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Michel Foucault und die Künste

Probleme einer Genealogie. Ein Treffen

Vorträge | Ausstellung | Filmprogramm | Konzert

Konzept: Peter Gente
in Zusammenarbeit mit Peter Weibel
und dem Centre Michel Foucault, Paris

Koordination : Barbara Könches
Assistenz : Michael Ammann

° Vortragsprogramm ::

Referenten :: Curriculum Vitae | Abstracts

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René de Ceccatty | Thierry de Duve | Daniel Defert | Wolfgang Ernst | Alessandro Fontana | Michael Glasmeier | Herbert Henck | Andreas Hiepko | Friedrich Kittler | Arne Klawitter | Tom Lamberty | Thomas Lemke | Pravu Mazumdar | Toni Negri | Ulrich Raulff | Judith Revel | Wilhelm Schmid | Ulrich Johannes Schneider | Walter Seitter | Bernd Stiegler

René de Ceccatty

// Abstract //
»L´Amitié homosexuelle comme force créatrice et mode de vie«

[Homosexuelle Freundschaft als Schöpferkraft und Lebensweise]
Der Schriftsteller René de Ceccatty unternimmt den schwierigen Versuch Foucaults Gedanken zur Homosexualität aus den Schriften und Interviews zu rekonstruieren. Über Sexualität zu sprechen ohne die eigene zu thematisieren ist ein unmögliches Unterfangen, eine intellektuelle Autobiographie von Foucault kam jedoch nicht zustande. So ist es Ceccattys Verdienst diejenigen Textstellen untersucht zu haben, die sich mit den literarischen, philosophischen, epistemologischen und geschichtlichen Faktoren homosexueller Verhaltensweisen auseinandersetzen. Foucaults Begriff der Homosexualität – so die These - ist eng mit dem der Freundschaft verknüpft, so wie die Antike sie sah: als schöpferische Kraft.

// Curriculum Vita //
René de Ceccatty [*1952 in Tunis] ist Autor, Verleger und Kritiker. Nach einem Studium der Philosophie und einem Aufenthalt in Japan widmet er sich der Literatur. Verleger [Seuil] und Kritiker [Le Monde]. Publikation zahlreicher Romane, Essays und Theaterstücke, u.a.: Or et la poussière [Paris 1986], L’Accompagne-ment [Paris 1994], Aimer [Paris 1996], L’Eloignement [Paris 2000], Sur Pier Paolo Pasolini [Le Faouët 1998], La sentinelle du rêve [Paris 1997], Fiction douce [Paris 2002].

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Thierry de Duve

// Abstract //
»Ah! Manet... Wie hat Manet 'Un bar aux Folies Bergères' konstruiert?«

Thierry de Duve schildert sehr eindringlich seine Begegnung mit Foucault, in der Manet Gegenstand der Unterhaltung war. Das Schicksal der Avantgarde – so die These des belgischen Kunstwissenschaftlers – sei einzig aus der Nachfolgereihe der Kunst nach Manet zu verstehen. Sowohl Foucault als auch de Duve haben das Gemälde »Un Bar aux Folies-Bergères« analysiert, kamen dabei jedoch zu unterschiedlichen Ergebnissen: Foucault gelangte zu dem Ergebnis, dass die paradoxen Spiegelungen im Bild die Unsichtbarkeit selber darstellen, dass der Standort des Betrachters bzw. des Malers buchstäblich reflektierend hinterfragt wird.
De Duve erläutert seine Hypothese des zeitlich versetzten Malaktes, während dessen nicht der Maler seinen Platz wechselt, sondern der Spiegel gedreht wurde. »Den Fluchtpunkt bildet die Intuition und nicht die Perspektivenlehre«, schreibt der belgische Wissenschaftler.

// Curriculum Vita //
Thierry de Duve ist Kurator, Kunsthistoriker und Philosoph. Jüngste Veröffentlichung: Look – 100 Years of Contemporary Art [Brüssel 2001], Katalog zur Ausstellung »Voici –100 ans d´art contemporain«, die er im Jahr 2000 am Palais des Beaux-Arts in Brüssel kuratierte. Veröffentlichungen in deutscher Sprache: Picturaler Nominalismus. Marcel Duchamp, die Malerei und die Modernität [München 1987], Kant nach Duchamp [München 1993], Bernd und Hilla Becher, Grundformen [München 1993].

