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Veranstaltungen 01|2006

ZKM Symposien

Das Bild in der Gesellschaft.
Neue Formen des Bildgebrauchs

Ein interdisziplinäres Symposium

20.01.-22.01.2006
ZKM|Medientheater

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Biografien der Referenten ::::

Hubertus von Amelunxen | Volker Böhnigk | Cornelius Borck | Horst Bredekamp | Peter Chelkowski | Michael Diers | Thomas Dworzak | Tom Fürstner | Jim Gehrz | Philip Jones Griffiths | Boris Groys | Wilhelm Krull | Armin Linke | Scott Mc Kiernan | Klaus Neumann-Braun | Susanne Regener | Hans-Jörg Rheinberger | Birgit Richard | Florian Rötzer | Rolf Sachsse | Peter Weibel

Hubertus von Amelunxen

-> Biography in English

Seit 2005 Rektor der École européenne supérieure de l'image in Angoulême/Poitiers ; geboren 1958 in Hindelang ; Studium der Germanistik, Romanistik und Kunstgeschichte in Marburg und in Paris ; Promotion an der Universität Mannheim über die französische Literatur des 19. Jahrhunderts (Allegorie und Photographie). Gastprofessuren für Kunstgeschichte an der Universität Basel (1991), im Graduiertenprogramm „History of Consciousness“ der University of California, Santa Cruz (1991–1992), an der Philosophischen Fakultät der Heinrich Heine Universität, Düsseldorf (2000-2001) und am Institut supérieur des beaux-arts (HISK), Antwerpen. Von 1995 bis 2000 Professor für Kulturwissenschaftliche Studien und Gründungsrektor des Zentrums für Interdisziplinäre Projektstudien an der Muthesius Hochschule für Kunst und Gestaltung, Kiel. Seit 2001 Senior Gastkurator am Canadian Centre for Architecture, Montréal, und Fakultätsmitglied der European Graduate School, New York / Saas Fee. Von 2001 bis 2005 Gründungsdirektor der ISNM International School of New Media an der Universität Lübeck. Seit 2003 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin.
Zahlreiche Veröffentlichungen zur Literatur, Kunst und Photographie ; u.a.: "Die aufgehobene Zeit. Die Erfindung der Photographie durch Henry Fox Talbot" (Berlin,1988); "Television – Revolution: Das Ultimatum des Bildes. Rumänien im Dezember 1989", Marburg 1990; "Zaha Hadid and Hélène Binet", Zürich 2000; "Theorie der Photographie IV, 1980-1995", München 2000; "Bilan provisoire", Paris 2001.
Kurator zahlreicher Ausstellungen, u.a.: "Denis Roche – plus de lumière", Palais Liechtenstein, Wien 1987; "Die aufgehobene Zeit. Die Erfindung der Photographie durch Henry Fox Talbot", Neue Nationalgalerie, Berlin / Palais Tokyo, Paris 1989/1990; "Photography after Photography", Praterinsel, München / ICA, Philadelphia 1995/96; "Les lieux du Non-Lieu", München 1997; "Le territoire en deuil", Arles 1998; "Tomorrow For Ever", Krems, Duisburg 1999/2000.

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Volker Böhnigk

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-> Biography in English

Dr. Volker Böhnigk ist seit 1994 an verschieden Universitäten und Instituten als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter tätig. Arbeitsschwerpunkte: Wissenschaftsgeschichte, Politische Theorie, Ideologie des Nationalsozialismus, Geschichte des Antisemitismus.
Zu seinen Veröffentlichungen zählen: Weltversionen. Wissenschaft zwischen Relativismus und Pluralismus, Passagen Verlag: Wien 1999; Kant und der Nationalsozialismus. Einige programmatische Bemerkungen über nationalsozialistische Philosophie [Bonner Philosophische Vorträge und Studien 9], Bonn: Bouvier 2000; Kulturanthropologie als Rassenlehre. Nationalsozialistische Kulturphilosophie aus der Sicht des Philosophen Erich Rothacker, Würzburg: Königshausen & Neumann 2002; Achim von Arnim »Über die Kennzeichen des Judentums«. Kommentar zu einem Dokument antisemitischen Denkens, Bonn: University Press 2006.
Herausgeberschaft: Die Moderne im Nationalsozialismus, hg. zus. mit Joachim Stamp, Bonn: University Press 2006; Erlösung durch Vernichtung. Essays zur Ideengeschichte des Nationalsozialismus, Bonn: University Press, vorauss. 3. Quartal 2006 ][

