: ZKM :: Tagesnews :: 28. 12. 2000
 
 

  

÷ Das digitale Bild als Lehr- und Lernstudium in der Kunstgeschichte und Archäologie :: ist der Titel eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit mehreren Millionen Mark geförderten Projekts. Die beteiligten Partner sind die Universität zu Köln, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Hochschule Anhalt sowie die Justus-Liebig-Universität Gießen. Ziel des Projekts ist es, eine internetbasierte Plattform aufzubauen, die zum einen dezentrale digitale Bildarchive, die jedes beteiligte Institut auf einem hausinternen Server und in einer eigenen Bilddatenbank aufbaut, zusammenführt und zum anderen didaktische Module für die Präsenzlehre und das Selbststudium in den Fächern Kunstgeschichte und Archäologie zur Verfügung stellt. Weitere Informationen und Stellenausschreibungen sind für Januar 2001 zu erwarten.

÷ Link des Tages :: no film

÷ Hyperorganismen :: Morgen, Freitag, den 29. Dezember 2000, sendet DeutschlandRadio in der Reihe Studiozeit Neue Medien von 20.10 Uhr - 21.00 Uhr eine Besprechung des Buches »Hyperorganismen. Essays, Fotos, Sounds der Ausstellung "Wissen"« [Olaf Arndt, Stefanie Peter und Dagmar Wünnenberg (Hg.)]. Das Buch bereitet ein breites Spektrum von Materialien Dokumente und Theorien zur Ausstellung Wissen im Themenpark der Expo 2000 nach. Die Herausgeber haben viele interessante Texte [u.a. von Margaret Morse, Sadie Plant, Siegfried Zielinsky] zur Reflexion des Interesses der Entwickler der Ausstellung an Selbstorganisation, Komplexität, Irreversibilität, an autonomen und nonlinearen Strukturen zu einem Übersichtswerk versammelt. Ein Auszug aus der Rezension von Heiko Idensen lautet: »Ähnlich wie der Schwarm der 72 autonomen Projektionsrobotern des Themenparks selbst funktionierender Sub- oder Hypertext und macht wirklich neugierig, stellt Fragen, verleitet zum Nachforschen und Nachdenken«. [Die ausführliche Rezension kann auf telepolis nachgelesen werden].

÷ 14. Filmwinter 2001 :: Der Stuttgarter Filmwinter ist eine der etablierten Festivals für Film und Medienkunst. 1987 als reines Film- und Videofestival gegründet, sind seit Mitte der 90er Jahre die Neuen Medien fester Bestandteil des mehrere Tage dauernden Events. Ein umfangreiches Programm, das u.a. auch eine Preisverleihung beinhaltet, möchte die künstlerische Bandbreite zwischen klassischem Experimentalfilm und Videokunst, Net Art und Offline-Projekten, Club Event und Medieninstallation hervorheben. Das Festival präsentiert sich vom 18. bis 21.01. 2001, die Ausstellung beginnt bereits am 11. Januar. Detaillierte Informationen bieten die Initiatoren Wand 5 - Verein zur Förderung unabhängiger Film- und Medienkultur; der Website des 14. Filmwinters ist witzig gemacht, aber leider - noch - inhaltsleer.

 
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