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Related Links

Plattformen | Initiativen | Kontextsysteme

äda'web
http://adaweb.walkerart.org/

Die Bezeichnung geht auf Ada Lovelance zurück, der Erfinderin der legendären »difference engine«. Die von Benjamin Weill gegründete Netzkunstgalerie mit Sitz in New York war eine der ersten, der sich der Sammlung und Vermittlung webbasierter Kunst widmete. Seit 1998 versteht sich adaweb nunmehr als Archiv; die Seiten werden vom Walker Art Center Minneapolis gehostet.

backspace
http://www.backspace.org/

Auf der Site der gleichnamigen Medien-| Netzkunst- initiative, die von 1996 bis 1999 in London Veranstaltungen und Projekte im Bereich der Medien- und vor allem der Netzkunst und -kultur initiierte, sind alle Arbeiten archiviert, die im Kontext dieser Initiative standen.

mikro
http://www.mikro.org

Die Berliner »Initiative zur Förderung von Medienkulturen« wurde 1998 mit der Funktion einer offenen und unabhängigen Plattform gegründet, die dem Austausch und der Diskussion im Umfeld von Medien- und Netzkultur diente. Neben der Organisation von Projekten, Diskussionen, Veranstaltungen und Ausstellungen konzentrieren sich die Aktivitäten seit Januar 2000 auf die Mailingliste für Medien- und Netzkultur »Rohrpost« mit Fokus auf deutschsprachige Texte [http://coredump.buug.de/pipermail/rohrpost/]

nettime
http://www.nettime.org/

Gegründet wurde die Initiative 1995. Das erste Treffen unter dem Titel »nettime« fand im Juni desselben Jahres im Rahmen der Biennale von Venedig statt. »nettime« versteht sich als kritisches Forum der internationalen Auseinandersetzung zu Themen der Netzkultur mit englischsprachiger (moderierter) Mailingliste [http://www.nettime.org/nettime.w3archive/].
Es existieren weitere Foren in den Sprachen:
Niederländisch [http://www.nettime.org/nettime-nl.w3archive/],
französisch [http://ada.eu.org/pipermail/nettime-fr/],
rumänisch [http://extra.waag.org/mailman/listinfo/nettime-ro]

netzspannung.org
http://www.netzspannung.org/

Die Bezeichnung bezieht sich auf die Vernetzung, die in der Medien- und Netzkunst Community unter Künstlern, Kuratoren, Lehrenden und Wissenschaftlern und Theoretikern erreicht werden sollte. Diese Idee führte dazu, dass nicht nur eine Online-Gallerie und Bildungsplattform entstand, sondern ein wachsendes Archiv mit Lehr- und Lernmaterial, dass die Arbeit der MedienkünstlerInnen begutachtet und präsentiert (digital sparks), deren Projekte in einen thematischen Kontext stellt sowie Lehr- und Lernmaterial aus eigens initiierten Forschungsprojekten online kostenlos zur Verfügung stellt. Seit dem öffentlichen Launch in 2001 bis heute 2012 wird die vielfach ausgezeichnete Plattform mit ihren eigens- geschaffenen Such-, Finde- und Wissensinstrumenten (Semantic Map) weltweit monatlich von bis zu 150.000 Medienkunstschaffenden genutzt. Seit 2011 steht der Server von http://www.netzspannung.org beim ZKM, wird aber weiterhin von Monika Fleischmann & Wolfgang Strauss betreut, die das Projekt beim GMD Forschungszentrum Informationstechnik 1998 gestartet und bei Fraunhofer IMK und IAIS weiter auf- und ausgebaut haben.

Rhizome
http://www.rhizome.org

»Rhizome« wurde 1996 gegründet und richtet sich an Kunstkritiker, Kuratoren, Künstler und Kunstinteressierte im Bereich digital unterstützter künstlerischer Projekte. Primäre Ziele sind neben der Präsentation, Sammlung und Erhaltung von Netzkunst der dynamische kritische Dialog. Ein wesentlicher Teil des Forums basiert auf Beiträgen der Mitglieder der englischsprachigen Mailingliste [http://rhizome.org/archive/]

stadiumweb
http://www.stadiumweb.com/
Dia Center for the Arts

Seit Mitte der neunziger Jahre stellt »stadiumweb« webspezifische Arbeiten mit klassischer Ausrichtung vor [Mitbegründung und Leitung: Ron Wakkary] und ging 1999 eine Kooperation mit dem Dia Center for the Arts ein.

Syndicate
http://colossus.v2.nl/syndicate/index_frames.html

Mit der Intention, den Austausch zwischen östlichen und westlichen Kulturschaffenden im Bereich elektronischer Medien zu fördern, wurde 1996 im Rahmen der Konferenz »next5minutes« in Rotterdam die Initiative »Syndicate« gegründet. Die Mailingliste mit über einem die Website zugänglichen Archiv wurde im selben Jahr eingerichtet [http://www.v2.nl/mail/v2east/]

The Thing
http://www.thing.net

1992 von Wolfgang Staehle initiiertes mailbox-Kunstprojekt mit der Basis New York, aus dem sich noch im selben Jahr ein internationales »Schwarzes-Brett-System« [Bulletin Board System] mit Diskussionsforen, Interviews, Kunstkritiken [»thingreviews«] und Netzkunst-Projekten entwickelte und Zentren in Düsseldorf und später auch Berlin, Wien, Basel und Frankfurt am Main hervorbrachte.
The Thing New York http://bbs.thing.net
The Thing Berlin http://www.thing.de
The Thing Vienna http://thing.at
The Thing Frankfurt/Main http://www.thing-frankfurt.de/
The Swiss Thing http://www.thing.ch/

verybusy.org
http://www.verybusy.org

Der »Center 4 hardwired arts« besteht in seiner derzeitigen Version 3.0 seit 1999. Mit der Archivierung und Dokumentation von Netzkunst avancierte »verybusy.org« zu einer der wichtigsten Adressen für Netzkunstinteressierte. »Verybusy.org« versteht sich als eine Art "Container" welcher durch die dezentrale Eingabe der netzkunstinteressierten User zensurfrei beständig gefüllt und erweitert werden kann.

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artnetweb
http://www.artnetweb.com/

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