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Ausstellungen 01|2007

14.01.-25.03.2007
art_clips.ch.at.de
90 Kurzvideos aus der Schweiz, Österreich
und Deutschland

Eine Ausstellung im ZKM | Medienmuseum
Ausstellung: 14.01.-25.03.2007
Release-Party: Sa, 13.01. 22 Uhr im ZKM_Foyer
Einführung in die Ausstellung: So, 14.01. 14 Uhr
im ZKM | Medienmuseum


Künstlerbiografien art_clips.at

22 N.I.C.J.O.B. / MALE TROUBLE / 2002 / 01:38 min
Nicolas Jasmin (*1967 in Toulouse) alias N.I.C.J.O.B. studierte zwischen 1988 und 1991 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Seine Videoarbeiten waren bei zahlreichen internationalen Ausstellungen vertreten. N.I.C.J.O.B. beschäftigt sich mit Momenten filmischer Narration, er arbeitet mit Found Footage Material, das er mixt, loopt und in nicht-kontemplativen Abfolgen neu arrangiert. Somit untersucht er jene unter der Oberfläche verborgenen Strukturen im Film, die ein Verlangen nach dem ultimativen Blick erzeugen. Aktuelle Videoarbeiten sind u.a. Male trouble (2002) und Never seen in... (2004).


23 PFAFFENBICHLER & SCHREIBER / 36 / 2001 / 02:08 min
Lotte Schreiber (*1971 in Mürzzuschlag) studierte Architektur in Graz, Edinburgh und Neapel. Neben ihrer Beschäftigung am Institut für Raum und Design an der Kunstuniversität Linz arbeitet sie als Videokünstlerin. Norbert Pfaffenbichler (*1967 in Steyr) studierte Visuelle Mediengestaltung an der Universität für Angewandte Kunst, Wien und arbeitet als Künstler und Kurator. Seit 2000 entstehen zahlreiche gemeinsame Arbeiten. In seiner streng mathematisch-graphischen Komposition verweist das Video 36 (2001) auf ästhetische Traditionen der abstrakten Malerei, sowie auf strukturelle Ansätze des frühen geometrischen Films, gleichzeitig lässt die Arbeit frühe Videospiele assoziieren.

Musik: Stefan Sandor Németh


24 PLAN-C / PLAN-C / 2001 / 05:05 min
Bis 2001 entwickelten Harald Holba (*1977 in Wien), Manuel Maxl (*1976 in Leoben), Elke Mayr (*1976 in Bad Ischgl) und Ines Weber (*1975 in Villach) unter dem Label plan-c Performances, Installationen sowie Arbeiten im Video- und TV-Format. Nach ihrem Studium der Visuellen Mediengestaltung an der Universität für Angewandte Kunst in Wien arbeiten die vier heute als freie Künstler und visuelle Mediengestalter bzw. als freie Mitarbeiter des Wiener Lokalfernsehsenders TIV in Wien. Die Videoarbeit plan-c (2001) zeigt einen Ort der Monotonie, an dem die Individuen in einer Schlaufe der ewigen Wiederholung, der Eingeschlossenheit und des Ausbruchs gefangen sind.


25 reMI / UTA ZET / 2000 / 04:31 min
Seit 1998 sind Renate Oblak (*1972 in Villach) und Michael Pinter (*1969 in Graz) unter dem Label reMI in den Bereichen Sound, Video und Computerkunst tätig. Beide waren an zahlreichen Ausstellungen und Festivals im In- und Ausland beteiligt. Sowohl auf der Bild- (Renate Oblak) als auch auf der Musikebene (Michael Pinter) verweigern sich die Künstler der Abbildung (oder Verfremdung) einer sichtbaren Realität und konfrontieren den Betrachter stattdessen mit einer künstlichen, technoiden Welt, deren Ursprung aber das lustvolle Scheitern ist. Neben Videoarbeiten wie uta zet (2000), Teufel Eintritt (2000) oder Zijkfijergijok (2003) entstanden auch 35mm Filme, Installationen, Soundskulpturen, Live-Acts und Performances.


