: ZKM :: Institute und Abteilungen :: Institut für Musik und Akustik :: ZKMusik
 
 
 

ZKMusik | Institut für Musik und Akustik


Akut
 
 
 


Studios
 
 
 

Personen
 
 
 


Publikationen
Akut | Studios | Personen | Publikationen


Das ZKM | Institut für Musik und Akustik versteht sich als Forum des internationalen Austausches und verbindet künstlerische Arbeit mit Forschung und Entwicklung.

Lautsprecher und Computer haben die Welt der traditionellen, instrumental-akustischen Klänge um eine neue Dimension erweitert. Das Musikinstitut ist der Ort "unerhörter" Klänge und damit auch neuer sinnlicher Erfahrungen. In den Musikstudios arbeiten Gastkünstler, die für die Umsetzung ihrer Projekte eingeladen werden. Die Projekte umfassen mit digitaler Klangsynthese, algorithmischer Komposition und Live-Elektronik bis zu Hörspiel, Klanginstallation und audio-visuellen Produktionen eine breite Palette dessen, wozu die digitale Technologie musikalische Phantasie anregt.

Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe ist weltweit die einzige Einrichtung, die Ausstellungsbereiche (Museen), Produktionsbereiche (Institut für Bildmedien, Institut für Musik und Akustik, Institut für Netzentwicklung) und Aufführungsstätten unter einem Dach und einer Thematik zusammenfaßt. 1989 gegründet und 1997 in das sehr große Gebäude einer ehemaligen Munitionsfabrik eingezogen, gilt das ZKM als führend in der inhaltlich-künstlerischen Verknüpfung von Kunst und digitaler Technologie.

Eine weitere, auch weltweit einzigartige Kombination im ZKM liegt darin, daß es die zeitgenössische Musik als gleichberechtigten Partner in einem Medienkunstzentrum einbezieht. Gewöhnlich gilt die akustische Seite und Musik im Zusammenhang von visueller Kunst mit Computern eher als atmosphärisches Natriumglutamat. Das Institut für Musik und Akustik hat von Anbeginn an die experimentellen Arbeiten in der Musik sowohl als eigenständiges Feld als auch als gleichberechtigte Partnerin mit visuellen Medien verfolgt.

Das ZKM ist keine Ausbildungsstätte. Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Aktivitäten im Ausstellungsbereich, in den Gastkünstlerprogrammen der Institute, Symposien, Produktionen für CD, DVD und das Netz und das Veranstaltungsprogramm.

Seit 1990 haben ca. 90 Gastkünstlerinnen und Gastkünstler über 180 Werke im Institut für Musik und Akustik realisiert - vom Kammermusikstück mit Live-Elektronik über Klangsynthese bis zu Opern unter Einbeziehung von interaktiven Technologien, von akustischen Hörformen über Klanginstallationen bis Musikfilme und CD-ROM.

Im Institut für Musik und Akustik wurde erstmals eine Verbindung von "Computermusik" (also die Arbeit mit Computern, die "alles" ermöglichen") mit professionellen, state-of-the-art digitalen Tonstudios realisiert. Für Künsler stehen Ateliers zur Verfügung, in denen sie ihre Projekte auch über lange Zeit hin mit der für das Projekt spezifischen Gerätekonfiguration verfolgen können. Daneben gibt es das - wie man sagt - "beste deutscheTonstudio der 90er Jahre" und noch etliche kleinere Studios. Alle Räume sind "für die Ohren" gebaut und doch technologisch einzigartig ausgerüstet. Gleichzeitig ist sämtliche Medientechnologie allgemein auch in allen Studios integrierbar.

Mit einer Fläche von ca 1500 Quadratmetern für die Musik gehört das Institut für Musik und Akustik zu den größeren nicht-kommerziellen Einrichtungen für experimentelle Musik. Am Musikbereich des ZKM wird in der Musikwelt vor allem geschätzt, daß die künstlerische Arbeit im Vordergrund steht und Technologie als "neues Instrument" gesehen wird, das keine "alten Instrumente" ersetzt, und das doch letztlich - vor allem ästhetisch - noch recht wenig erforscht ist.

Die ästhetische Bandbreite der im Institut realisierten Arbeiten ist nicht auf ein Paradigma von "Neuer Musik" im Sinne des 20. Jahrhunderts beschränkt. Zwar liegen die Wurzeln der meisten Arbeiten dort, aber allgemein sieht sich das Institut als Basis für alle musikalischen Ansätze, die  mit offenen Ohren eine offene Technologie für neue Erlebnisse in der Musik verfolgen. Da das ZKM aus öffentlicher Hand finanziert wird, werden keine Arbeiten durchgeführt, deren Kontext bereits kommerziell verankert ist.

Bei seinen Produktionen kooperiert das Institut international mit anderen ähnlichen Einrichtungen, mit Festivals, Ensembles und Rundfunkanstalten. Das institutseigene Gastkünstlerprogramm wird zusätzlich unterstützt von Stiftungen und gemeinsamen Aufträgen mit Dritten.

© 2014 ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe :: Impressum/Web Site Credits