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Cornelius Borck

-> Abstract des Vortrags [dt. | engl.]
-> Biography in English

Cornelius Borck hält den Canada Research Chair für Philosophie und die Sprache der Medizin an der McGill-Universität in Montreal, Kanada. Bevor er 2004 als Dozent an die Abteilung für Sozialstudien der Medizin sowie an die Fakultät für Kunstgeschichte und Kommunikationswissenschaften an der McGill-Universität kam, arbeitete er am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Bielefeld und am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin; an der Bauhaus-Universität Weimar leitete er eine Forschungsgruppe in der Medienfakultät. Als ausgebildeter Philosoph und Doktor der Medizin mit Forschungserfahrung in den Neurowissenschaften hat Cornelius Borck vor kurzem eine Monografie über die Kulturgeschichte der Elektroenzephalografie abgeschlossen. In seiner Forschung betrachtet er insbesondere die Techniken der Visualisierung als Schnittstelle zwischen Wissen und seinen Objekten.

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Horst Bredekamp

-> Biography in English

Horst Bredekamp, geboren 1947 in Kiel, Professor für Kunstgeschichte an der HU Berlin und Permanent Fellow des Wissenschaftskollegs. Gastaufenthalte am Institute for Advanced Study, Princeton (1991), Wissenschaftskolleg zu Berlin (1992), Getty Center, Los Angeles (1995, 1998) und Collegium Budapest (1999). Mehrere Auszeichnungen, darunter Träger des Aby-Warburg-Förder-Preises der Stadt Hamburg (1980) sowie des Sigmund-Freud-Preises der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (2000). Forschungsschwerpunkte: Bildersturm, Skulptur der Romanik, Kunst der Renaissance und des Manierismus, politische Ikonografie, Kunst und Technik, neue Medien.

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Peter Chelkowski

-> Abstract des Vortrags [dt. | engl.]
-> Biography in English

Peter Chelkowski kam 1968 als Kulturhistoriker für die Kulturgeschichte des Mittleren Ostens an die New York University. Er verfügt über einen ausgeprägt multikulturellen, interdisziplinären akademischen Hintergrund. Er studierte Orientalische Philosophie an der Jagiellónski-Universität in Krakau und Theaterwissenschaften an der staatlichen Theaterschule Pa_stwowa Wy_sza Szko_a Teatralna in derselben Stadt. Nach seinem Umzug nach London studierte er Islamische Geschichte und Kultur des Mittleren Ostens an der School of Oriental and African Studies (Hochschule für orientalische und afrikanische Studien, SOAS). Schließlich ging er an die Universität von Teheran, um dort persische Literatur zu studieren.
Während seines Aufenthalts im Iran arbeitete Chelkowski außerdem für die Hilfsorganisation CARE Mission. Dadurch hatte er die Möglichkeit, während seiner praktischen Arbeit im Iran insgesamt mehr als hunderttausend Kilometer durch das Land zu reisen und Menschen aller Bevölkerungsschichten kennen zu lernen. In seiner Arbeit und seinen Veröffentlichungen spiegelt sich diese Ausbildung und seine Erfahrung vor Ort wider. Auf dem Gebiet des Islam, sei es im Bereich des islamischen Mystizismus oder im Bereich allgemein verbreiteter Riten und Glaubensvorstellungen, reicht sein Forschungsinteresse von den vielen verschiedenen Möglichkeiten des Einsatzes der Sprache selbst bis hin zur Rolle des Islam in der Architektur und dem Verhältnis zwischen Kunst und Gesellschaft.
In seinen Kursen, die den Islam in der heutigen Welt behandeln, beschäftigt Chelkowski sich in erster Linie damit, westliche Fehlinterpretationen des Islam sowohl als Religion als auch in seinen unterschiedlichen kulturellen Ausprägungen zu korrigieren. Ausgewählte Veröffentlichungen: Mirror of the Invisible World, New York: Metropolitan Museum of Art, 1975; Ta'ziyeh: Ritual and Drama in Iran, New York: NYU Press, 1979; Studies in Art and Literature of the Near East, zu Ehren von Richard Ettinghausen, Salt Lake City: University of Utah Press, 1974; Staging A Revolution: The Art of Persuasion in the Islamic Republic of Iran, gemeinsam mit H. Dabashi, London: Booth-Clilborn Editions, 1999; Community Process and the Performance of Muharram Observances in Trinidad, gemeinsam mit F. Korom, The Drama Review, Ausgabe 38 (2), Sommer, 1994; Islam in Modern Drama and Theatre, Die Welt des Islam, Leiden, 1984; Narrative Painting and Painting Recitation, Muqarnas, Leiden, 1989

