: ZKM :: Artikel :: Veranstaltungen 03 - 04/2003 :: Pierre Henry
 
 

  

ZKM_Veranstaltungen

Klänge zwischen Forschung und Fantasie
ein Wochenende von und mit Pierre Henry

Eine Veranstaltung von VolkswagenStiftung
und ZKM Karlsruhe zur Eröffnung von »science + fiction«

11. + 12. April 2003

Fr, 11.04, ZKM_Foyer, 21 Uhr, Eintritt frei:
»Labyrinthe II«

Sa, 12.04., ZKM_Foyer, 19 Uhr, Eintritt 15/12:
»Le livre des morts egyptien«
»Une toure de babel«
»Une histoire naturelle«

Die VolkswagenStiftung und das ZKM präsentieren einen der größten Neuerer der europäischen und internationalen Musik in einer außergewöhnlichen Konzert-Folge. Pierre Henry [*1927] steht mit seinem Schaffen an einer wichtigen Schaltstelle zeitgenössischer Musik - zwischen der [post]-modernen Entwicklung der »Ernsten Musik« und dem weiten Feld des Forschens mit neuen Instrumenten und Klängen.

Nach klassischer Ausbildung bei Olivier Messiaen, Félix Passerone und Nadia Boulanger gründetet er 1949 mit dem Ingenieur und Musik-Theoretiker Pierre Schaeffer eine musikalische Forschungsgruppe: Sie entwickelten 1958 die »Konkrete Musik« / »musique concrète«, eine elektro-akustische Musik, die vor allem mit neuen technischen Instrumenten experimentierte. In den 60er Jahren entwickelt Henry musikalischen Forschungen weiter und »flirtet« mit der Rock-Musik [»Psyche Rock«, 1964, »Ceremony« mit der Gruppe Spooky Tooth]. In den letzten Jahren hat Henry seine anarchistisch klingende Musik zu einer reflektiven Reise zwischen Klängen und philosophischen Gedanken verfeinert: Reine Geräusche interessieren ihn nicht. Der Mitbegründer der elektronischen Musik stellt heute die Frage nach dem Sinn hinter dem Sound.

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