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ZKM_Symposien

unSICHTBARes. Algorithmen als Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft

Sa, 30.10. – So, 31.10.2004
ZKM-Medientheater, Eintritt frei

Im Rahmen des
\\internationalen\medien\kunst\preises 2004

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Biographien der Referenten ::

Prof. Dr. Dr. Olaf Breidbach
»hirninnenweltenbilder«
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1957; Direktor des Institutes für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik sowie des Museums Ernst-Haeckel-Haus und Leiter des Bereichs Theoretische Biologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Zahlreiche Publikationen u.a.: Materialisierung des Ichs, Frankfurt 1999; Das Anschauliche oder über die Anschauung von Welt, Wien 2000; Naturwissenschaften um 1800, Weimar 2001; Deutungen, Weilerswist 2001; Bilder des Wissens, München 2005.

Dr. Hans Diebner
»Über gute Algorithmen und schlechte Menschen«
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1960 Ay, Bayern [D], Diplom- und Doktorarbeit bei dem Chaosforscher Otto Rössler; seit 1999 Leiter des Instituts für Grundlagenforschung am ZKM; Forschungsschwerpunkte: komplexe Systeme, Kognition und die Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft.

Prof. Dr. Florian Dombois
»Zu Hören wissen«
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1966; Künstler und Geophysiker; Studium der Geophysik und Philosophie in Berlin, Kiel und Hawaii; Promotion in Kulturwissenschaft bei Hartmut Böhme; seit 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Frauenhofer Institut für Medienkommunikation; seit 2003 Leiter des Instituts für Transdisziplinarität der Hochschule der Künste Bern.

Prof. Dr. Dagmar Gerthsen
»Unsichtbares sichtbar machen«
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1958 in Aachen; 1976-1981 Physikstudium an der Universität Karlsruhe und der Universität Göttingen; 1986 Promotion bei Prof. Haasen; 1988–1993 Tätigkeit im Forschungszentrum Jülich; seit 1993 Professorin für Elektronenmikroskopie und Leiterin des Laboratoriums für Elektronenmikroskopie an der Universität Karlsruhe.

Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl
»Sichtbar machen - Einblicke in die Nano-Welt«
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1958; Schüler des Nobelpreisträgers Gerd Binnig, der mit seiner Entwicklung des Rastertunnelmikroskops die Nanowissenschaften mitbegründet hat; seit 1993 Professor für Experimentalphysik an der Universität München und Mitglied im Center for Nanoscience und im GeoBioCenter der LMU; 2002 Verleihung des Communicator Preises des Stifterverbandes für die Wissenschaft; seit Oktober 2004 Generaldirektor des Deutschen Museums in München.

Dr. Thilo Hinterberger
»Kommunikation mit Signalen aus dem Gehirn. Möglichkeiten direkter Gehirn–Computer-Interaktion«
Studierte Physik an der Universität Ulm; seit 1997 an der Universität Tübingen am Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie tätig; Entwicklung des Gehirn–Computer-Kommunikationssystems »Thought Translation Device (TTD)«; 1999 Promotion an der Universität Tübingen.

Dr. Thomas Keller
»Algorithmische Visualisierungen komplexer Finanzprodukte«
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1966; seit 1999 bei der LBBW, zuständig für das Großkreditgeschäft; 2004 Promotion im Bereich der Finanzierungstheorie; Interessensgebiet: Algorithmische Kreditrisikomodellierung.

Prof. Dr. Carlos Ulises Moulines
»Wissenschaftstheoretische Modelle als Bilder wissenschaftlicher Erkenntnis«
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1946 in Caracas; Studium der Physik und Philosophie in Barcelona; 1975 Promotion in Wissenschaftstheorie an der Universität München; 1976-1993 Professuren an der Nationalen Universität Mexiko, an der Universität Bielefeld, an der Freien Universität Berlin; seit 1993 Professor für Wissenschaftstheorie an der Universität in München; Forschungsgebiete: Wissenschaftstheorie; logische Analyse physikalischer und chemischer Theorien; Erkenntnistheorie.

Dr. Gislind Nabakowski
»Bericht aus der Praxis. unSICHTBARes. Kunst_Wissenschaft.«
Unterrichtete 1979-1980 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Düsseldorf, 1992-1995 an der Universität Lüneburg, 1995-1998 an der HfG Karlsruhe, ab 2002-2004 im Fachbereich Grafikdesign HfG Karlsruhe. Deutschlandkorrespondentin für art press (Paris); schreibt u.a. für Tages-Anzeiger (Zürich), FAZ. Forschungsschwerpunkte: Kunstgeschichte, Medien- und Gendertheorie.