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Michael Diers

-> Biography in English

Professor für Kunstgeschichte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und außerplanmäßiger Professor für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin; Forschungsschwerpunkte: Kunst der Renaissance, der Moderne, des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, Fotografie und neue Medien, politische Ikonographie, Kunst- und Medientheorie, Wissenschaftsgeschichte; langjähriger Herausgeber der Taschenbuchreihe »kunststück«, seit 2005 der Reihe »Fundus«; zahlreiche Aufsatz- und Buchveröffentlichungen zu den genannten Themen, darunter »Warburg aus Briefen« [1991], »Mo [nu]mente« [Hg., 1995] »Schlagbilder« [1997], »Der Bevölkerung« [2000, Hg., gemeinsam mit K. König], demnächst »Fotografie_Film_Video. Beiträge zu einer kritischen Theorie des Bildes«, »Kunst und neue Medien« [Hg.] und »Edouard Manet: Le chemin de fer/La Gare Saint Lazare«.

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Thomas Dworzak

-> Biography in English

Thomas Dworzak, 1972 in Koetzting [München] geboren, begann 1991 als freier Fotograf in Osteuropa und dem Osten zu arbeiten. Drei Jahre später lebte er in Tbilisi, Georgien, wo sein Arbeitsgebiet den ganzen Kaukasus und Tschetschenien umfasste. Im Jahr 2004 wurde er Mitglied der Agentur Magnum.

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Tom Fürstner

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Univ. Prof. Thomas Fürstner, geboren 1964, lebt und arbeitet in Wien. Studium der Volkswirtschaft an der Wirtschafts-Universität Wien Professur am Institut für Bildende und Mediale Kunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien, Visiting Professor an der Donau-Universität Krems.

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Jim Gehrz

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Jim Gehrz verfügt bereits über 20 Jahre Erfahrung im Fotojournalismus für Zeitschriften. Mit seinen kraftvollen, tiefgehenden und ergreifenden Geschichten über menschliche Schicksale hat er bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen.
Er wurde zehnmal zum Fotografen des Jahres gewählt [viermal von der Minnesota News Photographers Association und sechsmal von der Wisconsin News Photographers Association]. Er erhielt 2004 den Scripps Howard Foundation Journalism Award for Photojournalism und eins seiner Bilder vom Super Bowl XXXII wurde als Pro Football Hall of Fame-Fotografie des Jahres geehrt. 2005 wurde Gehrz von der National Press Photographers Association für seine Reportage über Jessica Clements, eine US-Soldatin, die im Irak eine schwere Hirnverletzung erlitt, zum Zeitungspressefotografen des Jahres gewählt. Diese Story war der Aufmacher der ersten Ausgabe der vom Stern herausgegebenen Zeitschrift „VIEW – die Bilder des Monats“ und erstreckte sich über 14 Seiten – eine Artikellänge, die man bis dahin noch keinem zugestanden hatte.
Gehrz begann seine berufliche Laufbahn 1985 beim Worthington Daily Globe, wo er als Pressefotograf des Jahres in Minnesota ausgezeichnet wurde. Anschließend wechselte er als fest angestellter Fotograf zum Milwaukee Journal Sentinel und blieb dort 14 Jahre, bevor er 1999 in seine Heimatstadt St. Paul zurückkehrte, um für die St. Paul Pioneer Press zu arbeiten. Im Februar 2004 wurde er Mitglied des Fotografenteams der Minneapolis Star Tribune. Er machte außerdem den Abschluss in Englisch an der Hamline-Universität in Minnesota.

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Boris Groys

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Boris Groys, geboren 1947 in Ostberlin, studierte Philosophie und Mathematik an der Leningrader Universität und war bis zu seiner Ausreise aus der UdSSR in die BRD [1981] an verschiedenen wissenschaftlichen Instituten in Russland tätig. Es folgten Gastprofessuren in den USA an der University of Pennsylvania und an der University of Southern California in Los Angeles. Seit 1994 ist Groys Professor für Philosophie, Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Bekannt wurde er in Deutschland vor allem durch seine Essays über die russische Geistes- und Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts und durch seine Deutung der Sowjetkultur als »Gesamtkunstwerk Stalin«. Zu Groys' wichtigsten Veröffentlichungen zählen: »Gesamtkunstwerk Stalin«, München 1988; »Über das Neue. Versuch einer Kulturökonomie«, München 1992; »Die Erfindung Russlands«, München 1995; »Die Kunst der Installation« [mit Ilja Kabakov], München 1996; »Unter Verdacht. Eine Phänomenologie der Medien«, München 2000. »Politik der Unsterblichkeit. Vier Gespräche mit Thomas Knöfel«, München 2002. Vor kurzem erschien sein neues Buch »Topologie der Kunst«, das ausgehend vom Verhältnis zwischen dem Raum des Museums und seiner profanen Umgebung eine neue Ortsbestimmung der [zeitgenössischen] Kunst vornimmt.

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