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Veranstaltungen 01|2006

ZKM Symposien

Das Bild in der Gesellschaft.
Neue Formen des Bildgebrauchs

Ein interdisziplinäres Symposium

20.01.-22.01.2006
ZKM|Medientheater

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Biografien der Diskutanten ::::

Marie-Luise Angerer | Gottfried Boehm | Adrienne Braun | Holger Brohm | Susanne von Falkenhausen | Harald Fricke | Dario Gamboni | Oliver Grau | Wilhelm Hofmann | Hans-Dieter Huber | Hubertus Kohle | Christiane Kruse | Lothar Ledderose | Burkhardt Mueller-Ullrich | Michael Müller | Renate Puvogel | Hanno Rauterberg | Hans-Ulrich Reck | Klaus Sachs-Hombach | Sigrid Schade | Jörg Schirra | Martin Schulz | Eva Schürmann | Christoph Tholen

Marie-Luise Angerer
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer studierte Publizistik und Kommunikationsforschung, Romanistik und Philosophie an der Universität Wien und promovierte 1983 mit der Arbeit »Das Leben ist wunderbar. Sprachbefreiung durch ihre Normierung. In kompensatorischer Spracherziehung, Kommunikations-und Gesprächspsychotherapie, kommunikations,-interaktionstheoretischer und sprachanalytischer Psychoanalyse-Konzeptionen«. 1996 folgte die Habilitation zum Thema »Medienkörper: Zur Repräsentation, Produktion und Rezeption von geschlechtlichen Identitäten in den Medien«. Dr. Angerer hat eine Professur an der Kunsthochschule für Medien Köln inne.
Zu ihren Veröffentlichungen zählen: »KunstFestival Katalog, Art & Media in Motion«, in: TOUCH ME Festivalskatalog, Zagreb 2005, S. 108-128; »Fassungs[ ]los«, in: J.Albrecht/ J. Huber/ K. Imesch/ K. Jost/ P. Stoellger (Hg.): Kultur Nicht Verstehen, Zürich, Wien, New York, Edition Voldemeer und Springer, S. 289-302; »Cyber@rexia. Anorexia and cyberspace«, in: cyberfeminism. next protocols, Claudia Reiche and Verena Kuni (eds), Brooklyn, NY: autonomedia, pp 19-32; »Frauen - Körper Medien«, in: Strukturierung von Wissen und die symbolische Ordnung der Geschlechter. Hg. von M. Heimbach-Steins, B. Kerkhoff-Hader, E. Ploil, I. Weinrich, Münster: LIT Verlag Münster, S. 13-28; »Das Los des Lebens. Star Search Success: Die Rahmung postmoderner Subjektivitäten«, in: Konrad Paul Liessmann (Hg.): Ruhm, Tod und Unsterblichkeit. Über den Umgang mit der Endlichkeit, Wien: Zolnay Verlag, S. 199-223; »Das unheimliche Glück der Wiederholung«, In: Rolf Walz, Basics in Ambigua, Ausstellungskatalog Galerie der JENOPTIK AG, Jena 2003.

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Gottfried Boehm
Prof. Dr. Gottfried Boehm studierte der Kunstgeschichte, Philosophie, Germanistik in Köln, Wien und Heidelberg; Promotion 1968 in Philosophie, Habilitation 1974 in Kunstgeschichte. Von 1975-1979 Dozent und apl.Prof. für Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum, 1979-1986 Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Justus-Liebig-Universität Giessen. Seit 1986 Ordinarius für Neuere Kunstgeschichte Universität Basel. ZU seinen Publikationen zählen: »Studien zur Perspektivität. Philosophie und Kunst in der frühen Neuzeit«, Heidelberger Forschungen Nr. 13, Diss., Heidelberg 1969; »Bildnis und Individuum. Über den Ursprung der Porträtmalerei in der italienischen Renaissance«, München 1985; »Was ist ein Bild?«, München 1994; »Willi Baumeister. Das unbekannte Land. Der Maler Willi Baumeister«, Stuttgart 1995; »Cezanne und die Moderne von Paul Cezanne«, Ostfildern 1999; »Der Maler Max Weiler. Das Geistige in der Natur«, Wien/New York 2001.

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Adrienne Braun
Adrienne Braun ist Journalistin und für die Stuttgarter Zeitung im Kulturressort tätig.

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Holger Brohm
Dr. Holger Brohm ist an der Humboldt-Universität zu Berlin im Seminar für Ästhetik tätig.

