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Fakten und Fragen zur Nanotechnologie

»Dialogforum Nanotechnologie«
im Rahmen der Ausstellung science + fiction

Freitag, 13. Juni 2003, 10 - 16 Uhr

ZKM_Medientheater

Referenten :: Curriculum Vitae

Philip Campbell | Hariolf Grupp | Jörg P. Kotthaus | Marcel Mayor |
Elke Scheer | Roland Vollmar | Klaus Martin Wegener |

Dr. Philip Campbell
ist seit 1995 Chefredakteur der Zeitschrift Nature und Direktor der Nature Publishing Group. Er studierte Raumfahrttechnik an der University of Bristol, Astrophysik am Queen Mary College der University of London und promovierte 1979 auf dem Gebiet der Upper Athmospheric Physics an der University of Leicester. Von 1979 bis 1988 war er bei Nature als Redakteur für Physik tätig. 1988 gründete er die vom britischen Institute of Physics herausgegebene Zeitschrift Physics World, die er bis zum Zeitpunkt seiner Rückkehr zu Nature im Jahr 1995 betreute.
Philip Campbell ist Fellow der Royal Astronomical Society und des Institute of Physics. 1999 verlieh ihm die University of Leicester die Ehrendoktorwürde. Er ist der erste Preisträger des European Science Writers Awards, der ihm 2001 von der Euroscience Foundation verliehen wurde.

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Prof. Dr. Hariolf Grupp
ist stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung [ISI] in Karlsruhe. Er studierte Physik und Mathematik an der Universität Heidelberg und promovierte 1978. 1997 habilitierte an der TU Berlin in Wirtschaftswissenschaften. Seit 1984 ist Grupp Mitarbeiter des ISI und seit 1996 stellvertretender Institutsleiter. 1988 erhielt er den Joseph-von-Fraunhofer-Preis. Seit Januar 2001 hat er an der Universität Karlsruhe [TH] den Lehrstuhl für Systemdynamik und Innovation am Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung [IWW] inne. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Industrieökonomik, Innovationsökonomik und Technologiemanagement.

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Prof. Jörg P. Kotthaus
ist Professor für Experimentelle Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München [LMU]. Er studierte Physik an der Technischen Universität in München und promovierte 1972 an der University of California in Santa Barbara. Zwischen 1973 und 1978 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Physik der TU München tätig. 1978 erhielt er den Lehrstuhl für Angewandte Physik an der Universität Hamburg, 1989 folgte er dem Ruf nach München.
Er ist Gründer und Sprecher des Center for NanoScience [CeNS] an der LMU und Fellow der American Physical Society. 1991 erhielt er für seine Arbeit den Gentner-Kastler-Prize der Französischen und Deutschen Physikalischen Gesellschaften.

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Dr. Marcel Mayor
ist Leiter einer wissenschaftlichen Arbeitsgruppe am Institut für Nanotechnologie im Forschungszentrum Karlsruhe und stellvertretender Leiter der Arbeitsgruppe Supramolekulare Chemie von Prof. Jean-Marie Lehn.
Er studierte Chemie an der Universität Bern, wo er 1995 promovierte. Nach Forschungsaufenthalten im Laboratoire de Chimie Supramoléculaire, Université Louis Pasteur in Strasbourg und einem Lehrauftrag als Maître de Confèrence invité am Collège de France in Paris, kam Mayor 1998 ans Forschungszentrum Karlsruhe. 2000 wurde er ins Förderprogramm für exzellenten wissenschaftlich-technischen Nachwuchs des Forschungszentrums Karlsruhe aufgenommen. 2002 erlangte er an der Université Louis Pasteur in Strasbourg die Habilitation. Er ist wissenschaftlicher Berater des Nationalen Forschungsprogrammes Supramolekulare Funktionale Materialien der Schweiz, Mitglied der Initiative Chemische Nanotechnologie der Dechema e.V., Frankfurt und Gründungsmitglied des DFG-Forschungszentrums: CFN – Centrum für Funktionelle Nanostrukturen in Karlsruhe.

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Prof. Dr. Elke Scheer
ist Professorin für Experimentalphysik an der Universität Konstanz. Sie studierte Physik an der Universität Karlsruhe, wo sie 1995 promovierte. Von 1990 bis 1996 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Physik der Universität Karlsruhe, von 1996 bis 1997 arbeitete sie am Forschungsprojekt des Commissariat à l’Energie Atomique [CEA] in Saclay, Frankreich, anschließend, bis 2000, war sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für Physik der Universität Karlsruhe. Im März 2000 erhielt sie den Ruf für die Professur im Forschungsbereich Experimentalphysik der Universität Konstanz.
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft verlieh ihr 1999 den Gustav-Hertz-Preis, im Oktober 2000 erhielt sie den Alfried-Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer der Krupp-Stiftung.

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Prof. Dr. Roland Vollmar
ist Professor für Informatik für Ingenieure und Naturwissenschaftler der Universität Karlsruhe. Er studierte Mathematik in Heidelberg und Saarbrücken. Von 1974 bis 1989 hielt er den Lehrstuhl für Theoretische Informatik an der TU Braunschweig, 1989 folgte er dem Ruf an die Universität Karlsruhe.
Er bekleidete zahlreiche Ehrenämter: als Dekan des FB Mathematik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften der TU Braunschweig, als Vorsitzender des Fakultätentages Informatik, Präsident der Gesellschaft für Informatik, als Vizepräsident von CEPIS, als Dekan der Fakultät für Informatik der Universität Karlsruhe und als Vorsitzender der IFIP-WG 1.5. Seit 1998 ist er Mitglied des Senats der Universität Karlsruhe und Vorsitzender der Konrad-Zuse-Gesellschaft

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Prof. Dr. Klaus Martin Wegener
ist Professor am Institut für angewandte Physik der Universität Karlsruhe [TH] und Leiter des DFG-Centrums für funktionale Nanostrukturen. Geboren 1961 in Bergneustadt studierte er Physik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/M., wo er 1987 promovierte. Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Karlsruhe, ging als Postdoktorand an die AT+T Bell Laboratories, USA. Von 1990 bis 1995 hielt er eine Professur für Experimentelle Festkörperphysik an der Universität Dortmund und lehrt seit 1995 an der Universität Karlsruhe.
Klaus Martin Wegener war Stipendiat der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, wurde 1998 vom Land Baden-Württemberg für seine Lehrtätigkeit ausgezeichnet und erhielt im Jahr 2000 den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

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