September 2001
Kunsthaus Zürich [CH] ::
Thomas Hirschhorn :: Die Ausstellung präsentiert anläßlich der Auszeichnung Hirschhorns mit dem »Preis für Junge Schweizer Kunst« der Zürcher Kunstgesellschaft die eigens für das Museum konzipierte raumgreifende Installation »Wirtschaftslandschaft Davos« des 1957 geborenen Künstlers. Unter Verwendung der für sein Werk charakteristischen »armen«, dem Alltagsgebrauch entstammender Materialien wie etwa Plastik- Aluminiumfolie, Klebeband und Karton, entwirft der in Paris lebende Hirschhorn ein begehbares Panorama der kritischen Auseinandersetzung mit der kulturellen und politischen Geschichte Davos zwischen idyllischem, in Kunst- und Literaturgeschichte eingegangenem Berg- und Urlaubsort und Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen im Rahmen des Weltwirtschaftsforums, das zu Beginn diesen Jahres den Ort in eine Hochsicherheitszone verwandelte. [Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Ausstellungseröffnung am morgigen Freitag, den 31. August 2001]
01. September 2001 - 02. Dezember 2001
Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin [D] ::
hybrid video tracks :: Im Zentrum des Ausstellungsprojektes und des begleitenden Workshop-, Performance- und Diskussionsprogrammes steht die Auseinandersetzung mit der Geschichte links-alternativer Videoarbeit und aktuellen Tendenzen im Bereich des Medienaktivismus. Schwerpunkte sind dabei, neben der »klassischen« dokumentarischen Form, vor allem die Bild- und Präsentationslogik, Produktionsweisen, Distribution und Rezeptionszusammenhänge wie sie durch den aktuellen des Einsatzes des Mediums Video in »hybriden« Kontexten - vom Internet über den Kunst-/Performance-Bereich bis hin zum Vee-Jaying z.B. - sowie der Verwendung in der öffentlichen und privaten Sphäre generiert werden. Zu den Teilnehmern zählen u.a. Aktuelle Kamera [Bremen], Umbruch-Bildarchiv [D], tv-stop [DK], Paper Tiger TV [USA], Videoterroristen [PL], Surveillance CAmera Players [USA], Critical Art Ensemble [USA], Autopool [D], The Chiapas Media Project [MEX]. [- > Programmübersicht]
01. September - 07. Oktober 2001
O.K Centrum für Gegenwartskunst, Linz [A] ::
Cyberarts 2001 ::
Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Arbeiten des internationalen Wettbewerbes für Medienkunst 15. Prix Ars Elctronica 2001.
01. - 16. September 2001
Yokohama Triennale 2001 [HK] ::
Unter dem Thema »Mega Wave - Towards a New Synthesis« sind von über 100 internationalen Künstler im Rahmen der ersten Ausgabe dieser Triennale für zeitgenössische Kunst Arbeiten aus u.a. den Bereichen Photographie, Film, Video und Installation zu sehen. Zu den Teilnehmern zählen u.a. Liam Gillick, Tacita Dean, Anri Sala, Masaki Fujihata, Lothar Baumgarten, Yona Friedman, Pipiloti Rist, Maurizio Cattelan, Carsten Höller.
[künstlerische Leitung: Shinji Kohmoto [Kurator am National Museum of Modern Art, Kyoto], Nobuo Nakamura [Leiter des Center for Contemporary Art [CCA] Kitakyushu], Fumio Nanjo [Kurator], Akira Tatehata [Professor and der Tama Art University].
[Veranstaltungsort: u.a. Pacifico Yokohama Exhibition Hall]
02. September - 11. November 2001
Tate Modern, London [UK] ::
Katharina Fritsch :: Die erste Retrospektive der 1956 in Essen geborenen Künstlerin in England präsentiert rund fünfzehn ihrer wichtigsten Installationen.
07. September - 05. Dezember 2001
Generali Foundation, Wien [A] ::
»Mia san mia«. Hans Haacke :: Die Ausstellung gibt einen Überblick zum Werk des 1936 geborenen Künstlers in dessen Zentrum vor allem die kritische Auseinandersetzung mit komplexen sozio-politischen und ökonomischen Zusammenhängen steht.
07. September - 20. Dezember 2001
Kunsthalle Wien [A] ::
Flash Afrique ::
Die Ausstellung gibt einen Einblick in das vielfältige Spektrum und die Geschichte der Photographie Westafrikas. Zu den teilnehmenden Künstlern zählen u.a. Seydou Keita [Mali], Malick Sidibé [Mali], Kwame Apagya [Ghana], Dorris Haron Kasco [Elfenbeinküste], Boubacar Touré Mandémory [Senegal].
07. September – 11. November 2001
Museum of Contemporary Art Chicago [USA] ::
The Short Century :: Nach München [Museum Villa Stuck: 14. 02. - 22. 04.2001] und Berlin [Haus der Kulturen der Welt im Martin-Gropius-Bau: 18. 05. - 29. 07.2001] ist die von Okwui Enwezor kuratierten Ausstellung zum Thema »Unabhängigkeits- und Befreiungsbewegungen in Afrika von 1945 bis 1994« in Chicago zu sehen. Die interdisziplinäre Schau verdeutlicht anhand der Gegenüberstellung historischer Dokumente und zeitgenössischer künstlerischer Positionen u.a. den Einfluß der Bildenden Künste, von Photographie und Film, von Architektur, Literatur, Musik und Theater auf das moderne Selbstverständnis und Selbstbildnis des Kontinentes. [Abschließende Station: MOMA/PS1, 03.02. - 05.03.2002]
08. September - 30. Dezember 2001
Tirana Biennale 2001 [AL] ::
Unter dem Thema »escape« werden von über 30 internationalen Kuratoren und Künstlern, wie u.a. Francesco Bonami, Edi Muka, Maurizio Cattelan, Jiri David, Vanessa Beecroft und Hans-Ulrich Obrist, ausgewählte Arbeiten von rund 200 Künstlern der jüngeren Generation vorgestellt. [Künstlerische Gesamtleitung: Giancarlo Politi [u.a. Hrsg. von »Flash Art«].
