Ulrich Johannes Schneider
// Abstract //
»Bücher – Wissen – Künstlichkeit«
Foucault war es, der mit seiner These, dass unser Wissen nicht qua metaphysische Ordnung geprägt sei, sondern die geschehene Ordnung Wissen erzeuge, den tief verankerten Glauben an die Objektivität der Wissenschaft entkräftete. Die Bibliothek könnte man als Paradigma für die »Kunst der Wissensordnung« ansehen. Ulrich Johannes Schneider, Abteilungsleiter der berühmten Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, begibt sich auf die Suche nach diesem »virtuellen Wissen«, das aus der Überlagerung von Ordnung entsteht. Unbemerkt und unerkannt knüpfen die Katalogisierungen, Systematisierungen, Indexikalisierungen der Bibliothekare ein Netz, das »gleichsam ganze Bibliotheken in sich schließt«.
// Curriculum Vita //
Ulrich Johannes Schneider ist Leiter der Abteilung Forschungsprojekte an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und Privatdozent für Philosophie an der Universität Leipzig.
Veröffentlichungen: Die Vergangenheit des Geistes. Eine Archäologie der Philosophiegeschichte [Frankfurt 1990], Philosophie und Universität. Historisierung der Vernunft im 19. Jahrhundert [Hamburg 2000]. Demnächst erscheint: Michel Foucault. Werkbiographie [Darmstadt 2003].
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Walter Seitter
// Abstract //
»Kriegskunst vs. Geschichtsphilosophie«
// Curriculum Vita //
Walter Seitter [*1941 in St. Johann in Engstetten] lehrt seit 1985 Ästhetik und Politik an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Er studierte Politikwissenschaft und Kunstgeschichte u.a. in Paris. 1983 Privatdozent für Politikwissenschaft an der RWTH Aachen. Publikationen: Menschenfassungen [München 1985], Physik des Daseins, Bausteine zu einer Philosophie der Erscheinungen [Berlin 1995].
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Bernd Stiegler
// Abstract //
»Foucault und die Photographie«
// Curriculum Vita //
Bernd Stiegler [*1964] ist gegenwärtig Lektor im Suhrkamp Verlag. Er studierte Literaturwissenschaften und Philosophie in Tübingen, München, Paris und Berlin. Promotion 1992, Habilitation 2000. Publikationen: Die Aufgabe des Namens [München 1994], Philologie des Auges [München 2001].
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