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Daniel Defert

// Abstract //
»Sehen und Sprechen, für Foucault«

Daniel Defert wird die Ausstellung »Michel Foucault und die Künste« mit einem Vortrag eröffnen, in welchem er den visuellen Kosmos des Philosophen erkundet. »Es ist richtig, daß die beiden Leidenschaften, die wir in unseren Gesprächen fast täglich geteilt haben, die Malerei und die Politik waren«, berichtet Defert. Ausgehend von der bildungsbürgerlichen Kenntnisnahme der florentinischen Malerei des Quattrocento, begleitet von der intellektuellen Neugier der zeitgenössischen Malerei gegenüber, war es doch insbesondere die Fragestellung des Diskurses, die Foucault beschäftigte. So überlebte die „tragische Erfahrung des Wahnsinns“ einzig in den Bildern von Bosch oder den Zeichnungen Brands. Eine unsichtbare Linie der Verdrängung, die über van Gogh bis zu den Surrealisten die Entwicklung der Malerei begleitete. In den heute unverständlich gewordenen Symbolen und Zeichen der Bilder findet Foucault ein verloren gegangenes Wissen wieder, ein Wissen, das nicht in Textform überlebte. So sind es die paradoxen Text-Bildkombinationen Magrittes, die Spiegeldarstellungen bzw. deren Funktion im Bild bei Velasquez und Manet, die das Unsichtbare ansichtig machen.

// Curriculum Vita //
Daniel Defert [*1937] ist Professor für Soziologie an der Universität Paris VIII. Zusammen mit Foucault Mitbegründer der „Groupe d’Information sur les Prisons“ [GIP, 1970-1972] und nach dem Tod des Philosophen Gründer der ersten Vereinigung Frankreichs zum Kampf gegen AIDS, „Aides“. Daniel Defert lernte Michel Foucault 1960 kennen und teilte sein Leben bis zu dessen Tod 1984. Autor zahlreicher Artikel zum Werk Michel Foucaults und Mitherausgeber von Dits et Ecrits [Paris 1994].

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Wolfgang Ernst

// Abstract //
»Das Gesetz des Sagbaren: Foucault und die Medien«

// Curriculum Vita //
Wolfgang Ernst [*1959] ist Kultur- und Medienwissenschaftler. Er lehrte in Leipzig, Kassel, Erfurt, Köln, Paderborn, Weimar und ist seit 2002 Privatdozent in Berlin. Publikationen: M.edium F.oucault [Weimar 2000], Das Rumoren der Archive [Berlin 2002].

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Alessandro Fontana

// Abstract //
»Ästhetik der Existenz «

// Curriculum Vita //
Alessandro Fontana ist Professor an der Ecole Nationale Supérieure Lyon. 1970 bis 1984 Zusammenarbeit mit Foucault am Collège de France. Autor zahlreicher Artikel über Michel Foucault. Veröffentlichungen: Italienische Übersetzung von Naissance de la clinique [Turin1969], Mitarbeit bei Moi, Pierre Rivière [Paris 1973]. Herausgeber von Microphysique du pouvoir [Paris 1977], einer Sammlung von Texten Michel Foucaults. Mitherausgeber der Vorlesungen Foucaults am Collège de France [zusammen mit F. Ewald] und Herausgeber der Vorlesungen von 1975/76 Il faut défendre la société [Paris 1997].

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Michael Glasmeier

// Abstract //
»Foucault – Magritte – Broodthaers«

// Curriculum Vita //
Michael Glasmeier [*1951 in Bochum] ist Professor für Kunstwissenschaft an der Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig und freier Kurator. Der Kunst- und Literaturtheoretiker promovierte über Karl Valentin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen: Extreme 1-8. Vorträge zur Kunst [Köln 2002], Üben. Essays zur Kunst [Köln 2002].

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Herbert Henck

// Konzert //
Jean Barraqué: Sonate pour Piano, 1952

Die Sonate für Klavier, von Barraqués gültigen Werken das erstvollendete, verkörpert schlechthin die Auseinandersetzung des Komponisten mit der seinerzeit besonders virulenten seriellen Idee. Herbert Henck: »Am Ende der Einstudierung hatte sich nirgendwo im Verlauf der über fünfundvierzigminütigen Sonate die Empfindung von zu viel Theorie oder zu wenig Ausdruck eingestellt; überall schien mir dieselbe musikalische Verbindlichkeit, Energie und Schöpferkraft, dieselbe Glut des Geistes zu wirken.«

// Curriculum Vita //
Herbert Henck [*1948 in Treysa] ist als Pianist und Theoretiker auf die Musik des 20. Jahrhunderts spezialisiert. Er hat bislang mehr als 40 Schallplatten und CDs mit Werken von Barlow, Barraqué, Boulez, Feldmann, Hauer, Schönberg, Stockhausen und W. Zimmermann eingespielt. Autor des Buches Experimentelle Pianistik: Improvisation, Interpretation, Komposition [Mainz 1994].

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Andreas Hiepko

// Abstract //
»Eine verräterische Kunst. Foucaults Übersetzungen«

// Curriculum Vita //
Andreas Hiepko [*1963 in Berlin] ist Germanist und Hispanist, Übersetzer und Publizist. Seine Dissertation zu Georg Büchners Biopolitik ist demnächst abgeschlossen.

