: ZKM :: Tagesnews :: 23. 06. 2004
 
 

  

÷ »Artists’ Favourites: An Exhibition in Two Acts« :: Derzeit präsentiert das Institute of Contemporary Arts ICA, London [UK] eine in zwei Teile gegliederte Ausstellung mit dem Titel Artists’ Favourites. Das Ausstellungskonzept sieht ein Entstehungsjahr der ausgestellten Exponate zwischen 1947 bis heute vor, wobei diese Epoche den Zeitraum seit der Eröffnung des ICA beschreibt. Der weitaus interessantere Aspekt ist jedoch die Tatsache, dass die Werke von Künstlern ausgewählt wurden und das kuratorische Konzept somit auf die Autorisation des Künstlers als Kurator erweitert wurde. Zur Bespielung des ersten Teils der Ausstellung waren u.a. John Baldessari, Maurizio Cattelan, Liam Gillick, Nan Goldin, Ilya & Emilia Kabakov, Paul McCarthy, Jonathan Monk, Mariko Mori, Gabriel Orozco, Anri Sala und Rirkrit Tiravanija eingeladen; weitere Ergebnisse kuratorischer Arbeit von Künstlern werden im zweiten Teil der Ausstellung von »Artists’ Favourites« präsentiert, der ab dem 30. Juli der Öffentlichkeit zugänglich sein wird.
Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang ein weiteres Projekt, welches in den vergangenen Wochen und Monaten unter dem Titel The next Documenta should be curated by an artist immer wieder durch verschiedene Aktivitäten in der Öffentlichkeit Erwähnung fand, und ebenfalls von Jens Hoffmann, Ausstellungsleiter am ICA, kuratiert wird. »The next Documenta should be curated by an artist« ist ein bei der Initiative e-Flux angesiedeltes Projekt, zum einen Publikation, in der die Statements verschiedener Künstler zum Thema veröffentlicht wurden [z.B. von Isabell Heimerdinger/ Jonathan Monk, Lawrence Weiner, Julia Scher], zum anderen Gesprächsgegenstand verschiedener Debatten, die in den vergangenen Wochen ausgetragen wurden. Zuletzt im Rahmen der »Art Basel Conversations« - Reihe, an der u.a. die Leiterin der Documenta X, Catherine David sowie der Leiter der kommenden Documenta 12, Roger M. Buergel, teilnahmen.
[»Artists’ Favourites: An Exhibition in Two Acts« | Act 1: 05.06.2004 – 23.07.2004 | Act 2: 30.07.2004 – 05.09.2004 | Institute of Contemporary Arts, London (UK)]

÷ »Networks jenseits von Kunst und Medien« :: Die Auseinandersetzung mit werkimmanenten Bedingungen von netzbasierten Arbeiten, wie etwa sich reorganisierende Strukturen oder stark auf den physischen Raum rekurrierende Definitionen stehen im Zentrum des Werks von Philip Pocock [CDN/D] und Gregor Stehle [D]. Im Rahmen eines Werkvortrags, der am 23.06.2004, 19.30 Uhr im Vortragssaal der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe stattfindet, stellt das Künstlerduo einige seiner Arbeiten vor, darunter H|U|M|B|O|T [1999], unmovie [2002] oder das Projekt Equator, welches bereits auf der documenta X im Jahr 1997 vertreten war.
[Werkvortrag »Networks jenseits von Kunst und Medien« | Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe (D) | 23.06.2004, 19.30 Uhr]

 
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