Dezember 2001
Edith-Ruß-Haus für Medienkunst, Oldenburg [D] ::
Cyberfem Spirit - Spirit of Data
Einen Einblick in aktuelle feministische Strategien, Kritikansätze und Projekte, die sich in Relation zu digitalen Medien definieren, gibt das Oldenburger Edith-Ruß-Haus für Medienkunst ab dem 01. Dezember 2001 mit dem Ausstellungsprojekt Cyberfem Spirit - Spirit of Data. Zu den teilnehmenden Künstlerinnen zählen u.a. Ursula Biemann [CH], Diane Ludin / Francesca da Rimini
/ Agnese Trocchi / [USA, I, AUS], Jenny Marketou [GR], The Gender Changer Academy [NL, S, CA, ZA, HK]. [Konzept: Helene von Oldenburg; Kuratorinnen: Rosanne Altstatt und Helene von Oldenburg].
Die Ausstellung ist Teil einer im Dezember 2001 beginnenden Veranstaltungsreihe zum Thema Cyberfeminismus, die des weiteren das Symposium Technics of Cyber< >Feminism : <The Mode is the Message> [07. - 09.12.2001, Künstlerhaus am Deich, Bremen] und die von Old Boys Network veranstaltete Konferenz very CYBERFEMINIST INTERNATIONAL 2001 [13. - 16.12.2001, Lichtmess-Kino, Hamburg] umfaßt.
01. Dezember .2001 - 13. Januar 2002
Kunstverein Ludwigshafen & Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen [D] ::
Kunst zwischen Vision und Alltag
Anlässlich des Gemeinschaftsprojekts Utopien heute? - Zukunftsszenarien für Künste und Gesellschaft vom 11.11.2001 bis 24.02.2002 in Ludwigshafen am Rhein [D] zeigen der Kunstverein Ludwigshafen und das Wilhelm-Hack-Museum zusammen die Ausstellung "Kunst zwischen Vision und Alltag". Thematisch nimmt die Ausstellung Bezug auf den philosophischen Ansatz von Ernst Bloch (1885-1977), in dessen Werk der Gedanke der Utopie eine zentrale Rolle spielt. Die Ausstellung zeigt Werke von 26 Künstlern internationaler Provenienz (u.a. Bill Viola, Bjørn Melhus, Christina Kubisch, Wolfgang Laib, Thomas Ruff), im Rahmen eines breiten medialen Spektrums; es reicht von der Malerei und Skulptur über die Fotografie bis hin zu Video und Installation und orientiert sich an den zentralen Themen von Mensch, Natur, Architektur, Alltag und Kosmos. Insbesondere diese Bereiche unterliegen aufgrund der rasanten technischen und naturwissenschaftlichen Entwicklung der letzten Jahrzehnte und Jahre einem steten Wandel, durch den immer neue Visionen geweckt werden.
01. Dezember 2001 - 24. Februar 2002
Kunsthalle Wien [A] ::
Robert Adrian X - Cultural Collaging
Der seit 1972 in Wien lebende Robert Adrian X gilt als einer der Pioniere der Medienkunst in Österreich. Sein Arbeitsfeld reicht von analytischer Malerei der siebziger Jahre über konzeptuelle Fotografie, Kleinplastik und Modellbau, Licht- und Soundinstallationen bis zu telekommunikativen Projekten im öffentlichen und medialen Raum. Die Kunsthalle Wien widmet ihm die erste umfassende Retrospektive in Europa.