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Friedrich Kittler

// Abstract //
»Ars amandi, scientia sexualis«

// Curriculum Vita //
Friedrich Kittler [*1943 in Sachsen] ist seit 1993 Inhaber des Lehrstuhls für Ästhetik und Geschichte der Medien am Institut für Ästhetik der Humboldt-Universität zu Berlin. Er studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie an der Universität Freiburg/Breisgau. Publikationen: Aufschreibesysteme 1800/1900 [München 1985], Grammophon Film Typewriter [Berlin 1986] und Eine Kulturgeschichte der Kulturwissenschaft [München 2000].

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Arne Klawitter

// Abstract //
»Von der Ontologie der Sprache zur Diskursanalyse moderner Literatur«

// Curriculum Vita //
Arne Klawitter [*1969] ist seit 2001 DAAD-Lektor an der Fremdsprachenuniversität Peking. Der Literaturwissenschaftler promovierte über Foucaults Diskursanalyse moderner Literatur.

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Tom Lamberty

// Abstract //
»Heterotopologie IN/OUT«

// Curriculum Vita //
Tom Lamberty [*1961] ist Strategieberater und Stachyologe. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Raketenköpfe, E-HR, letzte Mahlzeiten, Scherenschnitte, Helikoptersound. Aktuelle Publikationen: Aktionsfelder des Kompetenz-Managements [Beitrag, Wiesbaden 2002], Herausgeber von Drachensaat [Berlin 2000].

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Thomas Lemke

// Abstract //
»Räume der Regierung: Kunst und Kritik der Menschenführung«

Ausgehend von einer Archäologie der Regierungsformen im Sinne der techné, die von den antiken Existenzkünsten bis zur Analyse neoliberaler Regierungskünste reicht, definiert Foucault Regierung »als Technik, die bestimmten Regeln entspricht«, wobei die Regeln nicht als traditionelle Schablone zu betrachten sind, sondern zum rationalen Wissen gehören. Indem der Philosoph die moralische, ökonomische und politische Entwicklung der Regierung als Kunst der Staatsführung verfolgt, breitet er ein Netz aus, das nicht mehr als Anleitung zum Handeln gelesen werden kann. Vielmehr entdeckt er die »Konzeption von Regierung als Steuerung von Beziehungen zwischen Menschen und Dingen«, wie der Politikwissenschaftler Thomas Lemke schreibt.
Lemke wird in seinem Beitrag die »Kunst der Menschenführung«, die sich als Möglichkeitsfeld generiert, indem Handlungen und Strukturen erst angelegt sind, vorstellen, und er erläutert, wie die Kritik zur treibenden Kraft der kritisierten Umstände mutiert.

// Curriculum Vita //
Thomas Lemke ist seit 2002 Mitarbeiter des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt. Der Politikwissenschaftler, Soziologe und Jurist promovierte 1996 über Foucault. Publikation: Eine Kritik der politischen Vernunft – Foucaults Analyse der modernen Gouvernementalität [Hamburg/Berlin 1997]

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Pravu Mazumdar

// Abstract //
»Kunst der Repräsentation«

// Curriculum Vita //
Pravu Mazumdar [*1952 in Indien] ist freier Autor, Übersetzer und Dozent in München. Er studierte Physik und Philosophie. Zahlreiche Aufsätze insbesondere zu Foucault und Betreuung mehrerer Bände der Reihe »Philosophie Jetzt!«. Seine Arbeitsgebiete sind Theorien der Moderne, Ereignisphilosophien und Kunstinterpretationen. Publikationen u.a. Foucault [Hrsg., München 1998]

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Toni Negri

// Abstract //
»Michel Foucault et les Arts dans Empire«

// Curriculum Vita //
Toni Negri [*1933 in Padua, Italien] ist Professor der politischen Wissenschaften an der Universität Padua. 1979 Verurteilung und Verhaftung durch den italienischen Staat aufgrund seines politischen Engagements. Zwischenzeitlich Abgeordneter im italienischen Parlament. Nach Aufhebung seiner parlamentarischen Immunität 1983 Flucht und Exil in Frankreich. Dort Hochschullehrer an der Universität Paris III. Forschung auf dem Gebiet der Sozialwissenschaften. 1997 freiwillige Rückkehr nach Italien. Seitdem inhaftiert in Rom, derzeit als Freigänger. Autor zahlreicher Publikationen, darunter jüngst: Empire [zus. mit Michael Hardt, Cambridge, Mass. 2000].

