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Nicolas Collins
Truth in Clouds lädt die Besucher zu einer Séance in den Salon ein. Man setzt sich an den runden Tisch und bewegt ein Weinglas über seine Oberfläche. Bald beginnen im Zimmer verteilte Gegenstände zu klingen, sprechen, klopfen, auf dem Tisch formen sich Buchstaben zu Worten und Sätzen. Inspiriert von der Mode der Geisterbeschwörung im späten 19. Jahrhundert, als die neuentdeckte Elektrizität noch häufig mit dem Spiritualismus in Verbindung gebracht wurde, werden hier spiritistische und mediale Netze dazu genutzt, die ach so rationalen Geister des Cyberspace zu beschwören. Der Tisch wird zur Modellbühne für eine heitere Kommunikation zwischen Materialisationen, realer und virtueller Präsenz.
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