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Susanne von Falkenhausen
Prof. Dr. Susanne von Falkenhausen lehrt Kunstgeschichte der Neuzeit am Kunstgeschichtlichen Seminar des Instituts für Kultur- und Kunstwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.

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Harald Fricke
Harald Fricke, Kulturredakteur der TAZ, anerkannter Kenner der zeitgenössischen Fotografie, widmet sich u.a. der Untersuchung, wie sich die Bedingungen zeitgenössischer Fotografie definieren lassen. Harald Fricke studierte Philosophie und Literaturwissenschaften und ist seit 1993 Kulturredakteur der taz - die tageszeitung, Berlin, seit 1994 Berlinkorrespondent des US-Kunstmagazins »artforum«.

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Dario Gamboni
Prof. für Kunstgeschichte, Kunsthistorisches Institut, Universität von Amsterdam
Dario Gamboni wurde 1954 in Yverdon [CH] geboren, Studium der Kunstgeschichte in Paris und Lausanne, wo er 1989 promovierte. Neben seiner Tätigkeit als Kurator zahlreicher Ausstellungen lehrte er an der Universität von Zürich und der Universität von Strassburg. Von 1991-98 war er Professor für Kunstgeschichte an der Universität Lyon II, von 1993-98 Mitglied des Institut Universtaire de France, 1996 Ailsa Mellon Bruce Senior Fellow am Center for Advanced Study in the Visual Arts, National Gallery of Art, Washington D.C., von 1998-2000 Andrew W. Mellon Professor of Humanities am Department of Art History and Art der Case Western Reserve University in Cleveland, Ohio. Seit 2000 lehrt Gamboni als Professor für Kunstgeschichte am kunsthistorischen Institut der Universität von Amsterdam. Er hat zahlreiche Aufsätze und Bücher vornehmlich zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts publiziert, mit einem Schwerpunkt auf der Sozialgeschichte von Kunst, Rezeption, Kunst und Literatur, Kunstkritik, Symbolismus, religiöser Kunst und Ikonoklasmus.
Wichtigste Publikationen: »Un iconoclasme moderne. Théorie et pratiques contemporaines du vandalisme artistique« [Zürich und Lausanne 1983], »La plume et le pinceau. Odilon Redon et la littérature« [Paris 1989] und »The Destruction of Art: Iconoclasm and Vandalism since the French Revolution« [New Haven und London 1997; deutsche Übersetzung bei DuMont, Köln 1998]; »Zeichen der Freiheit. Das Bild der Republik in der Kunst des 16. bis 20. Jahrhunderts« [Mitherausgeber Georg Germann], Katalog von Council of Europe, Bern 1991.

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Oliver Grau
Dr. habil. Oliver Grau studierte Kunstgeschichte, Wirtschaftswissenschaften, Archäologie und Italienischen Literatur in Hamburg, London und Siena. Seit 1998 forscht und lehrt er am Kunsthistorischen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin und leitet ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt »Kunstgeschichte und Medientheorien der Virtuellen Realität/seit 2001: Immersive Kunst«. Gastprofessur an der Kunstuniversität Linz 2002/2003. Seit 2000 leitet Grau ferner mit z. Zt. fünf Mitarbeitern Entwicklung und Aufbau einer u.a. durch das Bundesministerium für Forschung unterstützten Datenbank zur Virtuellen Kunst. Seine Forschungsschwerpunkte gelten der Kunst- und Mediengeschichte der Illusion und Immersion, der Kultur- und Ideengeschichte der Telepräsenz und Telekommunikation sowie aktuellen Fragen der Genetischen Kunst und der Subgeschichte der Idee vom künstlichen Leben. Grau ist weiterhin Mitglied im Forschungsprojekt »Bilder des Wissens« an der Kunstuniversität Linz und der Frieda Ackerman Working Group (LEONARDO). Im März 2004 Habilitation mit einer bildwissenschaftlichen Arbeit: Bildwerdung: Konzepte von Evolution und Fortschritt in den Geschichten der Bilder.
Zu seinen Veröffentlichungen zählen: »Virtual Art: From Illusion to Immersion«, Cambridge: MIT-Press, 2003. Paperback 2004; »Virtuelle Kunst in Geschichte und Gegenwart: Visuelle Strategien«, Reimer Verlag, Berlin 2001; »Media Art Histories« (Working Title), MIT-Press, forthcoming 2005; »Mediale Emotionen. Zur Lenkung von Gefühlen durch Bild und Sound«, gemeins. mit Andreas Keil, Fischer 2004.

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