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Ulrich Raulff

// Abstract //
»Techné – Ars – Kunst«

// Curriculum Vita //
Ulrich Raulff [*1950 in Meinerzhagen, Westfalen] ist Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Studium der Philosophie und Geschichte in Marburg, Frankfurt und Paris. Promotion in Marburg 1977 und Habilitation an der HU Berlin 1995. Seither Privatdozent an der HU im Fach Kulturwissenschaft. Von 1978 bis 1983 freiberufliche Tätigkeit als wissenschaftlicher Publizist, Übersetzer und Mitarbeiter verschiedener deutscher Verlage.

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Judith Revel

// Abstract //
»Theatrum Philosophicum«

// Curriculum Vita //
Judith Revel [*1966 in Paris] lebt als Philosophin in Rom. Sie ist Mitarbeiterin des Centre Michel Foucault und Autorin zahlreicher Artikel und Beiträge über den Philosophen. Für die Zeitschrift Futuro anteriore ist sie tätig als redaktionelle Mitarbeiterin.

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Wilhelm Schmid

// Abstract //
»Nach Foucault: techné tou biou am Beispiel der praktischen Arbeit in einer Klinik«

Philosophie sei ein Innehalten und Nachdenken, so Wilhelm Schmid. Er sieht die Aufgabe der Philosophie stärker denn je in der Thematisierung der antiken Gedanken über die Lebenskunst, die techné tou biou.
Die Arbeit an einer Klinik stellt für ihn gleichzeitig Anspruch und Herausforderung dar, denn allzu oft verschanzt sich die akademische Diskussion hinter den dicken Mauern der Theorie, ohne vom Leben Notiz zu nehmen. Foucaults »Geburt der Klinik« wird durch die praktische Tätigkeit in den Alltag eingeführt: »Die Menschen müssen gerade dann, wenn sie Freiheit erreichen, in aller Freiheit auch Festlegungen treffen, die die Freiheit wieder begrenzen«, so Schmid.

// Curriculum Vita //
Wilhelm Schmid [*1953] lebt als freier Philosoph in Berlin. Er lehrt als Privatdozent an der Universität Erfurt und als Gastdozent an der staatlichen Universität Tiflis, Georgien. Regelmäßige Tätigkeit als philosophischer Seelsorger an der Klinik Affoltern am Albis bei Zürich. Publikationen: Philosophie der Lebenskunst – Eine Grundlegung [Frankfurt 1998], Schönes Leben? Einführung in die Lebenskunst [Frankfurt 2000].

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Ulrich Johannes Schneider

// Abstract //
»Bücher – Wissen – Künstlichkeit«

Foucault war es, der mit seiner These, dass unser Wissen nicht qua metaphysische Ordnung geprägt sei, sondern die geschehene Ordnung Wissen erzeuge, den tief verankerten Glauben an die Objektivität der Wissenschaft entkräftete. Die Bibliothek könnte man als Paradigma für die »Kunst der Wissensordnung« ansehen. Ulrich Johannes Schneider, Abteilungsleiter der berühmten Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, begibt sich auf die Suche nach diesem »virtuellen Wissen«, das aus der Überlagerung von Ordnung entsteht. Unbemerkt und unerkannt knüpfen die Katalogisierungen, Systematisierungen, Indexikalisierungen der Bibliothekare ein Netz, das »gleichsam ganze Bibliotheken in sich schließt«.

// Curriculum Vita //
Ulrich Johannes Schneider ist Leiter der Abteilung Forschungsprojekte an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und Privatdozent für Philosophie an der Universität Leipzig.
Veröffentlichungen: Die Vergangenheit des Geistes. Eine Archäologie der Philosophiegeschichte [Frankfurt 1990], Philosophie und Universität. Historisierung der Vernunft im 19. Jahrhundert [Hamburg 2000]. Demnächst erscheint: Michel Foucault. Werkbiographie [Darmstadt 2003].

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Walter Seitter

// Abstract //
»Kriegskunst vs. Geschichtsphilosophie«

// Curriculum Vita //
Walter Seitter [*1941 in St. Johann in Engstetten] lehrt seit 1985 Ästhetik und Politik an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Er studierte Politikwissenschaft und Kunstgeschichte u.a. in Paris. 1983 Privatdozent für Politikwissenschaft an der RWTH Aachen. Publikationen: Menschenfassungen [München 1985], Physik des Daseins, Bausteine zu einer Philosophie der Erscheinungen [Berlin 1995].

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Bernd Stiegler

// Abstract //
»Foucault und die Photographie«

// Curriculum Vita //
Bernd Stiegler [*1964] ist gegenwärtig Lektor im Suhrkamp Verlag. Er studierte Literaturwissenschaften und Philosophie in Tübingen, München, Paris und Berlin. Promotion 1992, Habilitation 2000. Publikationen: Die Aufgabe des Namens [München 1994], Philologie des Auges [München 2001].

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