: ZKM :: Artikel :: Z_KinoMittwoch | 09-10/2002
 
 

  

Z_KinoMittwoch ::

September | Oktober _ 2002

Thema : »Science-Fiction im Kalten Krieg«

Vorstellungsbeginn : 20.30 Uhr
ZKM_Medientheater

Eintritt ::
»pay one, get two«: EUR 5,10 / 3,10
[Mit einem Ticket für Medienmuseum+Sonderausstellung gratis in eine Vorstellung des Z_KinoMittwoch]
Kinokarte allein: EUR 4,50 / 2,50

° September 2002 ::

· 04.09.2002 ::

Moebius
R: Matti Geschonneck, D 1991, 85 min
[ZKM_Medientheater]

In der Berliner U-Bahn ist ein Zug mit 30 Passagieren spurlos verschwunden - oder zumindest fast. Denn irgendetwas donnert durch die Tunnel und löst bei den Zugführern Panik aus. Man befürchtet eine Katastrophe und beauftragt einen jungen Topologen, der Route des Geisterzuges nachzuspüren. Doch der Architekt des U-Bahnnetzes ist auch verschwunden. »Moebius« ist ein Gänsehaut-Film in unmittelbarer Tradition von Orson Welles und Roman Polanski.

· 11.09.2002 ::

Der schweigende Stern (Raumschiff Venus antwortet nicht)
R: Kurt Maetzig, DDR 1959, 94 min
[ZKM_Medientheater]

Acht internationale Wissenschaftler, unter der Führung der Sowjetunion und unter Beteiligung eines progressiven Amerikaners, finden bei ihrer Landung auf der Venus im Jahre 1970 die Spuren einer gigantischen atomaren Vernichtungsmaschinerie, deren Urheber offenbar ihrer eigenen Erfindung zum Opfer gefallen sind. Der in Co-Produktion zwischen der DDR und Polen entstandene Science-Fiction-Film kleidet seine warnende politische Botschaft in ein utopisches Gewand.

· 18.09.2002 ::

The Time Machine [Die Zeitmaschine]
R: George Pal, USA 1959, 104 min
[ZKM_Medientheater]

Ein junger britischer Wissenschaftler reist um die Jahrhundertwende mit einem Zeitschlitten ins Jahr 802701, wo er zwei gegensätzliche Lebensformen findet. Die Eloi, sanfte Paradiesbewohner, und die unter der Erde hausenden Morlocks, teuflische Ausbeuter und Kannibalen, die am Ende von den Unterdrückten Eloi besiegt werden. Die zivilisationskritische Fabel ist naiv, Spezialeffekte und Darsteller machen dem kleinen Science-Fiction-Film jedoch interessant.

· 25.09.2002 ::

Der unsichtbare Mensch
R: Alexander Sacharow, UDSSR 1984, 81 min
[ZKM_Medientheater]

Dem Wissenschaftler Griffin gelang es, am eigenen Leib das Geheimnis der Unsichtbarkeit zu erfahren. Doch er erntet keinen Ruhm, sondern wird bedroht und kann sich nicht rückverwandeln.
Nach einem Science-Fiction-Klassiker von Herbert G. Wells.

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° Oktober 2002 ::

· 09.10.2002 ::

Eolomea
R: Herrmann Zschoche, DDR/BG/UDSSR 1971/72, 82 min
[ZKM_Medientheater]

Das Verschwinden von acht Raumschiffen stellt die Weltraumbehörde vor ein Rätsel. Es zeigt sich, dass die Gesuchten in einem gewagten Unternehmen Lichterscheinungen überprüfen möchten, die aus einem 12 Lichtjahre entfernten Sternbild registriert wurden. Ein Weltraumabenteuer mit »realistischer« Darstellung des Raumfahreralltags - nicht ohne ein übertriebenes Pathos vom Heldentum der »Eroberer des Kosmos«.

· 16.10.2002 ::

Im Staub der Sterne
R: Gottfried Kolditz, DDR 1975/76, 102 min
[ZKM_Medientheater]

Raumfahrer folgen Funksignalen: Hilferufe der Bevölkerung eines fernen Planeten, die von einer fremden Ausbeuterklasse zu Sklaven degradiert worden sind. Um den ankommenden Raumfahrern dies zu verheimlichen, inszenieren die Herrscher ein verwirrendes Spiel mit Sinnestäuschungen und rauschenden Orgien.

· 23.10.2002 ::

Signale - ein Weltraumabenteuer (Sygnaly MMLX)
R: Gottfried Kolditz, DDR/Polen 1969/70, 121 min
[ZKM_Medientheater]

Die Welt im 21. Jahrhundert. Bis an die Grenzen des Sonnensystems reicht der Aktionsradius irdischer Raumschiffe. Das große Forschungsschiff »Ikaros« gibt keine Nachricht mehr, bleibt unauffindbar. Doch ein sonderbares Rauschen aus dem Jenseits der erdumhüllenden Schichten gibt Rätsel auf: Zeichen einer fremden Zivilisation oder das Erkennungszeichen der verschollenen Ikaros? Wir erleben den Alltag einer Kosmonautenreise durch die Tiefen des Sonnensystems.

· 30.10.2002 ::

MALEVIL
R: Christian de Chalonge, Frankreich/BRD 1980, 120 min
[ZKM_Medientheater]

Bewohner eines kleinen Dorfes überleben eine atomare Katastrophe und versuchen, in der fast restlos zerstörten Welt zu überleben, bis sie von der Obrigkeit zwangsevakuiert werden. Ein Gleichnis auf den Sieg menschlichen Überlebenswillens über Gewalt und Zerstörungswut politischer Systeme. Ein eindringlicher Beitrag zur Friedensdiskussion, fernab ideologischer Klischees.

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