierten, 17-gliedrigen, begehbaren Raumklangkörper

Hardware:
Die Raumklang-Verteilung der 16-kanaligen Komposition ist mit dem Raumklang-Steuerungssystem „Topoph16“ produziert, das am ZKM | Institut für Musik und Akustik, in Kooperation mit der Universität Karlsruhe (TH), entwickelt und gebaut wurde (Systemdesign: Sukandar Kartadinata).

Uraufführung: „TopoPhonicZones“ (1992) 3 Klang-Licht-Räume, 1992 – Einzelausstellung Badischer Kunstverein Karlsruhe, in Kooperation mit dem ZKM

Credits:
Motorgesteuertes Lichtobjekt: Werner Cee (D)
Sukandar Kartadinata: Raumklangsteuerungstechnik, technische Realisation

Abteilung:
- Institut für Musik und Akustik
- Institut für Bildmedien

Projektdarstellung LOST

Biographie Sabine Schäfer

Homepage Sabine Schäfer

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