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Körper und Bild im Spätmittelalter

Techniken und Reflexionen des Bildes

Öffentliche Tagung
Fr+Sa, 21.+22.11.2003
ZKM_Vortragssaal, Eintritt frei

DFG-Graduiertenkolleg »Bild. Körper. Medium. Eine anthropologische Perspektive«.
Eine Veranstaltung der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

Referenten:

Philippe Cordez

»Die Reliquien und ihre Bilder: die illustrierten Verzeichnisse am Ende des Mittelalters«
Abstract des Vortrags vom 21.11.2003

Video » 22:09 min. » Breitband

Der Vortrag widmet sich dem Problem der Abbildungen von Reliquien, deren Entwicklung und Verbreitung von den Anfängen (ca. 12.-13. Jahrhundert) bis zur Reformation vorgestellt wird. Die Darstellungen von Reliquien dienten ebenso der Vorbereitung des Moments der Reliquienbetrachtung, wie der Erinnerung an diesen Moment. Durch ihre Untersuchung soll eine neue Perspektive gewonnen werden, die weitreichende Einblicke in die allgemeine Wahrnehmung der Reliquien und Kultbilder, über ihre politische Benutzung ermöglicht und insbesondere das Problem der Ablassvermittlung und der mittelalterlichen Bildreproduktion eröffnet.

Biographie

Studium der Kunstgeschichte, Geschichte der Zivilisationen und Museologie an der École du Louvre in Paris mit dem Schwerpunkt Europäische Ethnologie. Studienaufenthalte und Praktika in Deutschland und Québec. Seit 2003 Stipendiat des französischen Ministeriums für Bildung und Forschung. Derzeit Arbeit am Dissertationsprojekt zu »Objets, pouvoirs, récits. Le trésor de la cathédrale de Halberstadt (Allemagne) et les 'trésors d'église' au Moyen Age« an der École des Hautes Études en Sciences Sociales, Paris.

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