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ars viva 00/01 ::

Künstler : Biographien

Hörner| Antlfinger | Christoph Keller | Natascha Sadr Hagighian | Jeannette Schulz

Hörner| Antlfinger

Ute Hörner
geboren 1964 in Karlsruhe; lebt in Düsseldorf und Halle
1986-1991 Akademie der bildenden Künste Stuttgart

1993-1996 Kunsthochschule für Medien Köln
1997 »XObject Space, Labor für Kunst und neue Medien«, Düsseldorf [mit Gudrun Teich und Petr Zubek]
1998 Festivalleitung der »Videonale 8« im Bonner Kunstverein [mit Judith Ruzicka]
Stipendium der Stiftung Kunst und Kultur NRW
1999 Professorin für Kunst und Medien an der Burg Giebichstein Hochschule für Kunst und Design, Halle

Mathias Antlfinger
geboren 1960 in Limburg an der Lahn; lebt in Düsseldorf und Halle
1986-1991 Akademie der bildenden Künste Stuttgart und Studium der Mathematik an der Universität Stuttgart
1991-1996 Kunstakademie Düsseldorf
1997 »XObject Space, Labor für Kunst und neue Medien«, Düsseldorf [mit Gudrun Teich und Petr Zubek]
1998 Stipendium der Stiftung Kunst und Kultur NRW
1999 Lehrauftrag an der Burg Giebichstein Hochschule für Kunst und Design, Halle

° Ausstellungen
1992
Zu Gast bei Schmidt und Haas, Ausstellungsraum, Frankfurt
Vorformen und gelöste Zustände, Kunstinstitut e.V., Stuttgart

1993
P.G.H., Düsseldorf
Integral(e) Kunstprojekte,Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin

1994
Spektakel, Museum am Ostwall, Dortmund
Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestival

1995
Drei Räume bewegter Bilder, Internationale Kurzfilmtage, Oberhausen
possible selves, Atelier Wilhelmstrasse, Stuttgart

1996
housing, 4711 Fabrik, Köln
more media, more content, more everything

1997
XObject Space, Düsseldorf
Von Gutenberg bis Internet, WDR, Köln
Schnitt Ausstellungsraum, Köln

1998
two lives, dialogues, Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin

1999
Artscreen 2000, Kunsthalle Düsseldorf

2000
Im Strom der City, Mülheimer Medienmeile

2000| 2001
ars viva - Kunst und Wissenschaft [Staatliche Galerie Moritzburg, Halle; Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen; ZKM_Karlsruhe]

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Christoph Keller

geboren 1967 in Freiburg; lebt in Berlin
1987-1992 Studium der Mathematik, Physik und Hydrologie in Freiburg, Berlin und Santiago de Chile
1992 Mitglied der interdisziplinären Kunst- und Videogruppe »Botschaft e.V.«; Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien, Köln

° Ausstellungen

1994
Museum für Zukunft, Küstlerhaus Bethanien, Berlin
Die dritte Generation, allgirls-gallery, Berlin
Museum für Zukunft: Wir stellen um auf EDV, Medienbiennale Leipzig
Patentamt Panorama, WAPO-Projekt, Ars Electronica, Linz

1995
Helioflex, dirty windows gallery, Berlin
Radio 70/90, bei dagegen/dabei, Kunstverein Hamburg
Tropic of Cancer, Kunsthalle New York

1996
Phototrop, Milchhof, Berlin
Was nun?, Schipper und Krome, Berlin

1997
Blue Screen, Schipper und Krome, Berlin
tunnel and lightbox, Schipper und Krome, Berlin

1998
Berlin Biennale, Berlin
medfilm - Ein Archiv der medizinischen Filme der Charite, Nützliche Bilder, Oberhausen
Children of Berlin, PS 1, New York

1999
Konstruktionszeichnungen, Kunstwerke, Berlin
Berlin-Berlin, Nowosibirsk

2000
Encyclopaedia Cinematografica, Kunstbank, Berlin
Produktivität und Existenz, Kunstamt Kreuzberg, Berlin

2000| 2001
ars viva - Kunst und Wissenschaft [Staatliche Galerie Moritzburg, Halle; Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen; ZKM_Karlsruhe]

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Natascha Sadr Hagighian

geboren 1967 in Teheran; hält sich vornehmlich in Europa auf
tritt in verschiedenen Zusammenhängen oft auch unter anderen Namen in Erscheinung gibt sich als Kunststudentin aus oder behauptet, beim Film zu arbeiten, und erhält dadurch Zugang zu unterschiedlichen Zirkeln spricht deutsch, englisch und französisch

° Projektbeschreibung

Am 6. Mai 2000 trafen sich Beteiligte des »unternehmen:bermuda« an einer Bushaltestelle an der Invalidenstrasse in Berlin-Mitte. Eine Person wartete bereits an der Haltestelle. Diese Person führte einen Metallkoffer mit. Die weiteren ca. 20 Personen trafen mit einem Kleinbus ein. Auf der an der Haltestelle befindlichen Informationstafel wurde eine Skizze aufgetragen, die später entfernt wurde. Daraufhin wurde der mitgeführte Metallkoffer geöffnet. Die darin aufbewahrten Diabetrachter wurden verteilt. Die meisten der Beteiligten hielten diese gegen das Licht und tauschten sie mehrmals aus. Danach wurden die Geräte in den Koffer zurückgelegt und dieser geschlossen. Um 11.40 Uhr stiegen alle Beteiligten mit Ausnahme der Person mit dem Koffer in den Kleinbus und entfernten sich in Richtung Lehrter Stadtbahnhof. Die Bushaltestelle befindet sich zwischen Charite, Naturkundemuseum und Hamburger Bahnhof, gegenüber dem Invalidenpark.

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Jeannette Schulz

geboren 1967 in Rheinhausen; lebt in Bremen und Wien
1987-1994 1987-1994 Hochschule für Bildende Künste, Hamburg; Gasthörerin der Neurowissenschaften, Universität Hamburg
1995 Studium der Philosophie und Naturwissenschaften [Promotionsthema »Struktur und Dynamik des Kosmischen«], Universität Wien
2000 Lehrauftrag an der Hochschule für Bildende Küste, Hamburg

°Ausstellungen

1994
Cocktail, Kunstverein Hamburg
Lost Paradise, Kunstraum, Wien

1995
Produzentengalerie, Hamburg

1996
Surfing Systems, Kasseler Kunstverein

1997
State of the Art, Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen

1998
Das Denken ist schlichtweg nass, Galerie 20.21, Essen

2000| 2001
ars viva - Kunst und Wissenschaft [Staatliche Galerie Moritzburg, Halle; Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen; ZKM_Karlsruhe]

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