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Erhard Grosskopf

*_geboren 1934 in Berlin; nach verschiedenen Studienanfängen (Medizin, Mathematik, Kirchenmusik) Kompositionsstudium bei Ernst Pepping und Boris Blacher; danach zwei Jahre als Dozent am Berliner Konservatorium tätig. Zweimal hielt er sich als Stipendiat der Villa Massimo in Rom auf (1966/67 und 1977). Seit 1966 ist er freischaffender Komponist. 1972 erhielt er für die elektronische Komposition Prozeß der Veränderung den "Prix d'Italia". Zur Entwicklung seiner Musik sagt Grosskopf, sie setze sich seit Anfang der 70er Jahre "in zunehmendem Maße mit tonal-atonalen Spannungen auseinander, die durch das Zusammentreffen mehrerer, oft gegensätzlicher Obertonfelder entstehen. Es entwickelte sich eine komplexe Methode, die Auswahl der Töne, Dauern, Dynamik und Klangwechsel durch die vielschichtig verbundenen Loops und ihre Treffpunkte zu bestimmen, entsprechend den vielschichtigen Prozessen in der Natur und in der Gesellschaft, die aus ungleichen, sich überlagernden periodischen Vorgängen bestehen." Seit 1984 verwendet Erhard Großkopf Computer zur Kontrolle der mathematisch erfaßbaren Prozesse, hauptsächlich der Zeit- und Harmoniestrukturen. 1987 wurde an der Deutschen Oper Berlin das Ballett Lichtknall uraufgeführt, das in Zusammenarbeit mit Lucinda Childs und Achim Freyer entstanden war.
(Programmheft 1994) ][
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· "Hell 1 "

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