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Ausstellungen 01|2007

14.01.-25.03.2007
art_clips.ch.at.de
90 Kurzvideos aus der Schweiz, Österreich
und Deutschland

Eine Ausstellung im ZKM | Medienmuseum
Ausstellung: 14.01.-25.03.2007
Release-Party: Sa, 13.01. 22 Uhr im ZKM_Foyer
Einführung in die Ausstellung: So, 14.01. 14 Uhr
im ZKM | Medienmuseum


Künstlerbiografien art_clips.ch

01 PETER AERSCHMANN / PEOPLE / 2002 / 02:00 min
Peter Aerschmann (*1969 in Fribourg) studierte an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel sowie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Bern. Seine zum Teil interaktiven Computer- und Videoinstallationen zeigen archetypische Bilder, die auf einem kollektiven Erleben des urbanen Raumes basieren. Durch Isolation und Montage einzelner Sequenzen schafft Aerschmann aus scheinbar banalen Alltagsfotografien fiktive Szenarien, die auf unsichtbare Strukturen verweisen. Aktuelle Video- und Computerinstallationen sind neben People (2002) u.a. Roof Top (2005), Flags (2005) und Moewen (2005).

Ohne Ton


02 ALURA / LA VIDA CORTADA DE NICOLETTA / 2002 / 05:26 min
Nicoletta Wartmann (*1971 in Zürich) arbeitet unter dem Künstlernamen Alura als Musik- und Videokünstlerin in Zürich. Zudem ist Sie als DJane und Musikerin tätig. Zwischen 1991 und 2001 entstanden Experimentalfilme, Installationen mit elektronischer Musik und Videoperformances, u.a. in Zusammenarbeit mit Zor-El. Seit 2000 arbeitet Alura vermehrt an Tracks für Kompilationen und ist vor allem als Live-DJane bekannt. Für La Vida Cortada de Nicoletta (2002) erhielt sie beim VIDEOEX Experimentalfilm & Video Festival Zürich den Ersten Preis des Schweizer Wettbewerbs. Kürzlich entstanden u.a. die Videoarbeiten Adventskalender (2004) und Videotaxi (2005).


03 ARIANE ANDEREGGEN / ART ACTING 1 (STUDIO) / 2004 / 04:33 min
Nach ihrem Schauspielstudium an der Hochschule der Künste in Bern studierte Ariane Andereggen (*1969 in Aigle) Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Andereggen arbeitet als Videokünstlerin, Regisseurin, Performerin und Schauspielerin. Im Jahr 2005 gründete sie das Theater-Performance Kollektiv E.d.V. (Ende der Vorstellung). Schauplatz ihrer narrativen Videoarbeiten sind u.a. die Schweizer Alpen. In Videosagen 2/ Videosagen 4 (2002/2004) arbeitet die Künstlerin mit bizarren Handlungen und Motiven aus Mythen und Sagen. Das Video Spiegel richten (2000) reflektiert eine andere Identität, die durch technische Bilder entsteht.


04 JOHN ARMLEDER / VOLTES III (KURZFASSUNG) / 2003 / 03:00 min
Zu Beginn seiner künstlerischen Arbeit in den 1960er Jahren stand John M. Armleder (*1948 in Genf) der Fluxusbewegung nahe. Seine Happenings waren oft musikalisch beeinflusst und setzten sich u.a. mit den Aktionen von John Cage auseinander. Armleder war Mitbegründer der Genfer Groupe Ecart, aus der 1973 die Galerie Ecart enstand. In seinen Arbeiten, die sich zwischen Malerei, Objet trouvé, Skulptur und Design bewegen, spiegelt sich die programmatische Ablehnung einer persönlichen Handschrift des Künstlers wider. Armleder hinterfragt die avantgardistischen Positionen und Utopien vom Suprematismus bis hin zur Concept Art der 1970er Jahre und demontiert diese mit ironischen Mitteln.

Ohne Ton


05 STEFAN BANZ / WILD ROSES / 2001 / 06:00 min
Stefan Banz (*1961 in Sursee), freischaffender Künstler, Kurator und Autor, studierte Kunstwissenschaft, Germanistik und Literaturkritik an der Universität Zürich. 1985 gründete er die Galerie Prosart in Luzern, 1987/88 leitete er den Raum für aktuelle Schweizer Kunst in Luzern. 1989 war Banz Mitbegründer der Kunsthalle Luzern, bis 1993 deren künstlerischer und administrativer Leiter. 2005 kuratierte er den Schweizer Pavillon der 51. Biennale von Venedig. In seiner künstlerischen Arbeit bewegt sich Banz zwischen Installation, Fotografie, Video und Malerei. Neben Wild Roses (2001) enstanden in den letzten Jahren u.a. die Videoarbeiten Scream (2000) und Kiss (2002).

