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City of Dead Poets (1999)

»In zweijähriger Arbeit hat sich Chiho Hoshino der Aufgabe gewidmet, die verschiedenen Sichtweisen der chinesischen und europäischen Sprachen exemplarisch anhand der persönlichen Geschichte des Dichters zu deuten. In vierzehn Kapiteln gibt sie einen Einblick in die Gedichte Yang Lians, in seine persönlichen Ansichten eines Dichterlebens im Exil im Zeitalter der Globalisierung. Durch den Einsatz des interaktiven, audiovisuellen Mediums ist es ihr möglich, Brücken zu schlagen, wo sonst kaum eine Verbindung spürbar wäre. Die chinesische Schriftsprache als eines der ersten visuellen Massenmedien ist besonders geeignet zur Übertragungsleistung von einer monolinearen zu einer multidimensionalen Poesie. Sie wird zum Ausgangspunkt der Befragung medialer Wirklichkeit. Die gelungene Synthese von Fiktion und Geschichte, Fremdheit und Vertrautheit macht dieses Werk zu einem ästhetischen Erlebnis von fremdartigem Reiz und Rang.« Peter Weibel

Chiho Hoshino hat ihre Arbeit im vergangenen Jahr in der Berliner Galerie des ZKM, Galerie K & S, erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Sie hat nun im Rahmen des 13. Filmwinters Stuttgart für ihre CD-Rom »Die Stadt der toten Dichter« den Publikumspreis der Landeshauptstadt, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Stuttgart, erhalten.

28.11.2000 :: 20 Uhr :: ZKM-Vortragssaal :: Eintritt: frei

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