Ausstellungen 05|2006
13.05.06 - 21.05.06
Kunst Computer Werke
ein Kooperationsprojekt des ZKM und des Fraunhofer-Instituts für Medienkommunikation
im
Rahmen des Wissenschaftsjahres 2006 des Bundesministeriums für Bildung
und Forschung, ZKM_Foyer und Lichthöfe der HfG
Eröffnung Fr 12.05.06 19 Uhr im ZKM_Foyer
[ZKM_Foyer und HfG_Lichthöfe]
[=> Information in English]
Ein Leitprojekt des Wissenschaftsjahres im ZKM
»Kunst Computer Werke« macht es sich zum Ziel, Informatik als Medium
und Gestaltungsmittel der computerbasierten Medienkunst ins Zentrum der Aufmerksamkeit
zu rücken. Damit fungiert das ZKM in Zusammenarbeit mit der Hochschule
für Gestaltung als Gastgeber für die wichtigste Veranstaltung im Kontext
von Kunst und Informatik im Wissenschaftsjahr 2006.
Beteiligte KünstlerInnen
Supreme Particles / Holger Förterer / Yunjun Lee / Hannes Nehls & Boris-Hars
Tschachotin / Anne Niemetz / Andreas Schuster / Stanislav Vajce / Versfabrik
/ Tom Wedekind / Fabian Winkler / Joanne Moar / André Gräf, Eystathios Klotsikas, Philip Kretschmann, Tim Schenk / Markus Kison
Beteiligte Institutionen und Projekte
OASIS Archive http://zkm.oasis-archive.eu
MedienKunstNetz www.medienkunstnetz.de
netzspannung.org www.netzspannung.org
Universität Darmstadt www.tu-darmstadt.de
informARTics
Herzstück der Veranstaltung »Kunst-Computer-Werke« bildet die
Kunstausstellung informARTics im Foyer des ZKM und den Lichthöfen der HfG.
Der in der Ausstellung repräsentierte Querschnitt aktueller, in Deutschland
entstandener Arbeiten, zeigt Werke, die nicht allein durch die Demonstration
des technisch Machbaren faszinieren, sondern darüber hinaus neuartige Sinnes-
und Wahrnehmungserlebnisse ermöglichen. Besucher der Ausstellung können
beispielsweise in der Arbeit »Waves« von Fabian Winkler das Wasser
erklingen lassen, in Holger Förterers »Inflammable« eine Feuertaufe
erleben, sich mittels Atemluft in der Arbeit »Odem Mode« von der
Versfabrik ein Gedicht erhauchen und zum aktiven Zeugen von globaler Energietransformation
bei supreme particles’ »R 111« werden. Darüber hinaus
präsentiert die HfG ein Best-of ihrer aktuellen informatikbasierten Kunstprojekte.
Ein umfassendes Rahmenprogramm gibt darüber hinaus Einblicke in zeitgenössische
Orientierungen und Positionen computerbasierter Kunst. Im Rahmen der Veranstaltung
findet die Preisverleihung des vom Fraunhofer-Instituts ausgelobten Wettbewerbs
»digital sparks« statt.
Programm zur Eröffnung
Ab 19.00
Eröfnungsreden und Grußworte
ZKM_Foyer
Christiane Riedel Geschäftsführerin
des ZKM
Dr. Wolf-Dieter Lukas Leiter der Abteilung Schlüsseltechnologien im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Heinz Fenrich Oberbürgermeister der Stadt
Karlsruhe
Prof. Mischa Kuball Hochschule für Gestaltung
Uwe Hochmuth Kämmerer der Stadt Karlsruhe
Im Anschluss
Verleihung des Medienpreises digital sparks 06
Gabriele Blome
Preisträger: Joanne Moar: »Becoming German«
André Gräf, Eystathios Klotsikas, Philip
Kretschmann, Tim Schenk: »ROB«
Markus Kison: »Roermond-Ecke-Schönhauser«
[-> weitere Informationen]
Ab 20.30
Lichthöfe der HfG
Last-Minute (Ein Kammerspiel von Thomas Wedekind)
Testflug des Blimp-Projekt
Performance der Versfabrik
Performance der Neuromontage e.V.
Ichiigai – E – Concert
Ab 23.00
Livemusik von DJ Acid Maria
Begleitendes Programm zur Ausstellung
13.05.06
Dr. Miriam Ommeln (Universität Karlsruhe)
Mediale Freiheitsgrade und FormARTionen© im BitChaos
ZKM_Vortragssaal, 19 Uhr, Eintritt frei
14.05.06
Kunst im Netz - Projekte und Plattformen zur Kontextualisierung von Medien und
Kunst
Diskussionsrunde mit Gabriele Blome, Wolfgang Strauss (FhG IMK), Prof. Jürgen
Enge (HfG Karlsruhe), Rudolf Frieling, Gunther Reisinger und Dieter Daniels(MedienKunstNetz). Moderation: Rudolf Frieling
ZKM_Vortragssaal, 15 Uhr, Eintritt frei
16.05. 06
Margit Rosen
»Nur die Maschine kann uns helfen, dem Schicksal zu entkommen« – Künstlerische Experimente mit Elektronenrechnern in den 1960er Jahren
ZKM_Vortragssaal, 19 Uhr, Eintritt frei
»Niemand kann der Maschine entkommen. Aber nur die Maschine kann uns helfen, dem Schicksal zu entkommen.« Als Pontus Hulten 1968 diesen Satz schrieb war die Ära der klassischen Maschine bereits am Ende. Der Computer, die universale Maschine, war die neue Leittechnologie, die alle gesellschaftlichen Bereiche erreichte: Militär, Wissenschaft, Verwaltung, Handel und die Kunst. Der Vortrag gibt mit zahlreichen Bild- und Filmbeispielen einen kunst- und technikhistorischen Überblick über die frühen künstlerischen Experimente mit Analog- und Digitalcomputern in den USA, Europa und Japan, die unternommen wurden, lange bevor die ersten Künstler die Videotechnologie entdeckten.
Weitere Informationen:
· http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$5033
· www.informatikjahr.de
· www.informatikjahr-karlsruhe.de
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