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Aktuelle Informationen finden Sie unter http://on1.zkm.de/zkm/MuseumfuerNeueKunst


 
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MINIMAL ART

Minimal Art aus den Sammlungen FER, Froehlich und Siegfried Weishaupt
im Museum für Neue Kunst | ZKM Karlsruhe

+ Neupräsentation der Sammlungsbestände

Im Mittelpunkt der neuen Sammlungspräsentation des Museums für Neue Kunst stehen die Arbeiten der Minimal Art aus den Privatsammlungen FER, Froehlich und Siegfried Weishaupt. Gezeigt werden Werke von Donald Judd, Carl Andre, Dan Flavin und Sol LeWitt.

Kennzeichen ihrer plastischen Arbeiten sind eine extrem reduzierte Formensprache, moderne Industriematerialien wie Sperrholz, Aluminium, Neonröhren und die Zurücknahme der individuellen künstlerischen Handschrift. Ihre kunsttheoretischen Beiträge beeinflußten die Entwicklung der Kunst der späten sechziger und der siebziger Jahre. Selbstbewußt widersetzten sich die Protagonisten der Minimal Art den traditionellen Ausdrucksmöglichkeiten von Malerei und Skulptur. Sie verlangten »neue Arbeiten«, die sich mit der unmittelbaren Wahrnehmung von Raum, Volumen sowie Material im neu bewerteten Verhältnis von Betrachter, Ort und Kunstwerk beschäftigen.

Die Minimal Art ist eine spezifisch amerikanische Kunstrichtung, die in Europa künstlerisch aufgegriffen und kommentiert wurde. Dies belegen Arbeiten von Blinky Palermo, Imi Knoebel oder auch Sigmar Polke. Entscheidende Impulse gab die Minimal Art vor allem der konzeptuellen Kunst. Kunstrichtungen wie die Performance und Body Art verdanken ihr wesentliche Anregungen.

Die verschiedenen Schwerpunkte der privaten Sammlungen im MNK ermöglichen dem Besucher eine differenzierte Betrachtung von parallelen Kunstströmungen der sechziger und siebziger Jahre in Europa und den USA wie der Pop Art und der Arte Povera. Darüber hinaus sind Künstler in den Sammlungen vertreten, die für die Entstehung der Minimal Art ausschlaggebend waren, wie Mark Rothko, John Chamberlain und Frank Stella. Die Arbeiten von Tobias Rehberger, Liam Gillick, John Armleder oder Haim Steinbach stehen stellvertretend für die vielfältige und anhaltende Auseinandersetzung mit der Minimal Art in der Gegenwartskunst.

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