Stimme: Jennifer Davison


06 OLAF BREUNING / UGLY YELP / 2000 / 04:51 min
Nach einer Berufsausbildung zum Fotografen studierte Olaf Breuning (*1970 in Schaffhausen) an der Fachhochschule für Kunst und Gestaltung Zürich. In seinen Fotografien, Installationen und Videoarbeiten beschäftigt sich der Künstler mit dem perfekten und monströsen Körper, mit Körpergrenzen, der Imaginierung von Identität sowie gängigen Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit. Mit selbst gebastelten Requisiten inszeniert er Stereotypen aus Film, Werbung und Musikvideos und führt sie in Porträt- und Gruppenbildern ad absurdum. Aktuelle Videoarbeiten sind u.a. First (2003) und Home (2005).


07 COLLECTIF_FACT / PLATTFORM / 2004 / 02:17 min
Collectif_fact sind Annelore Schneider (*1979 in Neuchâtel), Swann Thommen (*1979 in Neuchâtel) und Claude Piguet (*1977 in Neuchâtel). Seit 2001 entstehen Videoarbeiten der Gruppe, die sich mit Architektur, Raum, urbanem Leben und Arbeiten, Beziehungen zwischen Gemeinschaften und Räumen beschäftigen. Die auf Fotografien basierenden Bildwelten sind letztlich digital erzeugt. Räumliche Verhältnisse werden verändert, Volumen zu Flächen oder Linien, Raum wird dekonstruiert. Das digitale Montageverfahren bleibt dabei sichtbar und bringt eine unwirkliche Videospielästhetik hervor. Kürzlich entstanden u.a. die Videoinstallationen Reliefs (2005) und Loading (2006).

Produziert in Zusammenarbeit mit SFDRS Sternstunden


08 ERIK DETTWILER / LEVITATION / 2001 / 03:21 min
In seinen Performances und Videoarbeiten erforscht Erik Dettwiler (*1970 in Helsinki) Architektur, Stadtgeschichte und Topografie von Metropolen, denen er sich über ihr soziales Umfeld nähert. Dabei fügt er die fragmentarischen Stadtansichten nicht zu einem Bild zusammen, sondern stellt gerade die bruchstückhaften Realitäten seiner Protagonisten in den Mittelpunkt. Seinen Arbeiten liegen Überlegungen zur Neubesetzung von öffentlichen Räumen zugrunde. Seit 2000 ist Dettwiler Dozent an der F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich. Kürzlich enstanden u.a. die Videoarbeiten Der Blaue Reiter II (2004), Parenthese (2005) und Mobilitazione Papale (2006).

Ohne Ton


09 INGO GIEZENDANNER (GRRRR) / GIB MER / 2005 / 02:58 min
Ingo Giezendanner (*1975 in Basel), auch bekannt als GRRRR, zeichnet seit 1998 seine Umgebung ab. Seit 2003 produziert er Animationsclips. GRRRR dokumentiert den unspektakulären Alltag, das Vorläufige, die Veränderungen. Auf seinen Reisen hält er anonymisierte urbane Orte fest, sei es in Prag, New York oder Kairo. Seine Zeitbilder stehen für die Auswechselbarkeit globalisierter Städte. Der 2005 in Zusammenarbeit mit der Zürcher Rapperin Big Zis produzierte Kurzfilm Gib mer (2005) beschäftigt sich mit dem Sujet der materiellen Übersättigung. Ebenfalls 2005 entstand die Videoarbeit GRRRR.

Stimme & Text: Big Zis / Takt & Klang: Domenico Ferrari
Produziert in Zusammenarbeit mit SFDRS Sternstunden


10 HERVÉ GRAUMANN / OVERWRITE / 2000 / 01:30 min
Hervé Graumann (*1963 in Genf) studierte an der École Supérieure d’Art Visuel in Genf, heute unterrichtet er dort an der École Supérieure des Beaux-Arts. Seine Arbeiten waren bei zahlreichen internationalen Ausstellungen vertreten. In einem Projekt für die Website der Documenta X, welches sich um die fiktive Person Raoul Pictor dreht, beschäftigt sich Graumann mit der abstrakten und fließenden Grenze zwischen Autor und Maschine. Die Overwrite Series (seit 1991) arbeitet mit der neuen und verblüffenden Raumerfahrung des virtuellen Sehraums.

Ohne Ton

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