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Veranstaltungen 01|2006

ZKM Symposien

Das Bild in der Gesellschaft.
Neue Formen des Bildgebrauchs

Ein interdisziplinäres Symposium

20.01.-22.01.2006
ZKM|Medientheater

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Biografien der Diskutanten ::::

Marie-Luise Angerer | Gottfried Boehm | Adrienne Braun | Holger Brohm | Susanne von Falkenhausen | Harald Fricke | Ursula Frohne | Dario Gamboni | Oliver Grau | Wilhelm Hofmann | Hans-Dieter Huber | Hubertus Kohle | Christiane Kruse | Lothar Ledderose | Burkhardt Mueller-Ullrich | Michael Müller | Renate Puvogel | Hanno Rauterberg | Hans-Ulrich Reck | Klaus Sachs-Hombach | Sigrid Schade | Jörg Schirra | Martin Schulz | Eva Schürmann | Christoph Tholen

Wilhelm Hofmann
Prof. Dr. Wilhelm Hofmann studierte Philosophie, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Politikwissenschaft an den Universitäten Augsburg, München und Frankfurt/M.; 1988 Magisterexamen mit einer Arbeit zum Thema Sprache und Politik bei Aristoteles; seit 1994 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für politische Wissenschaft; 1994 Promotion mit einer Arbeit über Repräsentative Diskurse - Untersuchungen zur sprachlich-reflexiven Dimension parlamentarischer Institutionen, die als Beitrag zum DFG-Schwerpunkt "Theorie politischer Institutionen" erarbeitet wurde; 1996/97 Vertreter der Professur Politikwissenschaft/Medien an der TU Ilmenau/Thüringen; Gründungsmitglied und Sprecher des Arbeitskreises Visuelle Politik der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft.
Zu seinen Veröffentlichungen zählen: »Filmwelten. Studien zum Verhältnis von Film und Gesellschaft« (Hg.), Weiden 1993; Repräsentative Diskurse, Baden-Baden 1995; »Sinnwelt Film, Beiträge zur interdisziplinären Filmanalyse« (Hg.), Baden-Baden 1996; »Karl Mannheim - Zur Einführung,« Hamburg 1996; »Hauptwerke der politischen Theorie« (Mithg.), Stuttgart 1997; »Visuelle Politik. Filmpolitik und die visuelle Konstruktion des Politischen« (Hg.), Baden-Baden 1998; »Die Sichtbarkeit der Macht« (Hg.), Baden-Baden 1999; W.H. zus. mit Gisela Riescher: Einführung in die Parlamentarismustheorie, Darmstadt 1999.

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Hans Dieter Huber
Hans Dieter Huber ist Professor für Kunstgeschichte der Gegenwart, Ästhetik und Kunsttheorie in Stuttgart. Studium der Malerei und Graphik Philosophie und Psychologie in Heidelberg; Promotion im Fach Kunstgeschichte mit der Arbeit »System und Wirkung. Interpretation und Bedeutung zeitgenössischer Kunst« (München 1989); 1994 Habilitation mit der Arbeit »Paolo Veronese. Kunst als soziales System«. Von Oktober 1997 bis September 1999 Professor für Kunstgeschichte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig; seit Oktober 1999 Professor für Kunstgeschichte der Gegenwart, Ästhetik und Kunsttheorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seine Veröffentlichungen befassen sich hauptsächlich mit der zeitgenössischen Kunst und Kunsttheorie, unter anderem Veröffentlichungen zu Karl Schmidt-Rottluff, Edvard Munch, Joseph Beuys, Bruce Nauman, Dan Graham, zur Netzkunst sowie zur Medientheorie und Mediengeschichte.

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Hubertus Kohle
Prof. Dr. Hubertus Kohle studierte Kunstgeschichte, Philosophie, Romanistik, Geschichte und Urbanistik an den Universitäten Bonn, Florenz und Paris und promovierte 1986 über »Ut pictura poesis non erit. Denis Diderots Kunstbegriff. Mit einem Exkurs zu J.B.S. Chardin«, 1996 fdie olgte Habilitationsschrift zum Thema »Adolf Menzels Friedrichbilder. Studie zum Verhältnis von Ästhetik und Politik im Berlin der 1850er Jahre« bei der Geschichtswissenschaftlichen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2000 ist Hubertus Kohle Professor am Institut für Kunstgeschichte der Universität München. Zu seinen Veröffentlichungen zählen: »Computer, Kunst und Kunstgeschichte.Theorie und Praxis« (mit Katja Kwastek), Köln 2003; »Digitale und digitalisierte Kunstgeschichte. Perspektiven einer Geisteswissenschaft im Zeitalter der Virtualität« (mit Katja Kwastek), zeitenblicke 2 (2003), Nr. 1 [08.05.2003]; »200 Jahre Kunstgeschichte in München. Positionen - Perspektiven - Polemik 1780-, 1980« (mit Christian Drude), München 2003; »Methoden-Reader Kunstgeschichte. Texte zur Methodik und Geschichte der Kunstwissenschaft« (mit Wolfgang Brassat), Köln 2003; »Geschichte und Ästhetik. Festschrift für Werner Busch zum 60. Geburtstag« (mit Margit Kern und Thomas Kirchner), München/ Berlin 2004.

