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Um die Erweiterung der instrumentalen Möglichkeiten des Klaviers durch elektroakustische Technologien geht es im Aufsatz »Extending the Piano« von Ludger Brümmer und in »An Innovative Opportunity« von Pianistin Catherine Vickers.

In der Online-Zeitschrift kunsttexte.de schreibt Julia Gerlach über das IMA als Open Space für künstlerische Forschung:

Künstlerische Forschung bedeutet am Institut für Musik und Akustik (IMA) des ZKM zugleich meist technologische Forschung und Entwicklung. Die Produktionen sind einerseits durch eine heterogene und individuelle Arbeitweise der Gastkomponisten geprägt, andererseits kanalisiert das IMA durch übergeordnete künstlerische und wissenschaftliche Fragestellung (z.B. Raumgestaltung, Interface, mediales Musiktheater) die Produktionen. „Open Space“ steht nicht nur für die Vielfalt künstlerischer Ideen, sondern gleichermaßen für die Vielfalt der Kollaborationen und Kommunikationsformen im Prozess der künstlerischen Forschung. Der Typus des E-Musikers, der digitale Komponist und der Multi-Player bringen neue Ideen und Realisierungen hervor. Das am ZKM kreierte Raumszenarium „Klangdom“ aus 43 Lautsprechern wird auf qualitativ differenzierte Weise von Komponisten genutzt (Raum als Bühnenraum, als Parameter, als Skulptur) und ermöglicht eine Weiterentwicklung in Richtung 3D-Skulpturalität. Große Sonderprojekte prägten als Kulminationspunkte der eigenen Forschung die Arbeit des IMA für längere Zeiträume, darunter die akribische Detailarbeit erfordernde Realisierung der Komposition STRAHLEN von Karlheinz Stockhausen und das umfassende mediale Musiktheaterprojekt AMAZONAS, dessen 3. Teil, unter der künstlerischen Leitung von Peter Weibel, Ludger Brümmer, Bernd Lintermann von mehreren Instituten des ZKM produziert wurde. Das IMA fördert gezielt durch Ausschreibungen und (europäische) Initiativprojekte künstlerische Forschung und insbesondere den kompositorischen Nachwuchs.

Den vollständigen Text finden Sie unter kunsttexte.de.

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