Die sich mit digitaler Kunst auseinandersetzende Sektion 10 hours wurde von Milos Manetas [GR| USA] und Electronic Orphanage [Los Angeles, USA] kuratiert. Präsentiert werden u.a. rund 40 Netzprojekte von z.B. John White, dextro, Experimental Jetset, Lev Manovich, Soda Play, Golan Levin, lia.
[Veranstaltungsorte : u.a. National Galerie und Chinesischer Pavillon, Tirana]
10. September - 15. Oktober 2001
Haus der Kulturen der Welt, Berlin [D] ::
Unpacking Europe :: Im Zentrum der Ausstellung steht die kritische Auseinandersetzung mit den multinationalen und -kulturellen Ursprüngen Europas und seiner Gegenwart : Präsentiert werden Arbeiten von rund 15 internationalen Künstlern, die Geschichte der Selbstdefinition bzw. -wahrnehmung des Kontinentes als eine scheinbare geographische und kulturelle Einheit und ihren hegemonialen Ansprüchen kritisch kommentieren sowie auch aktuelle Aspekte der sozialen, politischen und kulturellen Realität näher beleuchten, die den widersprüchlichen Begriff »Europa« in der aktuellen Situation ausmachen. [teilnehmende Künstler: u.a. Fred Wilson [USA], M. Magdalena Campos-Pons [Cuba| USA], Yinka Shonibare [Nigeria| UK], Shirin Neshat [Iran/USA], Soba Seric [Bosnien), Nalini Malani [Indien]; Kuratoren: Salah Hassan und Iftikhar Dadi [Cornell University, USA]. [Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Rotterdamer Museum Boijmans Van Beuningen konzipiert, wo sie ab dem 15. Dezember 2001 bis März nächsten Jahres zu sehen sein wird.]
14. September - 11. November 2001
Kunsthaus Bregenz [A] ::
Hiroshi Sugimoto : The Architecture of Time :: Unter dem Titel werden ab dem 27. September 2001 Arbeiten aus drei Werkfolgen des japanischen Photographen Hiroshi Sugimoto [* 1948, Tokio; lebt in New York]. Im Zentrum Sugimotos Werk, das um die Komplexität des Parameters Zeit, seine »Sichtbarkeit« und Darstellung kreist, stehen fünf photographische Serien, die sich jeweils mit einem Sujet auseinandersetzen: Dioramen [seit 1976], Wachsfigurenkabinette [seit 1976], Kinos [seit 1978], Meeresansichten [seit 1980] und Architektur [seit 1997]. In Bregenz werden 21 großformatige Photographien aus der Serie der »Seascapes«, 13 aus der »Architecture«-Serie sowie die eigens für die Ausstellung entstandene Gruppe »Pinetrees« zu sehen sein, die sich an die traditionelle Malerei Japans anlehnt. Der Rückbezug auf die Ästhetik traditionelle Kunstformen Japans und im Besonderen die Auseinandersetzung mit der Größe »Zeit« wird innerhalb der Ausstellungsarchitektur außerdem erweitert durch die von Sugimoto entworfenen Bühne für das im 14. Jahrhundert entstandene Nô-Theater, als dessen Bühnenhintergrund die Photographien die Funktion des üblicherweise gemalten Hintergrundes übernehmen und damit auch die fiktionalen und realen Zeitebenen verschmelzen. [Aufführungen finden dort vom 27. - 30.09.2001 jeweils um 20.30 Uhr statt.]
27. September - 02. Dezember 2001
Kunsthalle Hamburg [D] ::
Monets Vermächtnis. Serie, Ordnung und Obsession
Ist das Gleiche immer gleich - oder immer anders? Die Ausstellung widmet sich einer künstlerischen Methode, die zentral für das 20. Jahrhundert wurde: dem Arbeiten in Serie. Am Anfang steht Claude Monet, der mehr als dreißig Jahre immer die gleichen Motive im wechselnden Licht malte. An ihn schlossen sich Künstler an, die das Arbeiten in Serie vom Gegenstand entfernte und den Weg in die Abstraktion ermöglichte: Piet Mondrian etwa oder Josef Albers. Die Hamburger Kunsthalle untersucht in dieser Ausstellung die serielle Kunst von Monet über Warhol bis zu aktuellen Videoinstallationen mit multiplen Loops.
28. September 2001 - 6. Januar 2002
Museum für Moderne Kunst, Frankfurt/M. [D] ::
Szenenwechsel XX
Mit der Reihe »Szenenwechsel« präsentiert das Museum in ca. 6monatigem Rhythmus sechs bis acht mit Werken aus der hauseigenen Sammlung neu bespielte Räume, die in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Künstlern konzipiert werden.
28. September 2001 - März 2002
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