26 GERWALD ROCKENSCHAUB / FLASH ANIMATION / 2001 / 04:07 min
Gerwald Rockenschaub (*1952 in Linz) studierte Geschichte, Philosophie, Psychologie und Pädagogik an der Universität Wien und an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Er ist als DJ, Technomusiker und bildender Künstler tätig. Mit seinen Bildern, Objekten, Animationen und Rauminstallationen bezieht sich Rockenschaub auf Ideen und Positionen der Moderne wie auf Phänomene der Alltags- und Popkultur. Der gemeinsame Nenner ist die Reduktion, die Konzentration auf die wesentlichsten Elemente der Dinge und Ideen. Neben Flash Animation (2001) entstanden in den letzten Jahren u.a. die Videoarbeiten Six Animations (2002) und Three Animations (2003).

Ohne Ton


27 DORIS SCHMID / ZIMMER 9 / 2002 / 04:23 min
Doris Schmid (*1968 in Dielsdorf) besuchte den Vorkurs und die Klasse Raum und Körper an der Schule für Gestaltung Basel, studierte im Anschluss an der F+F Schule für Kunst und neue Medien in Zürich. Die Videokünstlerin produzierte auch Hörspiele und war von 1995 bis 2002 Mitglied der Performancegruppe cpx. Seit Ende der 90er Jahre ist sie an zahlreichen Ausstellungen, Film- und Videofestivals beteiligt. In Zimmer 9 (2002) arbeitet die Künstlerin mit der Transparenz der Bilder und der Immaterialität des Raums. Weitere aktuelle Videoarbeiten sind u.a. Stadt (2005) und Fiction (2006).

Musik: Silvercity-Bob / Darstellerin: Tiziana Pelusi


28 RUTH SCHNELL / PORNO PAY TV / 2000 / 02:10 min
Die Medienkünstlerin Ruth Schnell (*1956 in Feldkirch) blickt auf eine breite internationale Ausstellungstätigkeit zurück. Sie unterrichtet Visuelle Mediengestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst Wien. Durch die Inszenierung verschiedener Sehweisen und die Simulation von Räumen rückt sie Wahrnehmungscodes sowie Körper- und Raumerfahrungen ins Zentrum ihrer Arbeiten. Ruth Schnell kreiert mediale Settings, in denen sich die Betrachter als Beteiligte an der Inszenierung von Blickordnungen und Wahrnehmungsmustern erfahren. In Ihren neuesten Arbeiten der Werkserie Lichtbilder (2006) thematisiert die Künstlerin Technologien und Rezeption der modernen Kriegsführung.


29 EVA WOHLGEMUTH / IN/OUT / 2005 / 02:16 min
Eva Wohlgemuth (*1955 in Bad Vöslau) studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Bevor sie sich dem Bereich der Medien- und Netzkunst zuwandte, realisierte sie einige Land- und Concept Art Projekte. Eva Wohlgemuth zersetzt die menschliche Anatomie in Pixel, sie transformiert den realen Körper in eine neue Erscheinungsweise innerhalb der virtuellen Welt. Die Reise in den eigenen Körper, dessen Erkundungen im Zusammenhang mit der feministischen Kulturkritik, nimmt einen essenziellen Part innerhalb ihrer Arbeit ein. Neben In/Out (2005) entstanden in den letzten Jahren u.a. die Videoarbeiten Wirrender – The Rise & Dossolve Suite (2004) und Body Jet (2004).


30 ERWIN WURM / I LOVE MY TIME – I DON’T LIKE MY TIME (KURZFASSUNG) / 2003 / 05:30 min
Erwin Wurm (*1954 in Bruck/Mur) studierte am Mozarteum Salzburg, an der Hochschule für angewandte Kunst und der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Seine ephemeren Skulpturen sind Referenzen an Walter Benjamins Diktum der Reproduzierbarkeit. Ausgehend von Holz- und Blechskulpturen Anfang der 80er Jahre, verzichtet Wurm später vollständig auf stabile Materialität. Nicht dem Objekt an sich oder dessen individuellen Erscheinungsform gilt sein Interesse, sondern den Vorgängen, die zwischen Dingen und Menschen passieren. So werden einfache Kleidungsstücke zum Gegenstand einer künstlerischen Handlung. Kürzlich entstanden u.a. die Videoarbeiten True Love und Am I a House? (beide 2005).

Animation: Wolfgang Hilbert


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