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Veranstaltungen 11|2006

Paul Virilio und die Künste
in der Reihe Philosophie und Kunst

Symposium: 03.11.06-05.11.06
Ausstellung: 04.11.06-07.01.07
ZKM | Medienmuseum, Projektraum LH 8
Eröffnung: Fr, 03.11., 19 Uhr im ZKM_Foyer


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Information in English

Das Besondere in Virilios ästhetischem Ansatz ist es, Politik als eine sui generis ästhetische Haltung aufzufassen. Damit erübrigt sich die Frage nach der Macht in der Kunst, denn der künstlerische Ausdruck, die verwendeten technischen Mittel ebenso wie die damit korrelierenden stilistischen Möglichkeiten, sind bereits Zeichen einer politischen Haltung. So stellt sich mit Virilio die Frage nach den Möglichkeiten der Kunst neu. Liegt die Macht der Kunstschaffenden nicht vielmehr in einer Verweigerungshaltung als in der vermeintlichen Strategie einer so genannten Aufklärung? Ist es nicht viel eher eine konservative, warnende Haltung, die sich progressiv und autonom gegen die sich selbst beschleunigende Moderne stellt? Besteht für die moderne und zeitgenössische Kunst die Möglichkeit, sich dem Diktat der Maschinen, Apparate und technischen Codes zu entziehen? In dem die Ausstellung begleitenden Symposium werden diese Fragen diskutiert und Antworten gesucht.

Die Referenten: John Armitage, Marc Augé, Frank Böckelmann, Sara Daniel, Peter Gente, Enrico Ghezzi, Andrea Gnam, Marina Gržinić, Barbara Könches, Maurizio Lazzarato, Claus Morisch, Claude Parent, Jürgen Ploog, Gisela Straehle, Bernard Tschumi, Daniel Tyradellis, Andrei Ujica, Peter Weibel

Veranstaltungsort :::

Symposium im ZKM_Medientheater
Eintritt am Freitag frei, Tagesticket € 5/3,
2-Tagesticket € 8/5

Fr ab 14 Uhr [Eröffnung]; Sa 11–21 Uhr; So 11–17 Uhr

Linkempfehlung:
www.virilio.de

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