Anne Niemetz & Andrew Pelling
»Singing cells, art, and the noise in between«
Anne Niemetz, Studium der Medienkunst an der HfG Karlsruhe und an der Universität von Kalifornien, Los Angeles.
Andrew Pelling, 2001 Bachelor der Wissenschaften an der Universität von Toronto, Kanada; derzeit Dissertation im Bereich der Physical Chemistry (Nanoscience).

Prof. Dr. Heinz Otto Peitgen
»Bedeutungswandel der Bilder in der Medizin – Bilder zwischen Deutung und Wissen«
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1945; 1965-1971 Studium der Mathematik, Physik und Ökonomie in Bonn; 1973 Promotion in Mathematik; 1977 Habilitation; 1977 Professur für Mathematik an die Universität Bremen; seit 1992 Direktor des »Centrums für Complexe Systeme und Visualisierung« (CeVis) an der Universität Bremen; 1995 Gründung des »Centrum für Medizinische Diagnosesysteme und Visualisierung« (MeVis) GmbH; Fachgebiete: Dynamische Systeme, Numerische Analysis, Computergraphik, Bild- und Datenanalyse und -verarbeitung in der medizinischen Diagnostik und Therapieplanung.

Dr. Klaus Podoll
»Subjektive visuelle Sensationen - Halluzinatorische Formkonstanten der Migräneaura als Schnittstellen zwischen Kunst und Neurowissenschaften«
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1958; 1977-1985 Studium der Humanmedizin und Psychologie an der Universität Düsseldorf; nervenärztliche Ausbildung in Essen, Düsseldorf und Aachen; seit 2003 Ltd. Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Aachen; Forschungsschwerpunkte: Neuropsychologie und Neuroästhetik der Migräneaura.

Prof. Dr. Hanns Ruder
»Was Einstein noch nicht sehen konnte - Visualisierung relativistischer Effekte«
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1939; 1967 Promotion; 1972 Habilitation an der Universität Erlangen-Nürnberg;1972-1978 wiss. Rat und 1978-1983 Professor für Theoretische Physik, Universität Erlangen-Nürnberg; ab 1983 Professor für Theoretische Astrophysik, Universität Tübingen; 1993-1996 Vorsitzender des Vorstands der Astronomischen Gesellschaft; seit 1994 Sprecher des Sonderforschungsbereichs 382 »Verfahren und Algorithmen zur Simulation physikalischer Prozesse auf Höchstleistungsrechnern«.

Prof. Dr. Philipp Sarasin
»Der Blick und das ›Programm‹. Foucaults Algorithmen der Sichtbarkeit«
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1956; Studium der Geschichte, Philosophie und Ökonomie in Basel, Heidelberg und Paris; 1993-2000 Assistent am Historischen Seminar der Uni Basel; seit Oktober 2000 Prof. für Neuere Allgemeine Geschichte an der Universität Zürich. Publikationen u.a.: »Reizbare Maschinen«, Frankfurt a. M. 2001; »Anthrax«. Bioterror als Phantasma, Frankfurt a. M. 2004.

Prof. Dr. Bernd Thaller
»Visionen des UnSEHbaren - Impressionen aus der Welt der Quanten«
Bis 1981 Studium der Theoretischen Physik, Assistent für Mathematische Physik in Wien, Berlin und Graz; seit 1998 a.o. Univ. Prof. am Institut für Mathematik der Universität Graz; Bücher zur Quantenmechanik und relativistischen Quantenmechanik; seit 1995 u.a. Beschäftigung mit der Visualisierung quantenmechanischer Prozesse.

Prof. Dr. Gabriele Werner
»Vom Mythos Mathematizität in der Kunst«
Lehrt Kunstgeschichte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien; gemeinsam mit Horst Bredekamp Herausgeberin der Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik; Publikation u.a.: Mathematik im Surrealismus. Man Ray, Max Ernst, Dorothea Tanning, Marburg 2002.

Dr. Stephen Wolfram
»A New Kind of Science«
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1959 in London; 1979 Promotion in theoretischer Physik, Beginn der Entwicklung von SMP, des ersten modernen Algebra-Computer-Systems;1986 Beginn der Software-Entwicklung von »Mathematica«, Gründung der Wolfram Research, Inc.; 2002 Veröffentlichung von A New Kind of Science.

Prof. Dr. Jochen Ziegenbalg
»Algorithmus - Schnittstelle zwischen Kunst und Mathematik«
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1944 in Dresden; 1965-1972 Studium der Mathematik an den Universitäten Stuttgart und Tübingen; 1975-1987 Hochschullehrer für Mathematik und Informatik an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen; 1986 Lehrauftrag an der University of San Francisco, Department of Computer Science; seit 1987 Professor für Mathematik und Informatik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.

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