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Dies sind Archivseiten des Museum für Neue Kunst am ZKM.
Aktuelle Informationen finden Sie unter http://on1.zkm.de/zkm/MuseumfuerNeueKunst


 
Weitere Private Sammlungen
Sammlung FER
 
Mit Konzeptkunst und Minimalismus der sechziger Jahre besitzt die Sammlung FER einen Schwerpunkt, der sich als roter Faden durch die Sammlung bis in die Gegenwart zieht. Die Hinterfragung des Kunstbegriffes und der Institution Galerie bzw. Museum, wie sie in den Werken der amerikanischen Minimalisten und Konzeptualisten ihren radikalen Ausdruck gefunden hat, ist ihr Leitmotiv. Donald Judd, Sol LeWitt, Joseph Kosuth oder Robert Barry sind mittlerweile Altmeister einer künstlerischen Haltung, die mit lapidaren Formen und Fragestellungen der Kunst ihrer Zeit ein neues Fundament schufen.
Deren europäisches Pendant, die »Arte Povera«, weist eine vergleichbare Suche nach einem Neubeginn im Bereich von Objektkunst und Installation auf. Diese wird durch den Rückgang auf Dinge des Alltags, auf natürliche Materialien und durch die Untersuchung von unmittelbar nicht wahrnehmbaren Prozessen umgesetzt. Ihre Themen finden Jannis Kounellis, Giulio Paolini, Giovanni Anselmo, Giuseppe Penone oder Mario Merz meist in der Natur oder der Kunstgeschichte.
Merz: Impermeabile, 1966 Mario Merz
Impermeabile, 1966

Sammlung FER im MNK

Foto: Christof Hierholzer
© Mario Merz, 2000

Eine kritische Auseinandersetzung mit dem System Kunst findet ihre Fortsetzung in den achtziger Jahren mit Werken von Haim Steinbach, Ashley Bickerton, Jeff Koons oder Elaine Sturtevant. Mit der Vereinnahmung von alltäglichen Waren und der Verwendung von Kopien von Kunstwerken berauben sie die musealen Objekte ihrer Unschuld und stoßen einen offenen Diskurs über das Verhältnis von Warenwelt und Museum an.
Gillick: Poll! Hear! Them!, 1998 Liam Gillick
Poll! Hear! Them!, 1998

Sammlung FER

Foto: ONUK, Bernhard Schmitt, Karlsruhe
© Liam Gillick

Die Rückkehr der Malerei ins Zentrum der Kunstdiskussionen in den achtziger Jahren ist durch Arbeiten von Keith Haring oder Anselm Kiefer belegt. Arbeiten von Sylvie Fleury, John Armleder oder Liam Gillick führen die konsequente Befragung des eigenen Handelns auf seine sozialen und formalen Bedingungen hin in die Gegenwart weiter.

Letzte Änderung: Montag, 10. April 2006 um 17:11:35 Uhr