Symposium »Inside The Matrix. Zur Kritik der zynischen Virtualität« am 28. Oktober 1999, veranstaltet vom Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe, vom Europäischen Institut des Kinofilms Karlsruhe und von bluebox, Freundeskreis Schauburg e.V.. Vorträge, Statements, Interventionen, Diskussionen. Veranstaltungsort war das ZKM-Medientheater.
Mittlerweile sind die Texte einiger Beiträge hier verfügbar.
Elisabeth Bronfen, Kulturwissenschaftlerin, Universität Zürich - Moderation, Einleitung: »Operator - I need an exit«
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Peter Weibel, ZKM-Vorstand, Karlsruhe: »Endo-Universen von Simulacrum III bis Matrix«
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Slavoj Zizek, Kulturphilosph, Ljubljana: »The Matrix, or, The Two Sides of Perversion«
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Benjamin Marius Schmidt, Zürich: »Buddhismus und Paranoia in der Matrix«
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Boris Groys, Philosoph, HfG
Peter Sloterdijk, Philosoph, HfG
Carl Hegemann, Dramaturg, Volksbühne Berlin
Lothar Spree, Filmemacher, Direktor EIKK
Hans-Ulrich Obrist, Freischaffender Kurator, Paris: Video-Interview mit Bill Pope (Kamera »Matrix«) und Geoff Darrow (Conceptual Designer
»Matrix«)
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»Der Film The Matrix von Andy und Larry Wachowski kann als epochaler Schwellenfilm gesehen werden, der einerseits ein Netz an intertextuellen Zitaten (aus Philosophie, Mythos, Cartoon sowie Erzählkino) spinnt, andererseits einen höchst innovativen Filmraum entwirft. Gleichzeitig verknüpft der Film das vom Skeptizismus angesprochene Problem des Verhältnisses von radikalem Zweifel und Glauben mit dem vom Marxismus ausgehendem Anspruch auf Revolution: er kreist um die Frage, ob aus dem von der Postmoderne endlos ausgeloteten Zirkel der Aneignung und Regulierung von bereits existenten Repräsentationen ein Ausweg zu finden ist - auf der Ebene der Visualisierung sowie auf der Ebene der Geschichtsbotschaft«. (Elisabeth Bronfen)
20.30 Uhr, Schauburg
Der Film »The Matrix« in engl. Originalfassung mit dt. Untertiteln.
Eintritt DM 8
Anschließend Publikumsgespräch
Eine Kooperation von ZKM, EIKK und Bluebox e.V.