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Rem Koolhaas

Architekt

Der Niederländer gründete 1975 das Office for Metropolitan Architecture (OMA) in London. Neben zahlreichen nennenswerten Projekten zeichnete Koolhaas in den Niederlanden für die bauliche Ausführung der Rotterdamer Kunsthalle sowie mehrere Wohnhäuser verantwortlich; in Japan für einen Wohnkomplex in Fukuoka und in Frankreich für die Villa dall’Ava in Saint-Cloud. Für das Projekt Euralille in Lille erstellte das OMA den städtebaulichen Plan und realisierte das Grand Palais.

Aus einem internationalen Architekturwettbewerb für einen damals noch geplanten Neubau des ZKM ging der Entwurf von Rem Koolhaas als Sieger hervor: Er sollte ein Gebäude südlich des Karlsruher Bahnhofs errichten. Der geplante Neubau des Stararchitekten hätte die finanziellen Mittel der Stiftung jedoch weit überstiegen. Nach langen und engagiert geführten Debatten wurde der Neubau schließlich aufgegeben.
Stattdessen wurde von den Stiftern des ZKM eine denkmalgeschützte Industrieruine im Südwesten der Stadt als Standort für das ZKM bestimmt: der Hallenbau der Industriewerke Karlsruhe-Augsburg (IWKA).

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»» Vom Bauhaus zu Koolhaas
    Rem Koolhaas im Gespräch mit Katrina Heron [»Wired«]

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