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Christiane Kruse
Dr. Christiane Kruse ist Privatdozentin und hatte 2003/04 eine Vertretungsprofessur an der Universität Trier inne. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Malerei des Mittelalters und der frühen Neuzeit bis zum Barock, Ursprungsmythen der Kunst, historische Bild- und Medienanthropologie, (historische) Bildtheorien, Fotografie und Post-Fotografie, Kunst im 20. Jahrhundert, Bild-Text-Beziehungen.
Zu ihren Veröffentlichungen zählen: »Wozu Menschen malen. Historische Begründungen eines Bildmediums«, München 2003 (Habitilationsschrift); »Die Niederländer der zweiten Generation. Eine Opposition zu Erwin Panofsky«, Phil. Diss. München 1994, veröffentlicht in: Hans Belting/Christiane Kruse, Die Erfindung des Gemäldes. Das erste Jahrhundert der niederländischen Malerei, München 1994; Christiane Kruse/Felix Thürlemann, »Porträt - Landschaft - Interieur. Jan van Eycks Rolin-Madonna in ihrem ästhetischen Kontext«, Tübingen 1999; »Eine gemalte Kunsttheorie im Johannes-Veronika-Diptychon von Hans Memling«, in: Pantheon, LIV, 1996, 37-49. »Selbsterkenntnis als Medienerkenntnis. Narziß an der Quelle von Alberti bis Caravaggio«, in: Marburger Jahrbuch für Kunstwissenschaft 26 (1999), 99-116; »Wozu Menschen oder Blumen malen? Medienantrophologische Begründungen der Malerei zwischen Hochmittelalter und Renaissance«, in: G. Boehm (Hg.), Homo pictor, Leipzig 2001, S. 109-142 Vera Icon oder die Leerstelle des Bildes, in: H. Belting, D. Kamper, M. Schulz (Hg.), Quel corps?, München.

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Lothar Ledderose
Prof. Ledderose studierte Ostasiatischen Kunstgeschichte, Europäische Kunstgeschichte, Sinologie, Japanologie in Köln, Bonn, Paris, Taipei, Heidelberg. 1969 Promotion in Ostasiatischer Kunstgeschichte, Heidelberg; 1969-71 Studium in Princeton und Harvard, danach Übersetzer im Nationalen Palastmuseum, Taipei, Research Fellow an der Universität Tôkyô, 1975-76 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Museum für Ostasiatische Kunst der Staatlichen Museen Berlin. 1976 habilitierte sich Ledderose in Köln und übernahm 1976 den Lehrstuhl für Ostasiatische Kunstgeschichte in Heidelberg. Er war am Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin, ist Korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologisches Instituts. Lothar Ledderose 1990-1996 ist Vizepräsident der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft und erhielt 2005 den Balzan-Preis für herausragenden Forschungen zur Geschichte der chinesischen und japanischen Kunst. Zu seinen Veröffentlichungen zählen: »Palastmuseum Peking. Schätze aus der Verbotenen Stadt« (gemeinsam mit Herbert Butz), Berlin, Wien 1985; »Jenseits der Grossen Mauer. Der erste Kaiser von China und seine Terrakotta-Armee« (zusammen mit Adele Schlombs), Dortmund 1991; »Japan und Europa: 1543-1929« (gemeinsam mit Doris Croissant), Berlin 1993; »Orchideen und Felsen: Chinesische Bilder im Museum für Ostasiatische Kunst Berlin«, Berlin 1998; »Ten Thousand Things: Module and Mass Production in Chinese Art«, Princeton University Press, 2000.

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Burkhardt Mueller-Ullrich
Burkhardt Mueller-Ullrich ist freier Journalist und u.a. für den WDR tätig.

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Michael Müller
Prof. Dr. Michael Müller hat eine Professur an der Universität Bremen im Bereich Kunstwissenschaft inne. Seine Forschungsgebiete sind: Stadt- und Architekturgeschichte, Architektur- und Avantgardetheorie, Mediatisierung und Musealisierung urbaner Räume, Kulturelle Transformationsprozesse, Museum und Ausstel-lung, Design und Alltagskultur, Visuelle Kultur und Raum.
Zu seinen Publikationen gehören: »Mehr Qualität! Die Gegenwartskultur aus der Sicht Bremer Kulturproduzenten - Eine Befragung« (mit F.Dröge und A.Wilkens), Klartext Verlag, Essen 1997; »Die Straße. Urbanes Leben im Viertel« (Hg. mit F.Dröge), Katalog-Buch einer gleichnamigen Ausstellung im Focke Museum, Bremen 1998; »Die ausgestellte Stadt. Zur Differenz von Ort und Raum« (mit F.Dröge), Bauwelt Fundamente, Braunschweig/Wiesbaden 2004; »Die Modernisierung des Alltäglichen. Ferdinand Kramer: Ein Beispiel der 20er Jahre«, Katalog-Heft einer Sonderausstellung im Focke Museum, Bremen Jan./Febr. 1993; »Kommunikation, Kunst und Kultur. Forschungsberichte zur Internationalen Germanistik Medienwissenschaft« (Hg. mit Rainer Matzker), Bern 2002.

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