07. Dezember 2001 - 10. Februar 2002
O.K. Centrum für Gegenwartskunst, Linz [A] ::
Der Larsen Effekt. Prozesshafte Resonanzen in der zeitgenössischen Kunst
Der Larsen Effekt - ein nach dem Dänischen Physiker Søren Larsen [1871-1957] benanntes Resonanzphänomen - wie es z.B. eine Rückkopplung zwischen einem Mikrofon und einer Lautsprecheranlage darstellt - ist titelgebend für die kommende Ausstellung des O.K - Centrum für Gegenwartskunst Öberösterreich in Linz [A], die am 07.12.2001 eröffnet wird. Die Schau versammelt Arbeiten 16 internationaler Künstler aus drei Generationen aus den Bereichen Zeichnung, Photographie, Skulptur, Video- und Medienkunst sowie Performance. Zu den teilnehmenden Künstlern zählen u.a. Dan Graham, Matt Mullican, Daniel Roth, Dieter Kiessling, Margarete Jahrman & Max Moswitzer.
08. Dezember 2001 - 10. Februar 2002
PS1, New York [USA] ::
Loop
Die Erzeugung von Wiederholungen, in sich geschlossenen Kreisläufen als Strategien des Widerstandes, der Stabilisierung, Versicherung vor dem Hintergrund vielzähliger, heterogener und sich stets modifizierender Modelle von Zeit[erfahrung] und damit die Thematisierung der dabei nicht mehr existenten Vorstellung von Endlichkeit ist Gegenstand der Ausstellung Loop, die ab dem kommenden Sonntag, den 09.12.2001, im New Yorker Zentrum für zeitgenössische Kunst PS1 zu sehen ist. Die von Klaus Biesenbach [Leitender Kurator PS1] kuratierte Schau, die vom 14.09. bis 14.11.2001 in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung [München] zu sehen war, umfaßt Arbeiten aus den Bereichen Film/ Video, Photographie, Skulptur und Perfomance von rund 20 internationalen, vorwiegende der jüngeren Generation zugehörigen Künstlern [u.a. Nedkov Solakov, Paul Pfeiffer, Heike Baranowsky, Santia Sierra, Carsten Höller, Rodney Graham.
09. Dezember 2001 - 27. Januar 2002
Sprengel Museum, Hannover [D] ::
Neue Sachlichkeit in Hannover
Mit 300, darunter vielen erstmals oder selten gezeigten, Ölbildern und Arbeiten aus Papier präsentiert das Sprengel Museum Hannover eine der umfassendsten Ausstellungen der letzten Jahre zum Thema "Neue Sachlichkeit". Im Vergleich mit Bildern von u.a. Dix, Grosz, Radziwill und Schad wird eine Neubestimmung der hannoverschen Szene um Grethe Jürgens und Ernst Wegner unternommen, die durch Abstraktion, Konstruktivismus und Merz entscheidend beeinflusst wurde. Denn damit verläuft der Weg vom Nach-Expressionismus der frühen 20er Jahre zur kühlen, sachbezogenen Darstellung hier dezidiert anders als in den neusachlichen Zentren München, Karlsruhe, Köln, Berlin und Dresden.
09. Dezember 2001 - 10. März 2002
Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam [NL] ::
Unpacking Europe
Im Zentrum der Ausstellung steht die kritische Auseinandersetzung mit den multinationalen und -kulturellen Ursprüngen Europas und seiner Gegenwart : Präsentiert werden Arbeiten von rund 15 internationalen Künstlern, die Geschichte der Selbstdefinition bzw. -wahrnehmung des Kontinentes als eine scheinbare geographische und kulturelle Einheit und ihren hegemonialen Ansprüchen kritisch kommentieren sowie auch aktuelle Aspekte der sozialen, politischen und kulturellen Realität näher beleuchten, die den widersprüchlichen Begriff »Europa« in der aktuellen Situation ausmachen. [teilnehmende Künstler: u.a. Fred Wilson [USA], M. Magdalena Campos-Pons [Cuba| USA], Yinka Shonibare [Nigeria| UK], Shirin Neshat [Iran/USA], Soba Seric [Bosnien), Nalini Malani [Indien]; Kuratoren: Salah Hassan und Iftikhar Dadi [Cornell University, USA]. [Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Berliner Haus der Kulturen der Welt konzipiert, wo sie vom 14.09. - 11.11.2001 zu sehen war.]
13. Dezember 2001 - 24. Februar 2002
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