Dossier de presse
Press release
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Von ZERO bis 2002
Zeitgenössische Kunst aus den Sammlungen Siegfried Weishaupt,
Froehlich, FER und Grässlin neu präsentiert
GUESTS: Korpys/Löffler, Kuball, Lévêque, Weis
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Dauer: 28.9.2002 - 6.1.2003
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Ansicht Erdgeschoss mit Arbeiten von John M Armleder und Sylvie Fleury
©Museum für Neue Kunst
Foto: Christof Hierholzer
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Das Museum für Neue Kunst wartet mit einer umfassenden Neupräsentation
der Werke aus den vier baden-württembergischen Privatsammlungen
Siegfried Weishaupt, Froehlich, FER und Grässlin auf. Die Ausstellung umfasst
alle drei Etagen des Museums, in denen unter Einfügung zahlreicher bislang noch
nicht gezeigter und neuer Arbeiten ein vielfältiger Parcours durch die Kunst seit
1960 entsteht. Auf 7000 Quadratmetern werden insgesamt 284 Werke von 88 Künstlern
gezeigt.
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Ansicht Erdgeschoss
mit Werken von Liam Gillick
©Museum für Neue Kunst
Foto: Christof Hierholzer
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Im ersten und zweiten Obergeschoss wird die stilistische Entfaltung
der Malerei von Josef Albers und Mark Rothko über Gerhard Richter und Sigmar Polke
bis hin zu Albert Oehlen und Manuel Ocampo anhand zentraler Positionen nachvollziehbar.
Hinzu kommen zahlreiche Werke zeitgenössischer Plastik (Franz West,
Meuser, Tony Cragg, Cosima von Bonin, Heimo Zobernig), Papierarbeiten von Joseph Beuys,
Cy Twombly und Andy Warhol sowie die selten gezeigte Videoarbeit
"Setting a Good Corner (Metaphor & Allegory)" von Bruce Nauman
aus dem Jahr 1999.
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Ansicht 2. OG mit Arbeiten von Cosima von Bonin
©Museum für Neue Kunst
Foto: Christof Hierholzer
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Ansicht 2. OG
mit Arbeiten von Günther Förg und Reinhard Mucha
©Museum für Neue Kunst
Foto: Christof Hierholzer
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Im Erdgeschoss treffen historische und zeitgenössische Positionen aufeinander.
Bedeutende Werke der Minimal Art
von Donald Judd, Dan Flavin und Carl Andre werden von individuellen Positionen der Skulptur,
Fotografie und Rauminstallation aus den neunziger Jahren, wie etwa von
Sylvie Fleury, John M Armleder, Vincent Tavenne, Josef Schulz, Stefan Kern und Tom Burr
begleitet.
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Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine Gruppe von dreizehn ZERO-Arbeiten aus der
Sammlung Siegfried Weishaupt, die zwischen 1958 und 1973 entstanden. Die Werke, die
unter anderem von Günther Uecker, Yves Klein, Otto Piene, Heinz Mack, Lucio Fontana
und Pol Bury stammen, werden im Erdgeschoss (Lichthof 1) vorgestellt.
Die von den ZERO-Künstlern geleistete Auseinandersetzung mit Licht, Raum, Monochromie
und Bewegung war bahnbrechend. Sie inspirierte seit den sechziger Jahren zahlreiche
Künstler in Europa und den USA. Die zur ZERO-Präsentation eingeladenen fünf
GUESTS, die Künstler Korpys/Löffler, Mischa Kuball, Claude Lévêque
und Albert Weis, verdeutlichen mit ihren Rauminstallationen und Videoarbeiten gleichfalls
die Aktualität und Bedeutung der künstlerischen Fragestellungen von ZERO.
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- Filmabend mit Einführung - Heinz Macks Film "Tele-Mack", 1968
Mittwoch, den 18.12.2002, um 19.30 Uhr, im 3. OG des Museums, Eintritt frei!
- Der mehrfach preisgekrönte Film "Tele-Mack" entstand nach der
Rückkehr des ZERO-Künstlers Heinz Macks aus der tunesischen Wüste, wo
er im gleißenden Sonnenlicht und in der unendlichen Weite des Landes mit
Lichtstelen, Scheiben und Spiegel experimentierte. "Tele-Mack" zeigt die
vielfältigen Arbeitsweisen des Künstlers und vermittelt einen sehr lebendigen
Eindruck vom Lebensgefühl der späteren sechsizer Jahren. (Dauer 45 min.)
Nach dem Film bieten wir Snacks und Getränke!
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Die in Verbindung mit der Ausstellung vorgestellte neue Interventionsreihe GUESTS möchte im
Dialog mit den Werken und Künstlern der Sammlungen Reibungspunkte schaffen und einzelne
Aspekte neu beleuchten. GUESTS baut somit eine Brücke zwischen ZERO und dem aktuellen
Kunstgeschehen.
Begleitend zur Neupräsentation erscheint im Prestel-Verlag München ein
handlicher Museumsführer,
der 82 Hauptwerke der vier Sammlungen in Bildern und
erläuternden Texten vorstellt (96 S., Preis 9,95 €).
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Letzte Änderung: Samstag, 27. Februar 2010 um 19:17:33 Uhr
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