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ZKM_Ausstellungen

Meisterwerke der Medienkunst aus der ZKM_Sammlung

Erdgeschoss der Lichthöfe 8 + 9
ab 19.09.2004

Ausstellung
Künstler/Werke
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Günther Förg : »Villa Tugendhadt« [1989]
Farbfotografie, dreiteilig

Der Ausgangspunkt für Förg sind große monochrome Arbeiten, die er seit 1974 ausstellt. Seit 1976 experimentiert er mit verschiedenen Trägermaterialien wie Blei und Aluminiumblechen. Wandmalereien und Skulpturen kommen 1987 hinzu, womit viele seiner Arbeiten einen installativen Charakter erhalten. Seit Beginn der achtziger Jahre entstehen mehrere Reihen von großformatigen Architekturfotografien. Ein zentrales Motiv in Förgs Werk ist die Auseinandersetzung mit dem Raum. Seine Gemälde, die Wandmalereien und die spiegelnde Verglasung der Fotografien beschränken sich nicht auf die traditionellen Grenzen des Tafelbildes, sondern greifen auf den Raum über und beziehen den Betrachter mit ein. Förg legt Wert auf die eigentümlichen Qualitäten der einzelnen Gattungen, wie den Duktus des Farbauftrags oder die Spuren, die seine Hand in den Skulpturen hinterlässt. Die haptischen Qualitäten seiner Materialien unterstreichen den Zugang.

Biographie

* 1952 Füssen [D]

Günther Förg studierte von 1973 bis 1979 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei K.F.Dahmen. Ab 1992 war er Professor für Malerei an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Günther Förg war mit Einzelausstellungen bereits in München, Bern, Den Haag, Kassel, Gent, Leipzig, Köln, Amsterdam, Hamburg, Zürich und Chicago vertreten. 1996 wurde er für sein Werk mit dem Wolfgang-Hahn-Preis ausgezeichnet.
Günther Förg lebt in Areuse [D].

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Günther Förg: »Villa Tugendhadt«, 1989, Farbfotografie, dreiteilig, je 180 x 120 cm, ZKM_Sammlung
© Günther Förg

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