ZKM_Veranstaltungen 05|2005
Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes
Der wissenschaftliche Nachwuchs für Museen -
Ausbildung und Praxis
So-Mi, 01.05.-04.05.2005
ZKM
Uhrzeiten und Programm unter www.museumsbund.de
Tagungsgebühr:
€ 40 (Mitglieder); € 30 (Praktikanten/Volontäre);
€ 50 (Externe Teilnehmer)
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Der Deutsche Museumsbund veranstaltet erstmals seine Jahrestagung
im ZKM Karlsruhe. Anliegen der Veranstaltung »Der wissenschaftliche
Nachwuchs für Museen – Ausbildung und Praxis«
ist die durch die Umstrukturierung der Hochschullandschaft
(Erklärung von Bologna 1999) ausgelöste Debatte, welchen Anforderungen
sich der wissenschaftliche Museumsnachwuchs in den
nächsten Jahrzehnten stellen muss. Seitens der Museen wird
hinterfragt, welche inhaltlichen Kriterien bei der Suche nach geeigneten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Museen zugrunde
gelegt werden.
Zu Beginn der Veranstaltung steht eine generelle Einführung
zu den neuen Studiengängen und -abschlüssen in der deutschen
Hochschullandschaft sowie eine Bestandsaufnahme zu den
vielfältigen Anforderungen der Museen an den wissenschaftlichen
Nachwuchs von morgen. Der Erkenntnis folgend, dass das Anforderungsprofil für den Nachwuchs - je nach Museumssparte - sehr
unterschiedlich ist, soll anschließend in drei verschiedenen Sektionen
über die Museumspraxis referiert werden. Was erwartet die
zukünftigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler? Welche
Ansprüche stellen die Museen an die Ausbildung ihres Nachwuchses?
Werden im wissenschaftlichen Stab nur noch »Allrounder«
benötigt, oder setzen wir weiterhin auf die »klassischen« Studieninhalte und -abschlüsse?
Diese Fragen leiten zum zweiten Teil der Tagung über, der sich
u.a. mit den viel diskutierten neuen Studienabschlüssen befasst:
Es soll erkundet werden, welche Auswirkungen die Umstrukturierungsmaßnahmen an den Hochschulen auf die »Museumstauglichkeit« der Absolventen haben, was dies für die klassischen Studiengänge
bedeutet und wie diese sich verändern. Referenten der
sogenannten »neuen« Studiengänge werden berichten, welche
Inhalte diese bieten und inwieweit sie entsprechend der von den
Museen gestellten Anforderungen ausbilden.
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